Audia Flight


 Über unsere Produkte

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Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der von uns favorisierten Produkte. Die dabei vorgestellte Auswahl ist das Ergebnis langjährigen Umgangs mit dem Thema HighEnd. Selbstverständlich ist und bleibt unser Angebot ganz subjektiv, denn vor allen anderen Kriterien muss ein Produkt zuallererst uns selbst überzeugen.

Ein persönlicher Besuch in unserer Ausstellung kann natürlich auch die ausführlichste Produktinformation nicht ersetzen – Appetit machen soll sie natürlich schon!

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nur ein Teil unserer Produktpalette ausführlicher behandelt werden kann, denn eine detailierte Darstellung aller von uns vertretenen Marken liesse sich zeitlich nicht realisieren und würde den Rahmen dieser website deutlich sprengen.
 

 

 

 

 


AUDIA FLIGHT Verstärker- und Digitalelektronik

flight_Einleitung

1995 gründeten die beiden Entwickler Massimiliano Marzi und Andrea Nardini die Firma AUDIA FLIGHT.

Die Geräte bestechen durch absolut professionellen Aufbau, superben Klang, überragende Verarbeitungsqualität und ein mehr als faires Preis-/Leistungsverhältnis.

Während die gesamte Entwicklung, Endmontage und sämtliche Testläufe bis zur Endabnahme inkl. einer 50-stündigen Einspielzeit im eigenen Hause in Civitavecchia vorgenommen werden, setzen Marzi und Nardini bei der Bestückung der Platinen auf die Erfahrung und Professionalität einer Zulieferfirma, die sich u.a. im militärtechnischen Bereich einen Namen gemacht hat und niedrigste Fertigungstoleranzen garantiert. Nur so läßt sich in einem insgesamt lediglich 5 Mitarbeiter umfassenden Betrieb effektiv arbeiten.
Die Ideen breitbandiger Elektronik sind nicht eben neu, dürften allerdings in der Umsetzung an Originalität (Strom- statt Spannungsgegenkopplung!) und Flexibilität derzeit nicht zu schlagen sein.
Neben wegweisender Konzeption (z.B. der Ausbaufähigkeit des Vollverstärkers FLIGHT ONE vom 2- zum Mehrkanalsystem) bestechen gerade die größeren, rein 2-kanaligen Komponenten (in reiner Class-A Technik!) angesichts überragender technischer und klanglicher Eigenschaften auch durch ein außerordentlich günstiges Preis/Leistungsverhältnis.
Für alle AUDIA FLIGHT-Komponenten gilt: neben der werkseitigen Einspielphase von 50 Stunden dürfen nochmals 100 Stunden realer Betrieb draufgesattelt werden, ehe diese Maschinen ihre wirklichen Qualitäten offenbaren. Die anfänglich geforderte Geduld wird dann allerdings mit einer wirklich tollen Performance belohnt.
Neben der auf den anschliessenden Seiten dargestellten Verstärkerelektronik und dem reinrassigen CD-Player (mit der neuen Philips Pro-Laufwerkseinheit) gibt es in Civitavecchia Überlegungen in Richtung einer 6-Kanal Kombi und eines Multiformat-Players.

Geplant ist auch eine Linie im „Entry-Level“, mit der allerdings frühestens im Laufe des Jahres 2009 zu rechnen ist. Mehr unter www.audia.it

 


 AUDIA FLIGHT Phono

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Der AUDIA FLIGHT Phono ist ein vollsymmetrisch aufgebauter Phonoverstärker mit ausgelagertem Netzteil, der zwei separate Phonozüge für MM- und MC-Tonabnehmer bereitstellt. Diese sind jeweils kanalgetrennt aufgebaut und in je 16 Schritten anpassbar (MM: 47 – 597 pF, MC: 6,9 – 47.000 Ohm). Zusätzlich bieten beide Züge die Möglichkeit, über einen frei bestückbaren Port einen individuellen Abschluß zu realisieren.

Aus klanglichen Gründen wurde auf jede Art DIP-Schalter (Mäuseklavier) verzichtet. Stattdessen werden die gewünschten Abschlüsse im MC- und MM-Bereich über hochwertige Brücken (Jumper) gesteckt, die gegenüber DIP-Schaltern auch einen deutlich besseren elektrischen Kontakt gewährleisten.

 

  Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale:

– symmetrische und unsymmetrische Ausgänge

– +10 dB-Schalter (Booster) für Tonabnehmersysteme mit geringerer
Ausgangsspannung

– Monoschalter, der das Signal beider Kanäle zusammenlegt

– IEC-Filter (pre/post 1980)

– passive RIAA

– getrenntes Netzteil mit zwei Trafos

– modular umrüstbar

– auf Wunsch auch als MC/MC bzw. MM/MM lieferbar

 

Heinz Gelking in hifi & records 3/2009:

Phono phänomenal

….Die Flight Phono erinnert in Form und Gewicht an einen großen Vollverstärker. Allerdings stehen hier zwei Gehäuse nebeneinander, die erst durch die Formgebung ihrer Frontplatten aus massivem Aluminium optisch miteinander verbunden werden: die eigentliche Phonostufe und ihr ausgelagertes Netzteil. Diese Auftrennung soll neben Einstreuungen auch verhindern, dass sich etwaige Trafo-Vibrationen in Form von Mikrofonie-Effekten in der Signalverarbeitung bemerkbar machen. Wir erinnern uns: Die Ausgangsspannung vieler MC-Tonabnehmer liegt bei 0,5 Millivolt, manchmal ist sie noch niedriger. Es gibt in der gesamtem Hifi-Kette kein schwächeres, gegenüber Störungen anfälligeres Signal als das eines MCs. Darum lohnt sich hier der Aufwand.

Die kompromisslose Herangehensweise setzt sich im Inneren der Gehäuse fort. Im Netzteil der Audia Phono arbeiten zwei Trafos, von denen der größere ausschließlich für die Spannungsversorgung der signalverarbeitenden Bauteile zuständig ist, während der kleinere getrennt davon die Steuer- und Regelungselektronik versorgt. Die Phonostufe verfügt über zwei separate und vollständig kanalgetrennte Phonozüge – einmal für MM, einmal für MC. Andere Hersteller nutzen in der Regel für das mit höherem Pegel eintreffende MM-Signal einen entsprechenden Abschnitt der MC-Verstärkung, doch die italienischen Entwickler sprechen den beiden Tonabnehmer-Prinzipien so unterschiedliche elektrische Eigenschaften zu, dass sie sich dazu entschlossen haben, für jedes eine eigene Schaltung mit unterschiedlichen Bauteilen zu entwickeln. …

Ausstattungsmerkmale und Anpassungsmöglichkeiten der Audia Flight Phono gefallen mir gut. So lässt sich zum Beispiel die Eingangsimpedanz für MCs per Jumper in 16 Stufen von 7 Ohm und 47 Kiloohm einstellen. Darüber hinaus kann jeder gewünschte Wert mit Hilfe individuell anzufertigender Jumper erzielt werden. …

Und die Audia Flight Phono klingt phänomenal. Grundsätzlich liegt die Wiedergabe auf der neutralen Seite. Die Informationsdichte im Klangbild ist hoch und die dynamische Spanne weit. Zugleich liebt die Audia den großen Wurf und stellt die Musik in einen imaginären Raum von enormer Breite und Tiefe – hinreißend verschwenderisch, aber auch hinreichend präzise. …. Audias Flight Phono…..vermittelt die charakteristischen Klangfarben der Instrumente sowie die Spielfreude der Musiker faszinierend.

Die Audia Flight Phono hat mich jederzeit gefesselt. Immer wieder versuchte ich, dem Erlebnis mit Stichwörtern wie „großzügig“, „sinnlich“ und „transparent“ in meinen Notizen beizukommen. … So atmosphärisch klingt das nur über wirklich exzellente Phonostufen, und die Audia Flight Phono zählt ohne Zweifel dazu.

Ein ganz großer Wurf!

 

Rainer Duesmann in Hörerlebnis 70 (Dezember 2009):

Nun endlich steht die Audia Phono Vorstufe vor mir. Das zweiteilige Gerät ist in der Gestaltung der Frontplatten eindeutig ein Audia Kind. Obwohl ich die „Treppenstufen-Frontplatte“ von den anderen Audia Geräten seit Jahren gut kenne, ist das Design für mich immer noch frisch und modern. Der optische Eindruck ist zeitlos und deswegen „immer neu“. So gestaltet man wohl Klassiker.

Witzig ist die Aussiedlung des Netzteiles nicht in ein gesichtsloses schwarzes Kästchen, sondern als Fortführung der Frontplattenoptik in ein schmales Extragehäuse. Zusammengefügt mit dem Hauptgerät ergibt sich der übliche Komponenten Look in Standardbreite. Sauber!

 

Über die Verarbeitungs- und Bauteilequalität von Audia Flight viele Worte zu verlieren ist überflüssig. Das, was die Damen und Herren aus Italien für gut 4.000 Euro auf die Gehäusefüße stellen gehört in allen Belangen zur Weltklasse. Ein befreundeter Feinmechaniker, der im Modellbau tätig ist, demontierte mit mir beide Geräte einmal komplett und zurück. Sein zufriedenes Grinsen und Zungeschnalzen klingt mir noch jetzt in den Ohren. Das ist alles für den jahrelangen wartungsfreien Betrieb geplant und gefertigt.

 

…Die Auflösung begeistert mich dabei besonders. Derartig direkt habe ich viele Gesangsstimmen selten genossen. Es ist keine Überbetonung, auch wird da nichts von seinem angestammten Platz gerissen und nach vorne gezogen. Die räumliche Abbildung vieler gut bekannter Liveaufnahmen zum Beispiel … ist tadellos. Der besondere Kniff dieser darbietung geht mir erst nach einigem Nachdenken auf: Es ist ein extrem klarer klang ohne irgendwelche Überbetonung. Wäre es in der Hifi-Welt nicht so fehlerhaft belegt, ich würde das Gerät als analytisch bezeichnen. Ja, analytisch mit einer gleichzeitigen Ruhe und Wärme in der Wiedergabe. Das ist so neu für mich, dass ich es als einzigartig in der Welt der bezahlbaren Phonostufen bezeichnen möchte.

 

Eine Raumabbildung, die für Leute mit Platzangst (in der wissenschaftlichen Sprache der Angst vor weiten, , öffentlichen Orten) panisch wird. Dazu eine Dynamik, die ernsthafte Konflikte mit den Nachbarn herausfordert. Das alles verbunden mit einer Klarheit und Deutlichkeit in der Wiedergabe (Sprachverständlichkeit!), die die Körperbehaarung in „Hab Acht!“ Stellung befiehlt. …. Nach 9:17 Minuten „Das Trinklied vom Jammer der Erde“ hatte der Ärmste Tränen in den Augen und er hauchte nur ein „Schweinegeil…“ Sorry für diesen vulgären Ausdruck, aber so war´s!

 

Abschließend kann ich Ihnen diese Phonovorstufe nur ans Herz legen. Die Verpackung ist sowieso erstklassig und Bauart- und Bauweise lassen auf die endgültige Erledigung aller Anschlusswünsche von Tonabnehmerfreaks schließen. Sprich: „Ziel erreicht“. Wer ernsthaft nach einem Gerät sucht, dass 99,9% aller Klangwünsche erfüllt, sollte die Audia in die engste Auswahl seiner Kaufkandidaten nehmen. Denn der Klang ist, Sie wissen ja schon: „Schweinegeil…“

 


STRUMENTO NO. 4

Die Stereo-Endstufe Strumento No. 4 besteht im Prinzip aus einem 50 kg schweren Haupttrafo, der vor der Montage auf einen Aluminium-Fuß mit ein paar kleineren Geschwistern gemeinsam vergossen und doppelt gekapselt wird. Um diesen Fuß herum wird dann die Endstufe gebaut, in welcher der Trafo ohne Kontakt zum Außengehäuse thront. Die Kombination wiegt dezente 90 kg – und das ist noch ohne die solide Holzkiste für den sicheren Transport gewogen. Dank für die Mühe ist eine musikalisch fulminante Endstufe, die Musik vor nachtschwarzem Hintergrund entstehen lässt. Sie leistet 25 Watt in reinem Class-A an 8 Ohm, aus denen dann ganz schnell auch 200 Watt im Class A/B Betrieb werden oder aber 400 Watt pro Kanal in 4 Ohm bzw. 800 Watt an 2 Ohm.

 

 

 

 

 


STRUMENTO NO. 1

Unter dem Namen Strumento firmieren die großen Modelle von Audia Flight. Groß im buchstäblichen Sinn, denn schon die Hochpegelvorstufe Strumento No. 1 wiegt satte 28 kg, ist vollsymmetrisch aufgebaut und ermöglicht es, die Verstärkung eines jeden der fünf Eingänge separat anzupassen.

 

 

 

 

 

 

 


STRUMENTO NO. 8

Wer über solide Lastsklaven verfügt und noch mehr des Guten möchte, kann sich auch mit den als Monos konstruierten Strumento No. 8 beschäftigen. Diese sind noch ein wenig schwerer und legen mit 500 Watt an 8 Ohm, 1000 Watt an 4 Ohm und soliden 2000 Watt an 2 Ohm ein Gespräch mit dem Elektriker nahe, denn jede Endstufe gönnt sich für solche Leistungen bis zu 3.300 Watt aus der Steckdose. Eine zweite 16 A-Leitung vom Sicherungskasten ist hier womöglich eine gute Idee.

 

 

 

 

 

 


FL THREE S

Audia Flight bietet derzeit drei Produktlinien an. Die kleine Serie Flight 3 bietet derzeit den kräftigen Vollverstärker „3S“ mit gut 100 Watt in 8 Ohm bei 16,5 kg Lebendgewicht. Er verfügt über einen Doppel-Mono-Aufbau und ist selbstverständlich fernbedienbar. Eine diskret aufgebaute MM/MC-Phonostufe und ein 24/192 USB-DAC sind optional verfüg- und nachrüstbar.

Der Flight 3S spielt wesentlich kräftiger und dynamischer als man es von einem kleinen Vollverstärker erwarten würde und erinnert mit seiner souveränen Größenabbildung an ausgewachsene Vor-End-Kombinationen. Für 2017 ist der passende „CD 3S“ mit zusätzlichen Digitaleingängen angekündigt.

 

 

 

 

 

 


FLS 4

Die Stereo-Endstufe FLS 4 ist das erste Gerät in der neuen FLS-Serie von Audia Flight. Ziel der Entwicklung war es, die musikalischen Meriten der mehrfach prämierten Endstufe Strumento No. 4 zu einem erschwinglicheren Preis zu erreichen. Massimiliano Marzi und Andrea Nardini greifen hierbei auf ihre bekannte Transimpedanz-Schaltung mit lokaler Stromgegenkopplung zurück und schöpfen im Bauteileprogramm wieder einmal aus dem Vollen.