Opus 3 Records


  Benny Waters „Live At The Pawnshop“

opus_benny_watersLivemitschnitt von 1976 aus dem legendären Stockholmer Jazz Club „Stampen“ – eher bekannt unter dem Namen“Pawnshop“.

Als HDCD nicht mehr lieferbar!

SACD  19911  Benny Waters Live At The Pawnshop

 

Aus dem Schatzkästchen früher OPUS 3 Produktionen liegt jetzt diese Aufnahme aus dem Jahre 1976 vor. Tomas Örnberg, nicht nur ein enger Freund Bennys sondern Zeit seines Lebens auch dessen Manager in Schweden, erinnerte sich vor etwa einem Jahr an diese beseelten Aufnahmen mit der Swing Legende Benny Waters, die in dem Stockholmer Jazz Club „Stampen“ – international ungleich bekannter unter dem Namen „Pawnshop“ – entstanden. Ursprünglich überhaupt nicht als Aufnahme für eine Plattenproduktion vorgesehen sollte sie lediglich als Dokumentation dieser Session zu einem späteren Zeitpunkt im schwedischen Rundfunk gesendet werden.Tomas Örnberg und Jan-Eric Persson waren verblüfft angesichts des Materials der alten Master-Tapes – 90 Minuten wirklich guter und inspirierter Swing höchster Qualität dargeboten von einer der raren alten Jazzgrößen. Leider verstarb Benny Waters 96jährig(!) im August 1998, sodaß das gerade fertiggestellte Master der alten Aufnahmen von ihm nicht mehr kommentiert resp. gewürdigt werden konnte – war er zum Zeitpunkt der Aufnahme doch gerade mal 74 Jahre jung!

 

Auch in punkto Klangqualität waren Örnberg und Persson überrascht: die intime Atmosphäre des Clubs sanft und ausgeglichen eingefangen unter Wahrung der echten Stimmung, des Gefühls und der Energie, die mit einem Live-Auftritt im „Pawnshop“ verbunden ist -übrigens einem Ort, an dem OPUS 3 (besonders Mitte der 70er Jahre) jede Menge Aufnahmen gemacht hat! Björn Milder, Vater von Joakim Milder (OPUS 3 CD*9201), hatte einige große Momente am Piano. Nicht umsonst ging ihm der Ruf eines „world class sideman“ voraus – leider verstarb er, viel zu früh, 1985.

 

Im Zuge der Veröffentlichung dieser SACD gab es neben der eher angenehmen Aufgabe der Zusammenstellung und Titelwahl noch ein weiteres Problem: zur Aufzeichnung wurden seinerzeit AMPEX „Grand Master“-Tapes verwendet – Bandmaterial, dessen qualitative Archivierungs- und Lagerfähigkeiten besonders in den Siebzigern in nicht unumstrittenem Ruf standen. Persson sah sich angesichts krümelnder Bänder, verklebter Tonköpfe etc. zu höchster Sorgfalt verpflichtet. Das Ergebnis läßt keine Zweifel aufkommen und kaum etwas von der akribischen und zentimeterweisen Aufarbeitung der Masterbänder ahnen. Auch das Aufnahme-Equipment dieser Zeit unterscheidet sich ein wenig vom späteren OPUS 3-Standard. Statt des bekannten einen AKG-Stereomikrophons finden hier gleich 4 (vier!) SHURE SM-76 Verwendung (eines der besten und warmklingensten dynamischen Mikrophone, die je gebaut wurden und auf keinen Fall mit den üblichen dynamischen Modellen dieses Fabrikats verwechselt werden sollten).

 

Am Ende noch eine Bemerkung zum Titel dieser SACD. Sicherlich denken die meisten gleich an die erfolgreiche PROPRIUS-Veröffentlichung „Jazz At The Pawnshop“.Um jedem falschen Verdacht von vornherein zu begegnen sei darauf hingewiesen, daß die vorliegende OPUS 3 Aufnahme bereits im April 1976 gemacht wurde, die PROPRIUS-Aufnahme hingegen erst 7 Monate später (im Dezember 1976)!

 

Robert Schmitz-Nienhaus in HEF 28 Juni/1999: (…) In mühevoller Kleinarbeit hat das schwedische Opus 3-Label alte Ampexbänder aus der Mitte der 70er restauriert und somit eine der gelungensten Einspielungen im Jazz Club „Stampen“ (vielen besser bekannt unter „pawnshop“) vor dem Rutsch in die Vergessenheit bewahrt. Voller Inspiration und Lebensfreude zeigt ein damals 74jähriger seinem Publikum, daß er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Aufnahmetechnisch gibt es nichts zu mäkeln. (…) Die intime Atmosphäre des Jazzkellers haben die Toningenieure glaubhaft eingefangen.

 

AUDIOphile 3/1999: Bereits im April 1976 wurde im Jazzkeller „Stampen“ in Stockholm das Konzert mit dem Daxophonisten Benny Waters aufgezeichnet. Wie vom Label OPUS 3 gewohnt, sind auch diese Aufnahmen in HDCD-Technik von exquisiter Qualität und geben die Liveatmosphäre des Abends überaus authentisch wieder.

Toller Swing und toller Klang. Super.

 

Image hifi 4/1999: Okay, diese Scheibe ist HDCD-codiert. Sie wurde in genau dem „Pawnshop“ aufgenommen, der durch Arne Domnerus´ Monate später eingespielte Platte zumindest in audiophilen Kreisen zu einigem Ruhm gelangte. Und Toningenieur Jan-Eric Persson konnte den 23 Jahre alten Ampeg-Bändern, an denen der Zahn der Zeit schon heftig genagt haben soll, dank größter Sorgfalt bei der Restaurierung und beim Mastering auch noch eine sehr respektable Klangqualität entlocken. Die haben aber noch eine ganze Menge anderer Mainstream-Swing-Scheiben zu bieten, die ich Ihnen an dieser Stelle jedoch nie vorstellen würde. Warum also Benny Waters? Es ist einfach unmöglich, sich dem Charme dieses hochklassigen Entertainers und Instrumentalisten zu entziehen – ganz besonders bei Live-Einspielungen. Hören Sie nur mal das gar nicht so eindeutige „Ziggin´And A Zaggin´“, in dem (der) alte Herr – er zählte damals 74 Lenze – auch als Sänger brilliert, oder lauschen Sie den Geschichten, die er mit Klarinette, Alt-, Sopran- und Tenorsax vorträgt! Lehnen Sie sich entspannt zurück, stellen Sie ein Gläschen Bier in Reichweite und genießen Sie diese mitreißende Gute-Laune-Musik!

 

Claus Böhm schreibt zur SACD in AUDIO 4/2001:Benny Waters swingt jetzt wohl im Himmel: Im August 1998 starb er mit 96 Jahren. Akademisch gesehen, wäre die Swing-Legende passender im Jazzteil plaziert; hier steht sie im Sinne von populär. Bis ins hohe Alter spielte der Saxofonist und Klarinettist unglaublich dynamisch auf. Diese Swing-Aufnahmen von 1976 (!) aus Stockholms „Stampen“-Club (alias „The Pawnshop“) – teils betörend „blue“ – klingen selbst auf herkömmlichen CD-Playern sensationell luftig, warm und intim.

 

  The Swedish Jazz Kings „Comes Love“

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Die zweite Einspielung des über die Grenzen Schwedens hinaus recht bekannten Klarinettisten Kenny Davern für das OPUS 3 Label.

 

HDCD  19703  The Swedish Jazz Kings feat. Kenny Davern

 

Dies ist Kenny Daverns zweite Einspielung für OPUS 3. Bereits 1981 wurde die erste Produktion mit dem Titel ‚Tomas Örnberg´s Blue Five‘ (OPUS 3 CD 8003) veröffentlicht. Hinter dem damaligen Bandnamen verbirgt sich nichts anderes als die heutigen ‚Swedish Jazz Kings‘, die neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen den schwedischen Schallplattenpreis für das beste schwedische Jazzalbum des Jahres 1982 erhalten haben.

 

Kenny Davern ist derzeit einer der weltweit interessantesten Klarinettisten. Sein absolut eigener Ton und eigene Phrasierung (und der gleichzeitig vielleicht vollste und ‚fetteste‘ Ton, den ein Jazzklarinettist je hatte) machen Kenny Davern so unverwechselbar und einzigartig. Kaum jemand hat in ähnlichem Umfang das dynamische Potenzial der Klarinette so entwickelt und genutzt wie Kenny Davern.

Das Material der vorliegenden CD stammt aus 3 unterschiedlichen Sessions. Jenseits der üblichen Grundbesetzung der Swedish Jazz Kings ist neben Kenny Davern der exzellente englische Pianist Martin Litton zu hören. Für die restlichen Sessions standen neben dem wunderbaren Posaunisten Bob Hunt der Baß-Saxophonist Frans Sjöström und die Pianisten Keith Durston und Chris Hopkins im Studio. Kenny Davern in Topform – mit Musik gegen triste Winterstimmung!

 

STEREO 2/1999: OPUS 3 läßt die „Roaring Twenties“ wiederauferstehen. Musik, wie man sie eigentlich nur von Schellackplatten kennt, garniert mit reichlich Dixieland-Anleihen. Die hervorragend eingefangenen Blechbläser fordern jede Anlage.

 

HEF 29 (September 1999): Kenny Davern zeichnet sich durch einen ganz eigenen Ton und eine ganz eigene Phrasierung aus. Das macht diesen Klarinettisten so unverwechselbar. Er reizt die gesamte Bandbreite seines Instruments aus, was sonst keinem in dieser Form so gelungen ist. Die Swedish Jazz Kings versprühen gute Laune, wie man es vom Dixieland und Blues erwarten darf. Da kommt Stimmung auf.

 

 

 Tiny Island

opus_tiny_island

Debutalbum der durch viele Eric Bibb Alben und Tourneen bekannt gewordenen Begleitband um den Multi-Saiten-instrumentalisten Göran Wennerbrandt.

 

SACD  19824  Tiny Island

 

1989 gründet der Gitarrist und Multi-Saiteninstrumentalist Göran Wennerbrandt die Band Tiny Island. Ab 1993 firmiert Tiny Island im Zuge der sehr engen Zusammenarbeit mit Eric Bibb als dessen komplette Back Up Band in identischer Besetzung als Needed Time.

Zwischen 1994 und 1998 touren Göran Wennerbrandt allein oder die gesamte Band als feste Begleitmusiker von Eric Bibb in Europa und Kanada. Wennerbrandt zeichnet darüberhinaus als Executive Producer für die beiden Eric Bibb Alben „Spirit and the blues“(OPUS 3 CD*19401 bzw.HQ DoLP*19401 X) und „Good Stuff“(OPUS 3 CD*19603 bzw. HQ DoLP*19603 X) verantwortlich – Alben, die Eric Bibb nach beinahe 20 Jahren Tätigkeit im Musikgeschäft endlich den langverdienten Erfolg bescherten.

 

In der Hälfte aller Besprechungen zu den beiden Bibb-Alben findet die Leistung von Wennerbrandt und/oder Needed Time (sprich: Tiny Island) besondere Aufmerksamkeit bzw. Anerkennung. Einige Rezensenten (so zum Beispiel Franz Schöler im dt. Rolling Stone 5/98 sowie in STEREO 7/98) hielten seinerzeit ein eigenes Album von Göran Wennerbrandt und seiner Band für überfällig!

Die rein instrumentale und schwer kategorisierbare Musik des vorliegenden Debuts von Tiny Island ist geprägt von Blues, Calypso, einer Priese Buena Vista Social Club, orientalischen Elementen und nordischen Stimmungen. Neben den Eigenkompositionen der Bandmitglieder findet sich auch eine grandiose Coverversion des Taj Mahal Titels „When I feel the sea beneath my soul“ – einer Interpretation, die ganz sicher zum stetig wachsenden Ruhm der Band beitragen wird!

 

HEF 28 (Juli 1999): Kopf hinter dieser Formation ist Gitarrist und Multi-Instrumentalist Göran Wennerbrandt. Den Namen noch nie gehört? Vielleicht sagt die Back-Up Band „Needed Time“ von Eric Bibb mehr? Der Bluesmusiker hat auf dem Opus 3-Label mindestens zwei extrem gute Scheiben veröffentlicht. Die Musik von Tiny Island in ein Schema zu pressen, fällt schwer. Sie hat ihre Wurzeln ebenso im Blues (weit hergeholt!), wie in nordischen Gefilden. Weltmusik trifft sicherlich eher zu, aber nicht den Nagel auf den Kopf. Ruhige, schöne Klanglandschaften umspülen den Hörer. Auf den einen wirkts halt langweilig, der andere fährt voll darauf ab. Aufnahmetechnisch spricht das Opus 3-Siegel für sich. Ich bin diesbezüglich noch nicht enttäuscht worden und sehe mein Vertrauen auch jetzt wieder bestätigt.

 

Steffen Junghans in FOLKER! 1/2000: Dies ist ein „Trance“-Album ganz anderer Art der schwedischen Gruppe, vor 10 Jahren von Slide-Gitarrist Göran Wennerbrandt (Needed Time) gegründet. Das Instrumentarium ist reichhaltig und akustisch: Hawaii-Gitarre, National, Dobro, 12 String, Bouzouki, 10str. Mandola, Mandoline, Nykelharpa, Flöten, Handorgel, Akkordeon, Piano, Kontrabass sowie Perkussionsinstrumente. Die Aufnahmen wurden in einer schwedischen Steinkirche aus dem 13. jahrhundert direkt über ein Stereo-Mikrofon eingespielt, wodurch ein sehr natürlicher, atmosphärischer Klang entstand. Das ist eine Aufnahmeauffassung, die durchaus von Alben des Labels „Water Lily Acoustics“ inspiriert sein dürfte, wie auch das Cover etwas unterstreicht. Dabei entsteht eine nahezu rituelle, visionäre Atmosphäre voller Zauber, als ob sich in dieser nordischen Meditation ein altes Land zeigt. Ab und zu gibt es eine Prise sanften hawaiianischen Schwingens oder einen Hauch Orient, so dass ich hin und wieder gar ein wenig an Bo Hansson (noch bekannt?) erinnert werde. Dann klingt die Weissenborn wie eine Kantele. Wenn auch 2-3 Stücke ein wenig an der Grenze der Langatmigkeit wandeln, ist das Ganze doch eine verzaubernde Vision, der man sich ergeben kann, die Zeit aufzuheben scheint, aber nicht mit Eitelschönklang, sondern als Klang der herben nordischen Stille.

 

 

  Eric Bibb & Needed Time with The Deacons „Good Stuff“

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Grandioser Umschnitt eines OPUS 3 Klassikers für Puristen auf 45 Umdrehungen in 180 Gramm Premium Vinyl.

 

HQ-DoLP  19603 X  Eric Bibb Good Stuff (2x180gr 45 rpm)

SACD         19623     Eric Bibb Good Stuff 

Das 1996 veröffentlichte Album Good Stuff ist nach Spirit and the Blues das zweite wirklich erfolgreiche Album in Eric Bibbs Karriere. Das Album besticht vor allem durch die unglaublich einfühlsame Begleitung von Needed Time unter ihrem exquisiten Leader, Göran Wennerbrandt.

Nachdem OPUS 3 im letzten Jahr Eric Bibbs Spirit and the Blues als DoLP herausgebracht hat, sah man sich bald darauf einer erheblichen Nachfrage ausgesetzt, sein 96er Album Good Stuff ebenfalls auf Vinyl zu veröffentlichen.

Da ähnlich wie im Falle von Spirit and the Blues auch bei Good Stuff das gesamte Material für die Übertragung auf eine normale LP (33 1/3 rpm) zu lang geraten wäre, hat sich Jan-Eric Persson erneut zu einem 45er Umschnitt entschlossen. Die Vorteile dieser Methode sind ja bereits ausführlich zum Erscheinen des Vorgängeralbums geschildert worden.

Trotzdem sei nocheinmal erklärt:

Jenseits der Möglichkeit, mit diesem Verfahren die Dynamik gegenüber einem 33er Umschnitt um +4 db zu steigern, bedeutet dies auch eine entsprechende Verringerung des Nebengeräuschpegels. ein weiterer Vorteil liegt in der deutlich verbesserten Wiedergabe des Hochfrequenzbereiches.

Doch zurück zu Eric Bibb: nach seinem Durchbruch mit dem 94er Album Spirit and the Blues (u.a. „Record to die for“ – Award in den USA) und einer damit verbundenen sensationellen Tournee veröffentlichte OPUS 3 1997 das Nachfolgealbum „Good Stuff“. Clive Davis, Chefkritiker der „Sunday Times“, kürte dieses Album zum besten Blues Album des Jahres 1997! Auch auf die enthusiastischen Kritiken in der deutschen Fachpresse sei hier nochmals nachdrücklich verwiesen!

Stärker blues-orientiert als auf seinem Vorgängeralbum präsentiert sich Eric Bibb mit überwiegend eigenem Material und einer fantastisch disponierten Band in Topform. Wer Musik in der Tradition eines Taj Mahal oder Ry Cooder mag, für den ist Eric Bibbs Album genau das: Good Stuff!

Stereo 10/1997: Wer auf ruhige Blues-Balladen steht und puristische, naturbelassene Aufnahmen zu schätzen weiß, freundet sich sicherlich mit Eric Bibbs „Good Stuff“ an. Gospel-Fans kommen auch auf ihre Kosten. Keine Frage – der Titel der CD ist Programm.

Sandro Pianzola in JCK (Schweiz) am 01.04.1998:

Die Seele des Blues getroffen

Auf seinem neusten Album überrascht Eric Bibb mit 14 feinfühligen Songperlen. Durch die spannende Mischung wird das Zuhören zu einem Musikgenuss, der tief unter die Haut geht. Sein zurückhaltender Gesang ist harmonisch in den Instrumenten-Teppich eingebettet. Dass die Aufnahmen von hervorragender Qualität sind, wertet die CD zusätzlich auf. Keine gute Blues-Sammlung ist komplett ohne Eric Bibb!

AUDIOphile 1/1999 zur LP-Version: „Eine SAmmlung von Liedern, jedes ein eigenes Konzert“, beschreibt Eric Bibb diese Platte. 14 wunderschöne Blues- und Folk-Stücke, bis auf eines alle aus der Feder von Meister Bibb, wurden vom audiophilen Label opus 3 mit viel Gespür für die intime Atmosphäre eingefangen. Das ist einfach „Good Stuff“ – gute Musik.

AUDIOphile 2/1999: Mit HDCD-Technik holt diese CD letzte Feinheiten aus den von Opus 3 ohnehin hervorragend gemachten Aufnahmen. Die spärlich und rein akustisch instrumentierten Blues- und Folkstücke ermöglichen eine differenzierte Betrachtung von Räumlichkeit und Tonalität.

AUDIOphile 4/2000: Während Clive Davis von der Sunday Times sie umgehend zur Bluesplatte des Jahres kürte, brauchte „Good Stuff“ beim Autor dieser Zeilen etwas länger, um seine Wirkung zu entfalten. Das Gefühl „die muss ich haben“ war danach freilich umso stärker, ebenso die Enttäuschung darüber, dass das Album 1996 zunächst nur als CD erschienen war. Die Platte als 180-Gramm-Doppelalbum in der Post zu finden, war folglich eine der schönsten Vinyl-Überraschungen des Jahres. „Good Stuff“ ist ein sehr ruhiges, reines, bescheidenes Blues-Album geworden. Eric Bibb und seine Band Needed Time spielen hauptsächlich Eigenkompositionen, die im Vergleich zu den älteren Werken deutlich weniger Gospel-beeinflusst sind und sich mehr dem Stil eines Taj Mahal annähern, ohne ihn zu imitieren. Ein fantastisch klingendes, seelenvolles Album.

Cai Brockmann in Image hifi 6/2000: Beim Label OPUS 3 aus Schweden wird kein Hehl aus den musikalischen Vorbildern von Eric Bibb & Needed Time gemacht. Das wäre auch zwecklos, denn es ist unüberhörbar, dass hier der gute alte, durchgehend akustische Ry-Cooder- und Taj-Mahal-Stil gepflegt wird: grundsätzlich entspannt und, tja, tatsächlich Good Stuff. Allerdings fehlt dem Salon-Blues jedwede Kante, er tut niemals niemandem weh, und bis zum Spielwitz Cooders etwa ist es auch noch ein ordentliches Stückchen hin… Dafür gibt´s eine blitzblanke 1996er Aufnahme und eine vorzügliche Fertigung der 180-Gramm-Pressung. In allzu große Faulheit darf man jedoch nicht verfallen, denn das konsequenterweise völlig ungebremst geschnitte Musikmaterial verteilt sich großzügig auf vier Plattenseiten mit 45 UpM. Der Aufwand hat sich gelohnt: Eric Bibb & Needed Time legen zwar nicht los wie die elektrifizierten Tiere, doch die ausgefeilte, wohltemperierte Dynamik, voll analog und voll röhrenbestückt aufgezeichnet, garantiert „Echtheit“ und Detailflut. Good Stuff gehört zu den Alben, die sich der entspannungswillige Vinylist derzeit unter die Nadel legt, wenn er sich stilsicher für den kaminmäßigen Feierabend präparieren will.

Franz Schöler in der Rubrik „Oldie des Monats“ in STEREO 10/2003: Ab und an gab es über die Jahrzehnte ja doch Aufnahmen, die es lohnten, den Diamanten des Tonabnehmers mit „Stylast“ oder Wässerchen von AudioTechnica und anderen vom letzten Stäubchen zu säubern (natürlich vorher noch mal kurz Übersprechdämpfung zwischen den Kanälen und Frequenzgang überprüft!), um dann genau vergleichend hinzuhören, ob die CD-Neuauflage genau diese oder mehr an Klangqualität zu bieten hatte. Aufnahmen wie die frühen von Eric Bibb für Opus 3, dem schwedischen Label, dessen Chef ein Verrückter (Klangperfektionist, andere würden lästern -fetischist) ist. Diese Delta Blues-, Folk- und Traditional-Aufnahmen waren schon auf LPs das Nächstbeste im Vergleich zu Direktschnitten: Ungemein live, transparent und richtig „naturbelassen“ klingende Aufzeichnungen (Telefunken-Zweispur, beste Kondensator-Mikros, keine Overdubs, keine Remixes), die man – auch ohne dass da abgrundtiefe Bässe aufgezeichnet wären – jederzeit zur kritischen Bewertung von Tonabnehmern benutzen konnte.

Was Jan-Eric Persson als Produzent da an Aufnahmequalität vorschwebte, vermittelten auch die HDCD-codierten CDs, die er – Verächter digitaler Vorschub-Steuerung beim LP-Mastering – veröffentlichte. Jetzt reichte er dieselben audiophilen Klassiker DSD-prozessiert nach: „Just Like Love“ als Hybrid-SACD mit dem Stereo-Mix und „Good Stuff“ mit einem Surround-Remix dazu. Das Ergebnis ist, im Hörvergleich, so erhellend wie ernüchternd. Denn anders als bei „Oldies“ wie den Decca-Aufnahmen der Rolling Stones auf Hybrid-SACDs, wo das fachmännische Remastering das alles entscheidende Kriterium für den klanglichen Zugewinn war, sind die Unterschiede hier sublim bis sehr subtil. Einmal korrekt eingepegelt für den Vergleich (SACDs kommen oft „leiser“ überspielt als heute bei CD üblich!), mutet die „Grobdynamik“ bei den nach dem Pacific Microsonics-Verfahren codierten CDs spektakulärer an. Schlagzeugblech etwa klingt etwas schärfer in der Attacke, die SACD-Spur dagegen subjektiv etwas „weicher“, in der ganzen Dynamik feiner abgestuft. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Was letztlich der wahrheit des Original-Master näher kommt, kann bei solchen Aufnahmen nurmehr der Produzent selber sagen. Alle Urteile von Außenstehenden, die das Mutterband nicht kennen, bleiben da Mutmaßungen und Spekulation. Aber die PCM-versus-DSD-Kontroverse kommt bald sicher nicht nur in Fachzirkeln noch richtig in die Gänge!

Repertoirewert 5 Sterne / Überspielqualität 5 Sterne

Volker Frech in LP 5/2005:“A voice to die for“ befand eine große englische Tageszeitung, und Recht hat sie: Der Bluessänger und Gitarrist Eric Bibb, Jahrgang 1951, ist mit einem Organ gesegnet, das zumindest zum Niederknien schön ist; sein warmes, volles Timbre jenseits aller whiskyschwangeren Brüchigkeit schmeichelt sich unvermeidlich in die Gehörgänge. Und da Bibb einen ruhigen, relaxten und rein akustischen Blues spielt, kommt seine Stimme umso besser zum Tragen – auch in Stücken mit voller Begleitcombo; hier unterstützt ihn gefühlvoll und behutsam die superbe „Needed Time“-Band.

„Good Stuff“, 1997 eingespielt, ist Bibbs vielleicht klassischstes Bluesalbum. Bei den Songs beherzigt er den Rat, den ihm einst Bob Dylan gab: „Keep it simple“. Trotzdem klingt Bibbs Blues zwar traditionell, aber alles andere als altmodisch. Denn abgesehen von auch im Arrangement reduzierten Nummern wie „Saucer´n´Cup“ und reichlich Mundharmonika- und Banjogetränktem („Don´t Ever Let Nobody Drag Your Spirit Down“) weitet Bibb das Spektrum, indem er verschiedene Stilarten von Gospel bis Bluegrass einfließen lässt. Für klanglichen Farbenreichtum sorgen ungewöhnliche Instrumente wie Bouzouki, Gebläseorgel oder Akkordeon; der dezente Einsatz diverser Percussions bewirkt eine gewisse Geschmeidigkeit und sorgt dafür, dass beim Hören der Platte mindestens die Füße mitwippen. Gänsehautgefahr besteht immer dann, wenn das exquisite Background-Ensemble eingebunden wird, etwa bei „Where The Green Grass Grows“.

Das schwedische Label Opus 3 hat alles getan, um dies würdig auf Tonträger zu verewigen. Für die Aufnahme kam ausgesuchtes Equipment zum Einsatz, die Produktion war durchgängig analog, und die Pressung ist vorzüglich: Die 14 Stücke wurden auf zwei Platten á 180 Gramm Vinyl verteilt, mit breitem Rillenabstand gepresst, was störende Vor- und Nachechos verhindert und durch die Auslegung für 45 UpM ist eine präzisere Abtastung möglich. Dementsprechend klingt es auch: Wunderbar präsente Instrumente, glasklares, harmonisches Klangbild – und über allem thront diese herrlich körperhafte Stimme.

Mit „Good Stuff“ ist dem Ausnahmesänger Bibb ein entspanntes und entspannendes Blues-Album gelungen – so traumhaft kann traditioneller Blues im neuen Jahrtausend klingen!

 

 Eric Bibb „Just Like Love“

 

opus_eric_bibbEric Bibb Album in bester „Singer – Songwriter“ Tradition als 180gr Vinyl/33 rpm sowie in zwei digitalen Formaten.

 

LP        22002  Eric Bibb Just Like Love

SACD  22002  Eric Bibb Just Like Love

Nachdem Eric Bibb nach der Einspielung von „Good Stuff” 1997 OPUS 3 rec. verlassen hatte, wurden zwei Studio- und ein Livealbum auf anderen Labeln produziert. (Eine komplette Diskographie ist im CD-Booklet zu finden!) Allerdings riß der freundschaftliche Kontakt zwischen Eric Bibb und OPUS 3- Mastermind Jan-Eric Persson nie ab. Da Eric Bibb die relaxte Arbeitsatmosphäre bei der Produktion der beiden letzten Opus 3 Alben in so guter Erinnerung geblieben sind (Zitat: „that´s really me!”), begannen – nach knapp dreijähriger Abstinenz – Ende 1999 die Vorbereitung zur Produktion eines neuen Albums auf OPUS 3 rec. Lediglich 4 Sessions waren nötig, um das gesamte Material für „Just Like Love” unter den hinreichend bekannten Aufnahmebedingungen einzuspielen. Jan-Eric Persson hat – laut eigener Aussage – selten eine deratig inspirierte Produktion erlebt. 2 Songs wurden tatsächlich in der Nacht vor den entsprechenden Aufnahmesessions geschrieben.

„Just Like Love” unterscheidet sich von dem eher gospelorientierten „Spirit and the Blues” und dem klassischen Bluesalbum „Good Stuff” insofern, als Eric Bibb hier seinen Schwerpunkt auf das `story telling` legt und ihm damit ein exquisites „Singer Songwriter” Album von großer Intimität gelungen ist. Insgesamt klingt seine Stimme wesentlich reifer als auf früheren Produktionen. Überhaupt wirkt „Just Like Love” überaus stimmig und – beinahe aus tiefster Seele – abgeklärt. Hier musiziert ein Künstler, der mit sich und der Welt im Reinen scheint! Kurz: ein Klasse-Album!

Begleitet wird er – wieder einmal – von fast allen Musikern seiner früheren Needed Time Band, die zum größten Teil auch als Tiny Island bekannt ist und unter gleichem Titel bereits ein großartiges Instrumental-Album (OPUS 3 HDCD 19804) veröffentlicht haben.

Bis auf drei seiner Lieblingstraditionals stammen alle anderen auf „Just like Love” enthaltenen Songs aus Eric Bibbs Feder, deren Texte ebenfalls im Booklet enthalten sind.

Udo Pipper in STEREO 1/2001: Es gibt eine Reihe von Künstlern, die auf klangliche Qualität ihrer Werke ganz besonderen Wert legen. Eric Bibb ist einer von ihnen, erreicht die Güte seiner Veröffentlichungen doch ein Niveau, das zum Blindkauf verführen könnte. Und auch musikalisch stimmt auf „Just like love“ wieder einmal alles, denn Bibb hält seinem „Blues meets Country“-Stil sowie dem Produzenten und Toningenieur Jan-Eric Persson die Treue – bei gleich bleibendem Songschreiber-Talent.

Das Besondere an dieser Aufnahme ist die Tatsache, dass diese Scheibe in zwei Versionen erscheint, einer PCM- sowie einer Hybrid PCM/SACD. Wer über einen SACD-Spieler verfügt, darf den deutlich hörbaren Zugewinn an Auflösung und Räumlichkeit in vollen Zügen genießen.

HEF 34 (Januar/2001): (…) Und noch eine Überraschung: Auch OPUS 3 records denkt seit geraumer Zeit über zukünftige digitale Formate nach. Nachdem in den letzten jahren deutlich geworden ist, daß die herkömmliche 16bit CD als digitaler Tonträger wirklich höchsten audiophilen Ansprüchen nicht genügen kann, hat sich Jan-Eric Persson gegen die erweiterte 24bit Version der DVD-Technik entschieden und präferiert stattdessen das DSD-System des SACD-Formats von Sony/Philips. Neben einer bereits angekündigten Veröffentlichung einiger älterer OPUS 3-Titel, die in den nächsten Monaten als SACD erscheinen sollen, beginnt die firmeneigene SACD-Ära mit der oben besprochenen Neuveröffentlichung von Eric Bibb.

Claus Böhm in AUDIO 1/2001: Der New Yorker Blueser Eric Bibb hat seine Zelte in Schweden und London aufgeschlagen, aber den Draht zum heimischen Blueskeinesfalls verloren. Souverän zupft und pickt er sich durch die Stilvarianten, vom ländlichen Delta-Blues über beschwingten Boogie bis zur fast poppigen Ballade „She´s Still With Me“. Ähnlich variabel die Stimme: warm, sanft, authentisch – ohne den „Hab schon alles durchgemacht“-Faktor zu strapazieren. Im Detail noch feinere Auflösung bringt die (CD-Player-kompatible) SACD. (4/4-5)

Franz Schöler in der Rubrik „Oldie des Monats“ in STEREO 10/2003: Ab und an gab es über die Jahrzehnte ja doch Aufnahmen, die es lohnten, den Diamanten des Tonabnehmers mit „Stylast“ oder Wässerchen von AudioTechnica und anderen vom letzten Stäubchen zu säubern (natürlich vorher noch mal kurz Übersprechdämpfung zwischen den Kanälen und Frequenzgang überprüft!), um dann genau vergleichend hinzuhören, ob die CD-Neuauflage genau diese oder mehr an Klangqualität zu bieten hatte. Aufnahmen wie die frühen von Eric Bibb für Opus 3, dem schwedischen Label, dessen Chef ein Verrückter (Klangperfektionist, andere würden lästern -fetischist) ist. Diese Delta Blues-, Folk- und Traditional-Aufnahmen waren schon auf LPs das Nächstbeste im Vergleich zu Direktschnitten: Ungemein live, transparent und richtig „naturbelassen“ klingende Aufzeichnungen (Telefunken-Zweispur, beste Kondensator-Mikros, keine Overdubs, keine Remixes), die man – auch ohne dass da abgrundtiefe Bässe aufgezeichnet wären – jederzeit zur kritischen Bewertung von Tonabnehmern benutzen konnte.

Was Jan-Eric Persson als Produzent da an Aufnahmequalität vorschwebte, vermittelten auch die HDCD-codierten CDs, die er – Verächter digitaler Vorschub-Steuerung beim LP-Mastering – veröffentlichte. Jetzt reichte er dieselben audiophilen Klassiker DSD-prozessiert nach: „Just Like Love“ als Hybrid-SACD mit dem Stereo-Mix und „Good Stuff“ mit einem Surround-Remix dazu. Das Ergebnis ist, im Hörvergleich, so erhellend wie ernüchternd. Denn anders als bei „Oldies“ wie den Decca-Aufnahmen der Rolling Stones auf Hybrid-SACDs, wo das fachmännische Remastering das alles entscheidende Kriterium für den klanglichen Zugewinn war, sind die Unterschiede hier sublim bis sehr subtil. Einmal korrekt eingepegelt für den Vergleich (SACDs kommen oft „leiser“ überspielt als heute bei CD üblich!), mutet die „Grobdynamik“ bei den nach dem Pacific Microsonics-Verfahren codierten CDs spektakulärer an. Schlagzeugblech etwa klingt etwas schärfer in der Attacke, die SACD-Spur dagegen subjektiv etwas „weicher“, in der ganzen Dynamik feiner abgestuft. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Was letztlich der wahrheit des Original-Master näher kommt, kann bei solchen Aufnahmen nurmehr der Produzent selber sagen. Alle Urteile von Außenstehenden, die das Mutterband nicht kennen, bleiben da Mutmaßungen und Spekulation. Aber die PCM-versus-DSD-Kontroverse kommt bald sicher nicht nur in Fachzirkeln noch richtig in die Gänge!

Repertoirewert 5 Sterne / Überspielqualität 5 Sterne

LP 1/2005: Würde die Platte knacken. ganz verzerrt klingen und keine Höhen und Bässe besitzen, könnte man anfangs auf eine alte Aufnahme eines frühen Memphis-Blues-Schätzchens tippen, doch „Just Like Love“ ist mit allergrößter Sorgfalt und ausgesuchtem Analog-Equipment aufgenommen und als LP geschnitten, und was auf den 180 Gramm Vinyl im weiteren Verlauf zu hören ist, geht auch weit über den klassischen Blues seiner vergangenen Alben hinaus: Bibb, begleitet von seiner früheren Band Needed Time, zeigt sich auf den 17 Titeln als Erzähler/Songwriter, flicht Bluegrass undCountry ein – und über allem steht seine charismatische Stimme. Sehr gelungen!

 

 Gösta Runqvist Trio „Treecircle“

 

opus_goesta_runqvistHochinteressantes Piano-Trio mit einem der besten skandinavischen Pianisten im modernen Jazz.

 

HDCD  19801  Gösta Rundqvist Trio Treecircle

Mit dieser Veröffentlichung präsentiert OPUS 3 ein hochinteressantes Pianotrio mit einem der besten Pianisten Skandinaviens im modernen Jazz.

Gösta Rundqvist ist ein wahrer Meister der romantischen, ebenso aber auch der modernen und freien Improvisation. Das hier musizierende Trio besteht schon seit längerer Zeit, auch wenn G. Rundqvist (Jahrgang 1945) deutlich älter ist als seine Rhytmusgruppe.

Gösta Rundqvist hat u. a. mit Bosse Broberg, Putte Wickman, Red Mitchell, Clark Terry und Toots Thielemans zusammengespielt.

Der Bassist, Hans Andersson (Jahrgang 1963), ist ebenfalls international erfahren und spielte u.a. mit Anders Bergcrantz, Jan Lundgren, Vincent Herring, Rich Perry und Mark Murphy.

Frederik Rundqvist ist ein hochgehandeltes Talent am Schlagzeug. Er arbeitete u.a. mit Bosse Brobergs Big Band Projekt ‚Nogenja‘ und mit Svante Thuresson zusammen.

Trotz vielfältigster Aktivitäten finden die drei Musiker immer wieder zusammen.

Hier also das Recording-Debut dieses Trios mit Göstas eigenen Kompositionen wie auch bemerkenswerten Standards-Interpretationen wie z.B. ‚The Meaning of the Blues‘ und ‚How My Heart Sings‘.

Stereo 2/1999: Pianist Rundqvist trägt in Begleitung von Baß und Schlagzeug Kompositionen von Jazz-Größen wie Steve Swallow oder Bill Evans vor. Wer sich je gefragt hat, ob das OPUS 3-Label seine Qualität noch toppen kann, höre sich diese CD an.

 

 Live at Vatnajökull „Improvisations“

opus_vatnajoekull

Sehr spezielle Orgel- und Percussion-Veröffentlichung, die nicht nur unter Hifi-Enthusiasten einen hervorragenden Ruf geniesst. Seit 1998 ein besonderer Bestseller im OPUS 3 Programm!

 

HDCD  19802  Live at Vatnajökull Improvisations

Warum nimmt man die Mühen auf sich, mit zwei Topmusikern (dem Organisten Mattias Wagner und dem Perkussionisten/Marimba- und Vibraphonisten Anders Astrand) in der Hallgrimskirche in Reykjavik mit 160 kg analoger, purer Röhren-Aufnahmetechnik eine CD mit improvisierter Musik und Maurice Ravels ‚Bolero‘ aufzunehmen?
Manchmal muß ein Aufnahmetechniker / Produzent einfach etwas völlig anderes tun, etwas ganz Neues, Herausforderndes und Spannendes, mit dem musikalische Grenzen überschritten werden können, ohne etwas wirklich Schwieriges oder Extremes zu tun.
Natürlich gehört zu einem solchen Vorhaben der ungebrochene Glaube in die kreativen und handwerklichen Fähigkeiten, Ideen, Visionen und Vorstellungskräfte zweier fantastischer Musiker, die übrigens schon einmal auf Island gewesen sind.
Erst recht bedarf es auch der Faszination an der so anderen Natur Islands (Vulkanen, Gletschern und Geysiren) zur unmittelbaren Inspiration für eine derartige musikalische Erfahrung.
Ein besonderes Juwel ist die Orgel der 1992 fertiggestellten Hallgrimskirche mit ihrer ganz außergewöhnlichen Akustik.
Live at Vatnajökull ist eine musikalische Reise zu einem der größten Gletscher der Welt, der unzählige Vulkane bedeckt.
Neben strikt improvisierter Musik enthält die vorliegende CD die Bearbeitung einer isländischen Hymne und ein komplett neues Arrengement zu Ravels ‚Bolero‘.
M. Wagner, bereits von der OPUS 3 CD *19506 Musica Sacra bekannt, gewann 1995 zwei der prestigeträchtigsten internationalen Wettbewerbe: ‚Interpretations‘ in St. Albans (England) und ‚Improvisations‘ in Paris.
A. Arstrand hat, neben vielen anderen Beschäftigungen, 14 Jahre lang mit dem bekannten schwedischen Perkussionensemble ‚Kroumata‘ gearbeitet, spielt viel Jazz und unterhält die eigene ‚free form Jazz / Rock Fusion‘-Band ‚Like One‘.
Das Ergebnis all dieser unterschiedlichen Einflüsse und Elemente, die Vielfalt der musikalischen Farben und Klänge ist weit mehr als von einem ‚Duo‘ normalerweise zu erwarten wäre. Und auch echte Hifi Enthusiasten werden auf ihre Kosten kommen!  

Hanns Jürg Baum in HIFI MAGAZIN 11/98 (Schweiz):

Musik zum Staunen
Unheimlich mutet schon das Cover mit einem rauchenden Meeresvulkan an und ebenso beunruhigend sind auch die zuweilen düsteren, dann aber auch wieder aufpeitschenden Improvisationen einer grossen Kirchenorgel, Marimba, Vibraphon und Schlagzeug, die in der isländischen Hallgrimskirkja in Reykjavik aufgenommen wurden. Wie schon angedeutet, ist die Musik nur etwas für Leute mit guten Nerven. Irgendwie spürt man die isländische Atmosphäre. So richtig tonal und hymnisch geht´s lediglich in den ersten paar Takten der isländischen Hymne Nr. 41 zu und her, und schon brodelt und tobt es. Die Klangeffekte sind auch ohne elektronische Mittel ungemein vielfältig und reichen von hauchfeinem Gesäusel bis zu brachialer Urgewalt. Ein Fest für Freunde verrückter Klangfarben und nervenzerfetzenden Impulsfolgen, aber gewiss nichts zum seligen vor sich hin träumen. Fast original spielt man am Schluss der CD noch den Bolero von Ravel, wobei auch eine sehr geschickt registrierte Riesenorgel, begleitet von Perkussionsinstrumenten, die Brillianz und fundamentale Wucht eines Sinfonieorchesters mit einem explosiven Blechsatz nicht erreichen kann. Trotzdem, eine aussergewöhnliche HDCD-CD zum Staunen.

 

 Erik Westberg Vocal Ensemble „Musica Sacra“

 

opus_erik_westberg_musicaCrossover zwischen Bachscher Chormusik und neuzeitlichen Komponisten mit Perkussion und Saxophon.

SACD  19516  E.Westberg Vocal Ens. Musica Sacra 

Als HDCD (OPUS 3 HDCD *19506) bereits 1996 erschienen hat sich dieser Titel als einer der Renner im klassischen Crossover-Bereich des Labels etablieren können. Insofern lag es nahe, Musica Sacra auch als SACD herauszubringen.
Musica Sacra als bloße Chormusik SACD zu klassifizieren, würde den sehr unterschiedlichen Genres nicht gerecht. Neben reiner Chormusik (u.a. Bach) gibt es wechselnde Besetzungen mit Chor, Orgel, Sopransaxophon und Perkussion.
Genauso vielschichtig ist das musikalische Programm: neben barocker und geistlicher Chormusik stehen lateinamerikanische/jazzige Einflüsse, Wurzeln typisch schwedischer Folklore, aber auch Gregorianische Gesänge.
Die Titel 2, 3 und 16 sind world premier recordings – bis dato also unveröffentlichte Schätze.

Das Erik Westberg Vocal Ensemble hat sich erst wenige Monate vor diesen OPUS 3 Aufnahmen formiert und sich binnen kürzester Zeit als einer der professionellsten und interessantesten Chöre in Schweden durchgesetzt. Der enormen Bandbreite des Erik Westberg Vocal Ensemble ist es zu danken, daß das Konzept dieser OPUS 3 Produktion überhaupt im vorliegenden Rahmen umgesetzt werden konnte.

Eher zufällig stellte sich bei den Aufnahmevorbereitungen heraus, daß der weit über Schwedens Grenzen hinaus bekannte Saxophonist Anders Paulsson, gleichermaßen in Klassik als auch im Jazz zuhause, schon früher mit Erik Westberg zusammengearbeitet hatte. Komplettiert wird die Besetzungsliste durch den Organisten Matthias Wager, der 1995 seinen internationalen Durchbruch erlebte und zwei der renommiertesten Organistenwettbewerbe ( The International Interpretation Competition in Großbritannien und den Grand Prix En Improvisation in Frankreich) gewinnen konnte.

Die Aufnahmen entstanden in zwei fantastisch klingenden Kirchen in Nordschweden in der üblichen 1- Stereo-Röhrenmikrophon-Technik.

STEREO 12/1997: Eine aktuelle HDCD-Aufnahme vom OPUS 3-Label. Firmenchef und Aufnahmeleiter Jan-Eric Persson fing die sanften Klangschattierungen des Chors und der Instrumente meisterhaft ein, was die andächtig-sakrale Stimmung der Musik unterstützt.

Claus Dick in AUDIO 5/2001: Via HDCD-kodierte CD sorgte das 1995 und 1996 aufgenommenen Werk in audiophilen Kreisen schon für Furore. Die vorliegende SACD-Version bringt die ausdrucksstarken Vokaldarbietungen des 16-stimmigen, teils durch Orgel und Saxofon verstärkten Top-Ensembles aus Schweden nun in voller technischer Bandbreite bravourös zur Geltung. Die Musik – im Programm: Barockes, Geistliches, Latin und Folk – begeistert nicht zuletzt dank der noch grandioseren Raumausleuchtung. (4-5/4-5)

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 SACD 22012 Across THe Bridge Of Hope

Weitere Titel mit Matthias Wager (zusammen mit Anders Astrand, perc):
OPUS 3 HDCD 19802 Live at Vatnajökull

 

 Omnibus Wind Ensemble „Opera Pearls“

opus_omnibus_wind

Das legendäre schwedische Bläser-Ensemble mit einer Auswahl von Arien und Overtüren in sehr originellen Interpretationen.

 

HDCD  19602  Omnibus Wind Ens. Opera Pearls

„Opera Pearls“ ist das vierte Album des Omnibus Wind Ensembles. Dieses Album enthält ausgewählte „Evergreens“ aus der Welt der Oper.
Das Ensemble hat schon seit seiner Gründung im Jahre 1982 Opern-Overtüren aufgeführt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese Praxis zu einer Art Spezialität, die vom Publikum begeistert aufgenommen worden ist.
„Opera Pearls“ enthält berühmte Overtüren und wunderbar betörende Arien – mit großer Hingabe und eigenem Humor interpretiert – Eigenschaften, für die das Omnibus Wind Ensemble seit seiner ersten Veröffentlichung gerühmt wird und die mit der absolut einzigartigen Besetzung des Ensembles so prächtig harmonieren.
Geniessen Sie die inspirierten und erfrischenden Interpretationen der zwölf Musiker des Omnibus Wind Ensemble!

 

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 9203 From Mozart To Zappa
OPUS 3 CD 19304 Viriditas per Omnibus
OPUS 3 CD 19403 Music by Frank Zappa
OPUS 3 SACD 19423 Music by Frank Zappa

 

 

 Zetterqvist String Quartet „Stenhammar – Sandström – Edlund“

 

opus_zetterqvistDas Zetterqvist Streichquartett mit drei sehr unterschiedlichen und z.T. raren Quartetten skandinavischer Komponisten des letzten Jahrhunderts.

HDCD  19701  Zetterqvist String Quartet  

                         Stenhammar – Sandström – Edlund

Auf dieser CD werden drei schwedische Streichquartette vorgestellt, die über die Jahre zu den wichtigsten im Repertoire des Zetterqvist String Quartet geworden sind. Obwohl alle drei Kompositionen sehr unterschiedliche musikalische Genres bedienen, verbindet sie ein starkes gemeinsames Element: die Herausforderung, Intensität und Ausdrucks- möglichkeiten bis in die Grenzbereiche dessen zu treiben, was sowohl die musikalische Form als auch die Besetzung eines Streichquartetts zulassen.
Das für diese CD gewählte Programm – ein Leckerbissen nicht nur für Repertoirefans – veranschaulicht, wie intim und ausdrucksvoll das Zetterqvist String Quartet aus dieser Musik tiefste existentielle Elemente herausarbeiten kann.

Sicherlich kein Programm aus der Kategorie ‚Leichte Kost‘, aber eine reiche Quelle für ständig neue Entdeckungsreisen! 

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 19301 Kjell Fagéus & Zetterqvist Quartet „Klarinettenquintette Mozart / Brahms

 

 Stockholm Guitar Trio – Albeniz – Granados – Ravel – Peterson-Berger“

 

opus_stockholm_guitarAmbitioniertes Gitarren-Trio mit engagierten Transkriptionen europäischer Klaviermusik.

HDCD  19701  Stockholm Guitar Trio  

                         Albeniz – Granados – Ravel – Peterson-Berger

 

Dies ist die Debut-CD des Stockholm Gituar Trios
Die auf diesem Album enthaltene Musik ist ursprünglich für Klavier gschrieben und für Gitarren -Trio transkribiert worden. Speziell Ravel und Peterson-Berger werden üblicherweise nicht mit klassischer Gitarre assoziiert, während Teile der Werke von Albéniz und Granados gelegentlich in Arragements für Sologitarre eingespielt werden. Demgegenüber erfahren diese Kompositionen im Gitarren -Trio einen weniger begrenzten und vielfältigeren Interpretationsrahmen.

Das Stockholm Gituar Trio entwickelt das Potential konventioneller Möglichkeiten des Instrumentes im Hinblick auf Tongebung und Repertoire in handwerklich perfekter Darstellung.

Alle drei Mitglieder des Ensembles (bestehend aus Anders Karlsson Jakob Henriques und Jens Kihlén) haben umfangreiche Studien in Deutschland, England und Schweden absolviert und gelten als derzeit bestes europäisches Gitarren -Trio.

 

 

 The Erik Westberg Vocal Ensemble –„Across The Bridge Of Hope“

opus_erik_westberg_across

SACD  22012  The Erik Westberg Vocal Ensemble  

                         Across The Bridge Of Hope

 

Nach dem Überraschungserfolg seiner ersten OPUS 3 Veröffentlichung „Musica Sacra“ stellt Erik Westberg auf seinem neuen Album ein leicht verändertes Konzept vor. Anstelle eines Sopransaxophons und einer Orgel findet hier ein typisch schwedisches Instrument Verwendung: Nyckel Harpa (eine mit Stahlsaiten bespannte Fiedel). Neben Chor und Gesangssolisten wirken auch Mitglieder des Global Percussion Network von Anders Arstrand mit.

Der Titelsong „Across The Bridge Of Hope“ wurde im Advent 2000 zum Gedenken an den 12jährigen Shawn McLaughlin von mehr als 8000 Chorsängern in 310 verschiedenen Chören aus 56 Nationen uraufgeführt.
Shawn McLaughlin, der mit einigen Freunden das Gedicht „Across The Bridge Of Hope“ nach dem sogenannten „Good Friday Agreement“ 1998 in Nordirland geschrieben hatte, kam nur wenige Monate später mit 29 weiteren Opfern bei einem Bombenattentat in Omagh ums Leben.

Claus Dick in AUDIO 2/2003: Das Erik Westberg Vocal Ensembel setzt bei „Across The Bridge Of Hope“ mit experimentellen, feinen Stimmen und unglaublich plastisch-filigranen, luftigen Percussion-Klangstrukturen sogar leicht eins drauf. (4-5/5)

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 HDCD 19506 Erik Westberg Vocal Ensemble „Musica Sacra“
OPUS 3 SACD 19516 Erik Westberg Vocal Ensemble „Musica Sacra“

sowie
OPUS 3 SACD 22011 Global Percussion Network „Rauk“

 

 

 Sampler „Classical Delights“

 

opus_classical_delights„Werkschau“ des Aufnahmeschaffens klassischer Einspielungen von OPUS 3.

HDCD  19900  Various Artists Classical Delights  

Various Artists Classical Delights

The inspired tranquillity of great composers

Classical Delights ist eine konzeptionelle Sammlung der schönsten und „sanftesten“ Stücke klassischer Musik, die Opus 3 in den letzten 22 Jahren aufgenommen hat.
Komplett neu gemastert und editiert zeigen sich die klanglichen Vorteile der HDCD-Technik gegenüber den immer schon wirklich guten OPUS 3-Masterings.
Ursprünglich ausschließlich für den asiatischen Markt geplant befriedigt Classical Delights auch hierzulande sowohl das Bedürfnis nach hochwertiger Interpretation und Aufnahmequalität wie auch das Bedürfnis, in bestimmten Situationen (z.B. einem schönen Abendessen) einen im positivsten Sinne perfekten Hintergrund zu bieten.
Den Gourmet erwartet ein echter Ohrenschmaus!

 

 

 Sampler „Showcase“

 

opus_showcaseSACD-Version der unter dem Titel Test CD 5 nicht mehr lieferbaren HDCD – jetzt auch als 180gr / 33rpm Vinyl

XRCD  99301  Various Artists Showcase

LP        21000  Various Artists Showcase

SACD  21000  Various Artists Showcase

SHOWCASE (Depth of Image – Timbre – Dynamics)

(Acoustic Music in Authentic Environments)

Die SACD „SHOWCASE“ entspricht exakt der bereits als HDCD veröffentlichten Test CD 5 (OPUS 3 HDCD 20000), ist allerdings komplett neu und im für SACDs unerläßlichen DSD-Verfahren gemastert. Aus urheberrechtlichen Gründen mußte für die SACD-Version der Test CD 5 ein anderer Name gefunden werden: gegenüber der HDCD „Test CD 5“ scheint „SHOWCASE“ der gelungenere Titel, denn Testsignale im klassischen Sinne sind auf OPUS 3 Samplern nicht zu finden.
„SHOWCASE“ enthält 10 sorgfältig ausgewählte Titel verschiedener OPUS 3 Produktionen aus den Jahren 1996-2000, weitere 4 sind bereits auf einer früheren Veröffentlichung (20th Anniversary Celebration Disc OPUS 3 HDCD 19692)) erschienen. Auf der einen Seite handelt es sich dabei um recht populäre Titel, auf der anderen passen sie perfekt in den musikalischen Aufbau von „SHOWCASE“. Denn im Gegensatz zu allen bisherigen Test-CDs von OPUS 3, die ein eher buntes Durcheinander verschiedenster Musikstile boten, ist dieser „Sampler“ durch seinen strukturierten Aufbau in einen harmonischen musikalischen Rahmen gefaßt.
Es beginnt mit einem Besuch im berühmten Jazzclub „The Pawnshop“, führt über Blues, Folk, Worldmusic und Jazz hin zu einem zweiten Eric Bibb-Titel, der – eher gospelorientiert – eine Brücke schlägt zu Geistlicher und Klassischer Musik und mit Ravels Bolero, der Vatnajökull CD entnommen, endet.
Das Booklet enthält neben aufnahmetechnischen Kommentaren und Hinweisen auch kurze Hintergrundinformationen zu auch durchaus emotionalen Erfahrungen, die Jan-Eric Persson während der Aufnahmen gemacht hat.
Natürlich bleiben die Auswahlkriterien, die von den älteren Test-CDs her bekannt sind und die der geklammerte Untertitel von „SHOWCASE“ erneut verrät, erhalten. Durch Verwendung puristischster Technik entstehen Aufnahmen von frappierender Räumlichkeit und klanglicher Natürlichkeit, die seit Veröffentlichung der ersten Test-LP im Jahre 1979 von Musikliebhabern als auch Hifi-Freaks gleichermaßen geschätzt werden. Insofern sind Begriffe wie „Abbildungstiefe“, „Klangfarben“ und „Dynamik“ mit den Produktionen des Labels zutiefst und untrennbar verbunden.

 

Zu Beginn des Jahres 2001 nun also der fünfte „Testrecord“ von OPUS 3 als SACD – den musikalisch perfektesten, mit Sicherheit informativsten und vielleicht schlicht besten, den es je gegeben hat!

 

Im Jahre 2004 folgt nun eine im Programm gekürzte 180gr / 33 rpm Vinylausgabe, die mit hitverdächtigen Titeln (u.a. von Eric Bibb und Tiny Island) das Beste vom Besten der digitalen Tonträgerausgaben enthält.

 

Matthias Böde zur LP in STEREO 9/2004: Wenn ich die drei bestklingenden Schallplatten benennen sollte, die ich kenne, käme ich nicht umhin, diesen Sampler mit neun zwischen 1996 und 2000 entstandenen Titeln des schwedischen Edel-Labels OPUS 3 anzuführen. In punkto Natürlichkeit, Auflösung, Farbtreue und Raumabbildung brauchen die von Label-Chef Jan-Eric Persson aufgenommenen Stücke, hauptsächlich Jazz, keinen Vergleich zu scheuen.
„Showcase“ ist bereits in einer mehr als 70-minütigen Version als SACD erschienen. Für die tadellos gemachte LP musste das Programm gekürzt werden. Diese Platte eignet sich nicht nur zum Schwelgen in Musik und Klang, sie trennt bei Plattenspielervergleichen auch sofort die Spreu vom Weizen. Nur absolute Top-Laufwerke werden der perfekten Aufnahmequalität gerecht. Früher hießen die OPUS-3-Sampler oft „Test Record“. Das könnte auch über „Showcase“ stehen, die in jeder Hinsicht eine beeindruckende Leistungsschau der Arbeit der Schweden ist.

 

 

 Various Artists „A Selection from Testrecords 1, 2 & 3“

 

opus_test_recordsSACD-Version der unter dem Titel Test CD 5 nicht mehr lieferbaren HDCD – jetzt auch als 180gr / 33rpm Vinyl

 

SACD  19520  Various Artists

                         A Selection from Testrecords 1, 2 & 3″

SACD 19520 Various Artists „A Selection from Testrecords 1, 2 & 3“

Nachdem der CD-Sampler mit identischem Titel 2006 aus dem OPUS 3-Programm gestrichen wurde, konnte Jan-Eric Persson nicht ahnen, dass diese Maßnahme auf Unverständnis und Empörung der OPUS-Fangemeinde stossen sollte. Ein regelrechter Sturm des Protestes brach los und konnte erst mit einer kleinen Neuauflage der CD (OPUS CD 19500) beigelegt werden.
Dabei hatte Jan-Eric Persson schon vor zwei Jahren eine ganz andere Lösung im Kopf.
Leider war das eigene Mixing- und Masteringstudio zu jenem Zeitpunkt gerade erst in Planung und ein so aufwändiges Projekt wie das einer kompletten Übertragung dieses legendären Samplers in das SACD-Format noch nicht realisierbar.
Das hat sich mit der Einrichtung und Fertigstellung des eigenen Studios im Sommer 2007 grundlegend geändert. Ein so mühseliges und zeitraubendes Projekt wie A Selection from Testrecords 1, 2 & 3 komplett neu einzurichten kann im Prinzip nur gelingen, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:
1. Spaß und Lust auf ein solches Projekt
2. unbegrenzte und kostengünstige Studiozeit und
3. ein jederzeit verfügbares und entsprechend ausgerüstetes Studio

Wie im Falle der zeitgleich erscheinenden OPUS 3 SACD 22081 (Lars Erstrand „Swingcerely Yours“)
handelt es sich bei dieser Veröffentlichung eben nicht um ein lediglich hier und da nachgeklittertes Remastering, sondern eine Grundrenovierung des gesamten Prozesses – angefangen bei der Einmessung der Telefunken M 28 Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf altersbedingte Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder bis hin zu den am anderen Ende der Kette stehenden DSD-gestützten Soundfiles. Mit anderen Worten: eine Generalüberarbeitung wie man sie genauer und kompletter nicht machen kann! Das Ergebnis ist einmal mehr überwältigend: Lebendigkeit, Abbildung, Klangtreue und die unvergleichliche Natürlichkeit der Aufnahmen sind auch nach teilweise über 30 Jahren schlichtweg frappierend und gehören unbestritten zum Besten, was es für Musikbegeisterte und Audiophile auf dieser Welt zu hören gibt.

Um Missverständnisse zu vermeiden: auch ein Label wie OPUS 3 arbeitet natürlich am Puls der Zeit. Beim Vergleich der frisch gemasterten mit den vor 15 Jahren im Stockholmer CUTTING ROOM Studio gemasterten Aufnahmen stockte Jan-Eric Persson angesichts der qualitativen Weiterentwicklung von Analog/Digitalwandlern gelegentlich der Atem!

Die SACD „A Selection from Testrecords 1, 2 & 3“ ist gegenüber der ursprünglichen Fassung um zwei Bonustracks erweitert oder besser noch: ergänzt worden. Die Wahl fiel auf jeweils einen Titel von Lars Erstrand bzw. Eric Bibb.
Beide Titel sind bislang auf keinem anderen OPUS 3 Sampler erschienen.

Im Zusammenhang mit der Neueinrichtung dieses Titels sei nochmals auf eine der am häufigst gestellten Fragen und deren Beantwortung hingewiesen
Warum vier Kanäle und wie ist es möglich, aus den ursprünglichen 2-Kanal Masterbändern „surround sound“ zu extrahieren?
Die Blumlein Ein-Punktquellen-Stereo-Aufnahmetechnik, die seit der Gründung von OPUS 3 records konsequent verwendet wird, birgt prinzipbedingt (quasi als Zugabe!) akustische Informationen für die „rear“ Kanäle – eine gemeinsame Voraussetzung fast aller noch existierenden OPUS 3 Masterbänder! Wenn man so will: „surround sound“ frei Haus!
Die Center- und Sub-wooferkanäle (.1) sind nicht belegt!

Weitere Testrecord-Veröffentlichungen im OPUS 3 Programm:

  • V.A. „Test CD 4“ (OPUS 3 SACD 19420 / XRCD 99300)
  • V.A. „Testrecord 4“ (OPUS 3 LP 9200 X)
  • V.A. „Showcase“ (OPUS 3 SACD 21000 / LP 20000 X/ XRCD 99301)
  • V.A. „Showcase 2005“ (OPUS 3 SACD 22050)
  • V.A. „30th Anniversary Celebration Album“ (Opus 3 SACD 22060 / LP 22060 X / XRCD 99302)

Matthias Böde in STEREO 6/2008: Die ausgesprochen erregten Gemüter nach dem Streichen der gleichnamigen CD aus dem OPUS 3-Katalog beruhigt Label-Chef Jan-Eric Persson nun mit der vorliegenden Hybrid-SACD, die deren sämtliche Titel aus den in audiophilen Kreisen hoch verehrten „Test Records“ der Schweden und dazu noch zwei Bonus-Tracks enthält.
Die programmatischen Titel der Original-Sampler – „Depth Of Image“, „Timbre“ und „Dynamics“ – dürfen als Credo für natürlichen Klang verstanden werden. Für diese Fassung wurde im neuen Studio mit besonderer Sorgfalt gearbeitet: von der Einmessung der Telefunken-Maschine M 15 über die Kontrolle der zum Teil rund 30 Jahre alten Agfa-Bänder auf eventuelle Drop Outs bis hin zur präzisen Umwandlung der analogen Signale in DSD-Datenströme mittels höchstwertiger A/D-Technik.
Das Ergebnis zeigt tatsächlich die Klangkunst von OPUS 3 auf dem Höhepunkt. Selbst wer „nur“ den CD-Layer ausliest, erhält beeindruckende Einblicke in die natürlichen Klangwelten der Veröffentlichungen von OPUS 3. Die SACD-Spur – die Multichannel-Version lässt OPUS 3-typisch den Center- und Wooferkanal ungenutzt – legt dann nochmals in jeder Hinsicht nach. Na, wenn das kein Trostpflaster für die ausgelaufene CD ist.

 

 Global Percussion Network „Rauk“

 

opus_global_percussionSACD  22011  Global Percussion Network Rauk

Global Percussion Network (GPN) ist ein neugegründetes Bandprojekt, das percussion music der etwas anderen Art bietet. Statt überwiegend drums zu benutzen, basiert der Sound von GPN wesentlich stärker auf Marimba und Vibraphon. Damit klingt die Musik für ein Percussion-Projekt häufig deutlich melodischer – auch wenn viele Anteile gleichzeitig tatsächlich frei improvisiert sind.
In diesem Spannungsfeld läßt sich die Musik von GPN zwar schwer kategorisieren – vielleicht aber trifft für dieses „Crossover-Album“ folgende Charakterisierung: Klassische Musik mit vehementen Jazz-Einflüssen.
Gegründet wurde GPN von Komponist und Arrangeur Anders Astrand, einem der Musiker hinter dem vor 4 Jahren auf Island aufgenommenen Orgel/Percussion-Projekt „Live At Vatnajökull“ (OPUS 3 rec. HDCD 19802).

Zur Aufnahmetechnik:
Dies ist die erste OPUS 3 SACD multichannel Aufnahme in reiner DSD-Technik!
Der surround Sound auf diesem Album unterscheidet sich erheblich von den üblichen Aufnahmen mit purer akustischer Musik. Anstelle einer „normalen Stereo-Abbildung“ (Wiedergabe über front channels) und die Hall- und Raumanteile des Aufnahmeraumes durch die rear channels, ist auf dieser Aufnahme eine „erweiterte Stereo-Abbildung“ zu hören – also unter Einbeziehung der rear channels – quasi als „Stereo surround“ .
Ausführlichere Informationen zu diesem sehr speziellen Verfahren und warum sich Anders Astrand für diese Technik entschieden hat, lassen sich im Booklet nachlesen.

HEF 40 (Juli 2002): (…) Anstelle der sonst dominierenden Drums spielen Marimba und Vibraphon die Hauptrolle. Somit wird ein oftmals wesentlich melodischer als beim „konventionelleren“ Ansatz wirkender Klang erzeugt, selbst in stark von Improvisationen getragenen Stücken. Daraus resultiert eine schwer zu bestimmende Kategorisierbarkeit des GPN. „Crossover“? Na ja. Was heißt das schon… Eine Fusion klassischer Musik mit reichlich jazzigen Stilelementen, in der erwähnt unkonventionellen Art und Instrumentierung dargeboten, das beschreibt das GPN zumindest näherungsweise.

AUDIO 7/2002: Feinste Details, ein 1a-Raum-Feeling und Dynamik pur stecken in der Jazz-SACD „Rauk“ von Global Percussion Network (:::). Marimba, Vibraphon und Pauken tanzen von Hauchzart bis quirlig.brachial miteinander – nicht immer leicht verdaulich (3-4/5).
sowie in der SACD Spezialbeilage der AUDIO 4/2003: Dieses SACD-Album lotet die Grenzen des High-End-Mediums aus: Feinste Marimbatupfer, zarteste Vibraphonanschläge und aberwitzig dynamische Paukenschläge versetzen den Zuhörer packend und realistisch in den Aufnahmeraum. Das frische Bandprojekt inszeniert einen Mix aus anspruchsvollem Crossover-Jazz mit Ethno-Touch und positioniert sich damit in einem dreidimensional wirkenden Raumgefüge, in dem sich die Instrumente im Halbrund um den Zuhörer scharen. Ein echter audiophiler Leckerbissen!

Claus Dick in der STEREOPLAY 8/2002: fast schon aberwitzig und highendig in der tonalen Bandbreite betört „Rauk“ des Global Percussion Network (…). Feinste Marimba-Anschläge, zarteste Vibrafontupfer und orkanstarke Paukenschläge sind die soundtechnischen Highlights der perkussionslastigen Scheibe, die einen Mix aus improvisiertem (Ethno-)Crossover-Jazz speichert. Das neu gegründete Bandprojekt setzt auf filigranste Details, packenden Raumeindruck (die Instrumente stehen im Halbrund auf der Bühne) sowie sagenhafte Dynamiksprünge – und zeigt damit eindrucksvoll, was DSD/SACD tatsächlich kann.

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 HDCD 19802 Live At Vatnajökull
OPUS 3 HDCD 19506 Musica Sacra
OPUS 3 SACD 19516 Musica Sacra
OPUS 3 SACD 22012 Across The Bridge Of Hope

 

 

 Thorvald Fredin and The Oskarshamn Ensemble / Jan-Olav Wedin„Bass Concertos“

opus_t_fredinSACD-Version der identischen CD mit gleichem Titel

 

SACD   8522   T.Fredin and The Oskarshamn Ensemble /
Jan-Olav Wedin

                         Bass Concertos 

Neuauflage der OPUS 3 records Veröffentlichung aus dem Jahre 1985 als 5-kanalige Hybrid SACD. Dank des etwas ungewöhnlichen Soloinstrumentes besticht diese Aufnahme durch Originalität und hohen Repertoirewert. Neben dem Kontrabass-Konzert von Lars Erik Larsson und der Serenade von Erland von Koch enthält diese feine Einspielung auch das legendäre Basskonzert von Giovanni Bottessini. Claus Dick zur SACD-Version in AUDIO 2/2003: Vor allem in SACD-Playern begeistern Werke von Lars Erik Larsson und anderen auf „Concertos For Double Bass And Orchestra“. Thorvald Fredin und das Oskarshamn-Ensemble unter Jan-Olav Wedin entfachen einen zauberhaften kammermusikalischen Reigen mit wunderbar körperhaftem Klang und sonor schnurrenden Bassläufen. (4/4-5)

 

 Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings 
feat. Roy Williams „Tribute To Young Louis“

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SACD  22013   Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings

                      feat. Roy Williams Tribute To Young Louis

Das dritte OPUS 3 Album der Swedish Jazz Kings dokumentiert die Zusammenarbeit mit einem superben Interpreten der Musik Louis Armstrongs – der australischen Jazzlegende Bob Barnard.
Neben dieser Cornet-Größe ist auf der Mehrzahl der eingespielten Titel ein weiterer Jazzgigant zu hören – der britische Posaunist Roy Williams.

Sie mögen denken: jetzt also ein weiteres Tribut-Album für Louis Armstrong , der im letzten Jahr sein 100jähriges Geburtstagsjubiläum erfahren durfte. Auch in Zukunft wird es Tribut-Einspielungen für Armstrong – natürlich auch unabhängig von irgendwelchen Jubiläen – geben, aber keine andere Band wäre prädestinierter für eine solche Aufgabe als die Swedish Jazz Kings, die den größten Teil ihres musikalischen Schaffens in den Dienst und das Erbe der Musik von Louis Armstrong gestellt haben.
Wie der Titel bereits verrät, liegt der Schwerpunkt dieses Albums auf Armstrongs frühem musikalischen Wirken, einer Phase, in der er seine kreativen Höhepunkte erlebte.

Dies ist die 12. SACD, das 7. multichannel uind das 3. in purer DSD-Technik aufgenommene OPUS 3 Album. Auch bei dieser Einspielung handelt es sich um eine typische Stereoaufnahme, bei der die rear-channels die Hallstrukturen und „Jazzclub-Atmosphäre“ ergänzen bzw. anreichern. Wie auf allen anderen OPUS 3 Produktionen werden weder der Center- noch die Subwoofer-Kanäle genutzt.

Claus Dick in AUDIO 8/2002: Die High-End-Spezialisten von opus 3 setzen mit Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings auf erfrischenden Jazz und Swing: „A Tribute To Young Louis“ ist den frühen Werken von Louis Armstrong gewidmet.(4/4-5)

Hans Thomas in Hifi & Records 4/2002: Produktionen, die dem Jazz-Idol und -Trompeter Louis Armstrong gewidmet sind, gibt es wie Sand am Meer. Die Ergebnisse derartiger Versuche sind zumeist langweilig, oft dürftig, lässt sich doch der Zeitgeist der ersten 25 Jahre des vergangenen Jahrhunderts nicht rekonstruieren oder gar kopieren. Über die handwerklichen Qualitäten des letzten Attributs kann man diskutieren. In dieser Hinsicht gehören die schwedischen Jazz-Könige in Europa zu den besten ihres Fachs. Verstärkt durch Stars wie den Australier Bob Barnard (Kornett) und den Briten Roy Williams (Posaune) stehen den Kings zwei der fähigsten Interpreten des so genannten Oldtime-Genres zur Seite. Bis auf zwei Titel besteht das Programm aus Klassikern, die Satchmo mit seinen Hot Five- und Hot Seven-Bands aufgenommen hat. Abweichend von Louis Armstrongs Originalbesetzung(en) verwenden die Schweden anstelle der Tuba allerdings ein Sousaphon oder einen (unüblichen) String-Bass. Interpretatorisch präsentiert die Band einen mehr zum Dixieland tendierenden Stil, ohne dabei die für diese Musik übliche Bierseligkeit zu verbreiten. Aufnahmetechnisch garantiert der im DSD-Verfahren eingespielte SACD-Tonträger absoluten Hörgenuss.

Weitere Veröffentlichungen der Swedish Jazz Kings:
OPUS 3 HDCD 19404 featuring Roy Williams „It´s Right Here For You“
OPUS 3 HDCD 19703 featuring Kenny Davern „Comes Love“

sowie Bob Barnard:
OPUS 3 CD 19503 in Sweden „Cornet Chop Suey“

 

 

 Lars Erstrand Trio & Quartet with Guests 
„The ´complete´ Songs“

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SACD  22014   Lars Erstrand Trio & Quartet with Guests

                     The ´complete´songs 

 

Wrooms! Da isses! The „Complete“ Songs ist Lars Erstrands sechstes Album auf OPUS 3 rec. – und – lassen Sie´s mich so salopp wie treffend formulieren – eine Granate! So haben Sie ein Vibraphon wahrscheinlich noch nicht klingen hören!

Im wahrsten Sinne ein „dream project“, das Erstrand seit nunmehr 15 Jahren im Kopf herumgeht:“Das vielleicht Wichtigste, was ich in meiner 50 jährigen Karriere als Vibraphonist gelernt habe, ist zu erkennen, welch enorme Qualität und Vielseitigkeit in den Songs der sogenannten großen Swing Ära steckt. Über 30 Jahre hatte ich das Vergnügen kontinuierlicher Zusammenarbeit mit dem herausragenden schwedischen Klarinettisten Ove Lind, dessen unzeitiger Tod vielleicht der entscheidende Impuls für das vorliegende Album gewesen sein mag. Ove Lind hatte ein ungeheures Repertoire gerade an solchen Songs, die ergreifende, emotionale, in irgendeiner Form berührende Themen mit hohem Wiedererkennungswert behandeln. Nach seiner Auffassung ist ein Song nicht wirklich komplett ohne ein Thema – und ich – wie auch viele andere Musiker – teilen seinen Standpunkt.“
Sie ahnen es schon: musikalisch gibt´s einen Leckerbissen nach dem anderen!
Lars Erstrand sagt zu diesem Album: „Nach ca. 65 Eigen- und Fremdveröffentlichungen ist The „Complete“ Songs schlicht das beste Album, das ich in meinem Leben eingespielt habe!

Das aktuelle Quartett ist neben Lars Erstrand besetzt mit einem der absolut besten neuen Jazzpianisten Schwedens, Jan Lundgren. Hans Backenroth, einer der begehrtesten recording session Bassisten und der Schlagzeuger Leif „Gus“ Dahlberg , der auch schon auf anderen OPUS 3 Veröffentlichungen von Erstrand mitgewirkt hat, komplettieren das Setup.
Als Gastsolisten präsentieren sich der Finne Antii Sarpila an Tenor- und Sopransaxophon, Bertil Fernqvist an der elektrischen Gitarre und Lasse Törnqvist am Cornet.

Ein letztes Wort zur Aufnahme. Die vorliegende SACD ist der zweite pure OPUS 3 DSD record im multichannel/surround-Verfahren. Gegenüber der ersten Produktion (Global Percussion Network „Rauk“ ( OPUS 3 rec. SACD 22011)) ist die neue Erstrand SACD eher eine typische Stereoaufnahme, bei der die rear-channels die Hallstrukturen und Jazzclub-Atmosphäre ergänzen bzw. anreichern.

Weitere Lars Erstrand-Veröffentlichungen:

OPUS 3 CD 8302 „Two Sides Of Lars Erstrand“
OPUS 3 CD 8402 „and Four Brothers“
OPUS 3 CD 9101 „Dream Dancing“
OPUS 3 CD 19405 „The Lars Erstrand Sessions“

 

 K.Fagéus / Telekvartetten „Brahms: Klarinettentrio a-moll,
Op. 114 und Klarinettenquintett h-moll, Op. 115“

opus_k_fageus

SACD  22021   K.Fagéus / Telekvartetten Brahms:

                      Klarinettentrio a-moll, Op. 114 und

                      Klarinettenquintett h-moll, Op. 115

Kjell Fageus ist ein Künstler, der schon viele Jahre mit OPUS 3 zusammenarbeitet.
Die vorliegende Einspielung wurde in purer DSD-Technik produziert und unterscheidet sich ein wenig von früheren Fageus-Einspielungen. Das Quintett ist nämlich live und in Surroundtechnik in einer der bestklingensten (mid-size) Konzertsäle aufgenommen worden: Nybrokajen 11 – früher auch als Königliche Musikakademie von Stockholm bekannt.
Das Publikum wurde speziell zu dieser Aufnahme eingeladen und ist wirklich sehr leise. Tatsächlich sind keinerlei Nebengeräusche zu hören – erst mit dem Einsetzen des Applaus am Ende offenbart sich die Einspielung als Live-Mitschnitt!

 

Beide Kompositionen sind in einer für Brahms vergleichsweise schwierigen Situation entstanden. Eigentlich wollte der damals 58jährige schon aufhören – doch dank der Begegnung mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld besinnt sich Brahms eines besseren und beginnt unverzüglich mit der Arbeit. Dabei greift Brahms erstmalig auf ein Blasinstrument für seine kammermusikalische Werke zurück. Beide Werke gelten als Initialzündung für das Spätwerk des Komponisten.

 

Otto Paul Burkhardt in der AUDIO 9/2003: Für Kammermusik-Fans ein Klangbad: Die Surround-Technik des schwedischen Edel-Labels OPUS 3 platziert die Zuhörer hautnah mitten im Geschehen. Kjell Fagéus, Ex-Soloklarinettist im Roayal Orchestra, und die brillianten Mitmusiker bieten im Trio op. 114 einen bis zur letzten Note spannend ausgehorchten Brahms: leise schimmernde Idyllen, schwelgerische Dramatik; und herrlich sehnend ausgesungene Kantilenen im Quintett op. 115. Live und rundum exquisit.

 

Weitere Veröffentlichungen:

OPUS 3 CD 8801 K.Fageus „Klarinettenkonzerte Mozart, Cursell…“
OPUS 3 CD 19301 K.Fageus & The Zetterqvist Quartet „Klarinettenquintette Mozart / Brahms“
OPUS 3 CD 19406 K.Fageus „Lonely Souls“

 

 Mattias Wager „Organ Treasures“

opus_matthias_wagerSACD  22031   Mattias Wager Organ Treasures 

Organ Treasures enthält eine Programm, dass Hörer ansprechen soll, die vor dem Erwerb einer Orgelaufnahme bisher zurückschreckten, weil unendlich viele Orgeleinspielungen so schwierig und komplex sein können. Organ Treasures versteht sich als Heranführung an das Instrument und enthält neben vier bekannten Werken von Bach auch Musik weniger prominenter Komponisten wie Pierné und Elert.
Ein Glanzpunkt ist das unterhaltsame, gleichzeitig aber auch extrem virtuose Arrangement von Ives´ „God Save The Queen“ (Variations of America).
Abgerundet wird die Einspielung mit Widors berühmter Toccata.
Die Aufnahmen wurden mit Mattias Wager eingespielt – einem ausgewiesenen Spezialisten, der auch auf anderen OPUS 3 Veröffentlichungen („Live at Vatnajökull“ und „Musica Sacra“) zu hören ist.

Super Audio CD 4.1
Organ Treasures ist die erste OPUS 3 SACD, auf der Jan-Eric Persson den Basskanal benutzt. Dafür gibt es gute Gründe!
Um einer Orgelaufnahme wirklich gerecht zu werden, nutzt Persson die Vorteile einer echten 4.1 Konfiguration, d.h., eines Subwoofer-Kanals, der den bis unter 30 Hz reichenden Tiefbass der Orgel in Stockholms Hedvig Eleonora Kirche bereitstellt.
Um eine perfekte Balance der Basswiedergabe zwischen Frontkanälen und Subwoofer zu gewährleisten, entwickelte der Mikrofonspezialist Jörgen Thuresson (dessen Stereomikrofon von Persson schon längere Zeit verwendet wird) ein besonderes crossover network nach Linkwitz-Riley mit 24 dB/60 Hz Trennfrequenz.
Dieser nicht ganz unwesentliche technische Aufwand wird durch ein vorzügliches klangliches Ergebnis gerechtfertigt.

AUDIO 2/2004: Ein abgrundtiefes, ergreifendes Raumgefühl erzeugt „Organ Treasures“ mit Mattias Wager an den Orgel-Tasten der Stockholmer Hedvig Eleonora Kirche (…); dank extra geschaltetem Basskanal der 4.1 Einspielung flattern die Hosenbeine schon mal (Multichannel (4/4-5).

HEF 48 (Juli 2004): (…) Das Klangergebnis ist wie bei Opus 3 üblich vorzüglich.

Weitere Titel unter Mitwirkung Mattias Wagers:

Live at Vatnajökull (OPUS 3 HDCD * 19802)
Musica Sacra (OPUS 3 HDCD * 19506)
Musica Sacra (OPUS 3 SACD * 19516)

 

 

 Katinka Wilson „One Life“

opus_katinka_wilsonSACD  22032   Katinka Wilson One Life 

Mit dieser Veröffentlichung gibt es gleich zwei Premieren für OPUS 3 zu begehen:
eine neue Künstlerin und die erste „Pop“-Produktion bei OPUS 3 records.
Viele Jahre hat Jan-Eric Persson nach einer guten Sängerin gesucht, die verschiedene Genres gleichermaßen bedienen kann. Einflüsse aus Pop, der Abteilung Singer/Songwriter und Blues-Balladen mit einem Hauch jazziger Würze stehen auf dem Programm des OPUS 3 Debuts von Katinka Wilson.
Eine hochkarätige Backup Band prominenter schwedischer Rock-, Jazz und Bluesmusiker begleitet unter der Leitung von Pianist und Produzent Janne Petersson, der sich als Musiker auf allen OPUS 3 Alben von Eric Bibb einen Namen gemacht und großen Einfluß bei der Einspielung des OPUS 3 Albums „Tiny Island“ (OPUS 3 CD 19804 oder SACD 19824) ausgeübt hat.

„One Life“ enthält 12 Songs von Katinka Wilson, die in ihrer Sensibilität und Athmosphäre gelegentlich an Joni Mitchell erinnern. Fein gezeichnete, abwechslungsreiche Miniaturen. Der Album-Opener „Why“ ist jedenfalls jetzt schon ein veritabeler Winterhit und wird in den Programmen der schwedischen Radiostationen rauf und runter gespielt.

Aufnahmeseitig bleibt der OPUS 3 Kodex das Maß aller Dinge: rein akustische (Mikrofon-) Aufnahme in mehrkanaligem Hybrid-SACD Format. Nähere Informationen im Booklet.

Gisbert Wiegel jubiliert in Blickpunkt Wirtschaft Ausgabe Mai 2004: „Katinka Wilson widerfuhr die Ehre, beim schwedischen Label „OPUS 3“ ihre neue Cd „One Life“ aufnehmen zu dürfen (…) Und die Sessions haben sich gelohnt. Zwölf Songs, voller Pop, Jazz und Folk, zwölfmal kann Katinka Wilson ihr breit gefächertes Können unter Beweis stellen. Die ihr an die Seite gestellten Studiomusiker erledigen ihren Job mit Bravour, Produzent Janne Petersson kennt sich in der Physik der Töne aus und hat eine ultimativ klingende CD abgemischt, bei der alles stimmt. Jeder Ton sitzt, die Balance ist perfekt, die räumliche Darstellung ist makellos. Frau Wilson hat die recht seltene Gabe, den Hörer auf ihre musikalische Reise durch ihre größtenteils selbst verfassten Lieder mitzunehmen, ihn einzufangen und ihm Stimmungen zu vermitteln. Da macht das Hören Spaß, zumal auch das Booklet so ist, wie es sein sollte: Songtexte, Bilder der beteiligten Musiker und die wichtigsten Infos zur Aufnahmetechnik. Diese ausdrucksstarke und total ungekünstelt wirkende CD hat auch seelisch entspannenden Mehrwert. Von Blickpunkt gibt es die Empfehlung: Unbedingt kaufen. Eine CD für die einsame Insel!

AUDIO 3/2004: Eine prima Idee des audiophilen Labels OPUS 3: Nach vielen highendigen Alben im Jazz- und Klassik-Genre feiern die schwedischen Klangkünstler nun eine feine Folkpop-Premiere. Singer/Songwriterin Katinka Wilson gibt auf der Mehrkanal-Hybrid-SACD „One Life“ (…) anmutige, akustisch geprägte Songs zum Besten, die teils an Joni Mitchell erinnern; sehr angenehm und klar durchgezeichnet (4/4-5).

Hifi Test 4/2004: Auch dieses neue Produkt von OPUS 3 records ist eine Doppelpremiere: Mit Katinka Wilson hat Jan-Eric Persson eine vielschichtige Sängerin aufgetan, deren musikalischer Ausdruck weit über den diverser Sternchen des audiophilen Hithimmels hinausreicht. Gleichzeitig beschreitet das für „ernste“ Musik bekannte Label musikalisches Neuland, die Songs sind von den Sparten Blues-Ballade, Singer/Songwriter und einem Schuß Jazz inspiriert, ergeben als Ganzes jedoch fast schon anspruchsvollen Pop. Klanglich bleibt alles beim alten: Die rein akustische Mikrofonaufnahme erfüllt höchste Erwartungen.

Matthias Böde unter „Audiophile Highlights“ in der STEREO 3/2004: Nanu, hier gibt´s ganz ungewohnte Töne vom schwedischen Edel-Label OPUS 3, das sich vor allem mit Produktionen in den Bereichen Jazz, Blues und E-Musik einen Namen gemacht hat. Die zwölf Songs dieser musikalisch gelungenen, mit Stereo- und Multichannel-Spur ausgestatteten Hybrid-SACD von und mit Katinka Wilson lassen sich am ehesten noch als Pop mit Jazz- und Folkeinflüssen kategorisieren, wobei eine ruhigere Gangart überwiegt. Eine Band schwedischer Studiomusiker, deren Musik ausschließlich akustisch per Mikrofon eingefangen wurde, sorgt für den professionellen Rahmen um die Singer/Songwriterin. Produzent Janne Petersson hat für OPUS 3 bereits die herausragenden Eric-Bibb-Alben angefertigt.
Und so fügt sich das erste Pop-Album der Skandinavier nahtlos in die lange Reihe hochkarätiger OPUS 3-Aufnahmen ein. Da sitzt sozusagen jeder Ton. Die tonale Balance ist absolut perfekt, die natürliche Dynamik bleibt erhalten, und auch die räumliche Darstellung unterstreicht den Anspruch, ein ungekünsteltes Klangerlebnis zu bieten, bei dem man sich jederzeit vorstellen kann, unmittelbar an der Session teilzunehmen. Die zarte, aber ausdrucksvolle Stimme Katinka Wilsons, die irgendwo zwischen Kari Bremnes und Rebecca Pidgeon angesiedelt ist, kommt leicht und ohne artifiziellen Glanz ´rüber, jedes Artikulationsgeräusch wird übertragen, ohne dass der Vortrag vordergründig oder analytisch wirkt. Ein Beispiel mehr für den ultimativen Klang-Kodex von OPUS 3.

 

 The Erik Westberg Vocal Ensemble „A Star Is Shining“

opus_erik_westberg_starSACD  22041   The Erik Westberg Vocal Ensemble  

                      A Star Is Shining

…nicht nur zur Weihnachtszeit…
Obwohl das Album natürlich als „Weihnachtsplatte“ aufgemacht ist und nicht zuletzt auch entsprechendes Material enthält, gibt es auch eine Reihe anderer Titel, die es ermöglichen, dieses Album nicht nur in der (Vor-)Weihnachtszeit zu verkaufen.
Die eigentliche Idee war es, ein klassisches Weihnachtsalbum zu veröffentlichen, das eben nicht alle gängigen Weihnachtslieder enthält, die man sich im Laufe der Jahre möglicherweise überhört hat. Daneben gibt es eine Reihe von Liedern, die mehr oder weniger mit der Weihnachtszeit assoziiert werden, wenn es um entsprechende Gefühle und Stimmungen geht.
Somit ist es gelungen, ein „populäres“ Programm mit ein paar „Extragewürzen“ zu versehen – und: es ist kein pures a capella Album!°
A STAR IS SHINING ist ein internationales Album mit einer Reihe englischer Christmas Carols und Musik aus den USA, Deutschland und Dänemark.
Auch bei dieser OPUS 3 Produktion wirken wieder eine Reihe hochkarätiger und bekannter OPUS 3 Künstler mit: Mattias Wager an der Orgel, zwei Mitglieder des Global Percussion Network, eine Reihe von Solisten und einer der besten Keyfiddle-Spieler Schwedens.

Auch bei dieser Aufnahme handelt es sich um eine pure DSD-Produktion.

Weitere Titel mit dem Erik Westberg Vocal Ensemble:

Musica Sacra (OPUS 3 HDCD * 19506)
Musica Sacra (OPUS 3 SACD * 19516)

OPUS 3 Titel mit Mattias Wager und dem Global Percussion Network:

Global Percussion Network „Rauk“ (OPUS 3 SACD 22011)
Mattias Wager „Organ Treasures“ (OPUS 3 SACD 22031)

Weitere Erik Westberg-Veröffentlichungen:

OPUS 3 CD 19506 „Musica Sacra“
OPUS 3 SACD 19516 „Musica Sacra“

 

 Peder af Ugglas „Autumn Shuffle“

opus_autumn_shuffleSACD  22042  Peder af Ugglas Autumn Shuffle   

XRCD  99303  Peder af Ugglas Autumn Shuffle

LP       22042  Peder af Ugglas Autumn Shuffle

 

OPUS 3 records präsentiert das Debütalbum von einem Gitarrenzauberer, der keinen internationalen Vergleich scheuen muss: den slide guitar Meister Peder af Ugglas!
Gleichermaßen zuhause auf der elektrischen wie akustischen Gitarre und dem Blues als Basis bietet af Ugglas einen höchstinteressanten Mix – sensibel und gefühlvoll – aus Rock, Jazz, Fusion, World Music und klassische Einflüssen. Der Mann hat ein extrem weites Spektrum: manchmal gibt´s Anklänge an David Lindley, manchmal an Ry Cooder und manchmal an Peter Green usw. – immer aber klingt´s unverwechselbar nach af Ugglas!
Obwohl Peder af Ugglas seit mehr als 15 Jahren als Musiker arbeitet und tourt, grenzt es an ein Wunder, dass er bis heute von keiner Plattenfirma entdeckt worden ist.
Umso glücklicher zeigt sich Jan-Eric Persson über diesen Neuzugang auf seinem OPUS 3 Label – und ist sich sicher, dass dieser Gitarrist auch international noch für Furore sorgen wird.
Auf „Autumn Shuffle“ – seinem Debütalbum – stammen alle Titel aus eigener Feder, der neben den Gitarren auch Klavier, Keyboards und gelegentlich elektrischen Bass spielt. Besonders eindrucksvoll der letzte Titel des Albums: A Hymn. Aufgenommen in der größten Kirche Stockholms zelebriert af Ugglas im Duo mit Mattias Wager an der Orgel einen Slidegitarrenheuler der ganz eigenen Art!

Neben seiner Tätigkeit als Musiker hat sich af Ugglas in den letzten zehn Jahren auch einen Namen als Produzent und Studiomusiker machen können und dabei mit der Creme schwedischer Musiker gearbeitet, u.a. Louise Hoffsten.

Diese OPUS 3 Produktion ist im übrigen die erste Aufnahme aus dem neuen OPUS 3 Studio und erlaubt einen Ausblick auf zukünftige Musikprojekte.
Man darf gespannt sein!

Nach zähen Verhandlungen ist es uns gelungen, 3 Jahre nach der Erstveröffentlichung dieses Albums (und unzähligen internationalen Besprechungen der begeisterten Kritik im In- und Ausland) „Autumn Shuffle“ jetzt in kaum noch zu überbietender Klangqualität auch als streng limitierte 24 bit XRCD vorlegen zu können.

Robert Schmitz-Niehaus im Hörerlebnis 63 (März 2008): Das Label OPUS 3 hat schon oft bewiesen, dass es sich lohnt in Qualität zu investieren. Das betrifft nicht nur die audiophile Aufnahme als solche, sondern bezieht sich auch auf die Wahl der Künstler. Zu den Auserwählten gehört Peder af Ugglas, ein Gitarrist, der erst 2004 mit Autumn Shuffle sein Debütalbum veröffentlichte. Das ist umso erstaunlicher als der eigentlich Multiinstrumentalist (Gitarre, Baß, Klavier und Keyboards) seit 15 Jahren professionell arbeitet und dabei unentdeckt blieb. Nun ja, dieses Problem ist mittlerweile behoben. Die Musik ist ein Mix aus Rock, Jazz, Fusion, World Music und klassischen Einflüssen. Die Songs schreibt Peder af Ugglas übrigens selbst. Was musikalisch gut ist und auch noch gut klingt, erfährt jetzt weitere Weihen. Autumn Shuffle liegt nach zähen Verhandlungen als limitierte 24 bit-XRCD vor. Die Klangqualität ist schlicht gigantisch. Anspieltip: A Hymn.

Cai Brockmann in image hifi 1/2008: Alter Schwede: Das Instrumental-Album Autumn Shuffle des Slideguitar-Könners Peder af Ugglas hat sich im OPUS -3-Programm als echter Bestseller entpuppt. Kein Wunder, wenn Sie mich fragen, angesichts der wirklich geschmackvollen, im allerbesten Sinne angenehmen, ausgereiften Kompositionen und eines überaus reichhaltigen Klangs, der mit toller Farbigkeit, glaubhaftem Raumeindruck und fast schon livehaftiger Griffigkeit bezaubert.
Nun geht OPUS 3 mit dieser Scheibe in eine weitere, die dritte Format-Runde: Neben der vorzüglichen, vergleichsweise warmherzigen Vinylausgabe und einem ausgesprochen dynamischen, anspringenden SACD/CD-Hybrid – mit prinzipbedingten Vorteilen für alle, die einen kompetenten SuperAudio-Player besitzen – kommt jetzt eine reine CD-Version. Und „rein“ ist hier absolut ernst gemeint: Selbstverständlich handelt es sich bei der CD um eine ganz besondere, nämlich um eine XRCD24. Wenn schon, denn schon!
Der deutsche Vertrieb, Applied Acoustics, soll an der Entstehung der XRCD-Version – inklusive des typischen Büchlein-Covers – einen nicht unbeträchtlichen Anteil gehabt haben. Eine gute Investition, wie die absolut erstklassige, im unverzagten Sinne audiophile Klangqualität bestätigt; sie ist in jedem CD-Player erfahrbar und schließt mühelos zur SACD auf. Die Musik ist ja ohnehin ein Festschmaus für entspannte Gourmets…

Holger Barske in LP 5/2005: Die ersten Takte des Openers „Harvest Song“ erinnern mich irgendwie ein bisschen an „A Whiter Shade Of Pale“ von Procul Harum. Das legt sich ganz schnell, lässt aber aufhorchen: Wer auf der jüngsten Veröffentlichung des schwedischen OPUS 3-Labels nämlich gepflegtes „audiophiles Geschnarche“ vermutet, den belehrt der Gitarrist Peder af Ugglasgründlich eines Besseren. Slide-Gitarre und Posaune? Aber klar, das geht hervorragend, wie die zweite Nummer „Who´s Dance“ zeigt. Der schwedische Multiinstrumentalist, der auf seinem Solo-Erstling hauptsächlich akustische und elektrifizierte Sechssaiter bedient, erweist sich von vorn bis hinten als Meister seines Fachs, der über eine erstaunliche stilistische Bandbreite verfügt. Die musikalische Basis des hier Gebotenen ist vielfach schnörkelloser Blues, aber auch die ruhigen melodiösen Titel überzeugen durch die Bank und gefallen durch die einfallsreiche Begleitinstrumentierung, von den jazzigeren Nummern ganz zu schweigen. Vergleiche? Bitte sehr: Ry Cooder, David Lindley, Mark Knopfler oder auch John Williams – alles dabei, und noch viel mehr Größen an der Gitarre. Eine wundervolle Live-Einspielung geriet Ugglas mit seinem letzten Titel „A Hymn“: Wer sich von einer Kirchenorgel begleiten lassen will, der muss halt in die Kirche gehen. Ein zum Heulen schöner Ausstieg!
Dem Vernehmen nach besteht die Gefahr, dass das die letzte Vinyl-Veröffentlichung von Opus 3 gewesen sein könnte, da die letzte einsatzbereite Neumann-Schneidemaschine in Schweden in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Das allerdings wäre ein herber Verlust, denn die 180-Gramm-Pressung klingt hervorragend: atmosphärisch dicht, extrem druckvoll, mit Schubkraft und „Bumms“ im Bass. Jungs – lasst euch was einfallen: Scheiben in dieser Machart brauchen wir definitiv noch ein paar mehr.
Junge, Junge, das ist ein Debüt: Der schwedische Gitarrist verzaubert mit einem stilistisch breit angelegten und hervorragend klingenden Ausnahmealbum. Muss man haben!

Cai Brockmann in image hifi 65Ausgabe 5/2005: Peder af Ugglas ist in seiner Heimat Schweden eine ziemlich große Nummer an der Gitarre, auf internationaler Bühne spielte er bereits mit einer beeindruckenden Reihe echter Größen zusammen. Und warum das so ist, zeigt sein – in jeder Hinsicht vorzügliches – Debütalbum mit Intensität und Hingabe. Autumn Shuffle besticht mit unglaublich entspannter und großzügig eingefangener, gleichwohl dichter Atmosphäre, in der das absolut meisterliche, aber nie aufdringlich zur Schau gestellte Spiel eines wahren Saitenmeisters für Gänsehaut sorgt. (Gesungen wird übrigens nicht.) Wer ein Faible für geschmackvolle Slideguitars hat, wer Saitenvirtuosen wie Ry Cooder, David Lindley, Peter Green oder Mark Knopfler zu seinen Favoriten zählt oder einfach sehnsuchtsvollen Gitarren-Blues mit unterschwelligem Rockeinschlag sucht, der ist hier goldrichtig. Klasse ist auch, dass Opus3, das audiophile Top-Label (www.applied-acoustics.de; Telefon 030/4614874), Autumn Shuffle in zwei ausgezeichnet klingenden Formaten anbietet: auf feinstem Vinyl oder als Hybrid-SACD (Stereo und Mehrkanal; läuft auf jedem CD-Player). Beide Versionen sind hervorragend produziert, hier wie dort sorgt eine herrlich runde und extrem wohlklingende Aufnahme für tiefes Hineintauchen in die Musik. Ein geschmackssicheres, in besten Momenten gänsehauttaugliches Luxuswerk, viel mehr nur ein Tipp zum Weg- und Tagträumen!

Carsten Barnbeck unter „Audiophile Highlights“ in STEREO 6/2005: Einziger „Nachteil“ dieser Mehrkanal/Stereo-SACD: Da der Name Programm ist, passt „Autumn Shuffle“ nicht unbedingt in diese Jahreszeit. Die Stücke des Multiinstrumentalisten Peder af Ugglas haben eine anheimelnd ruhige und warme Färbung, die wie gemacht scheint für triste, verregnete Tage. Sie sind atmosphärisch getragen und exzellent aufgenommen.
Der Mehrkanal-Mix beschränkt sich auf relativ unspäktakuläre, aber umso perfekter umgesetzte Raumeffekte. Auf den hinteren Kanälen liegen nur Hallfahnen und Reflexionen, die Größe und Tiefe der Aufnahmeräume hervorragend reproduzieren, ja geradezu greifbar machen. Als Anspieltipp empfehlen sich die Tracks 3 („Autumn Shuffle“) und 13 („A Hymn“), bei denen einmal ein Fender Rhodes Piano und dann eine sphärische Mixtur aus Slide-Gitarre und Kirchenorgel den raum weit öffnen, um anschließend scheinbar weit in die Tiefe zu gleiten. Hier hört man wunderbar, dass sich Surround-Effekte bestens mit authentischer Wiedergabe vereinen lassen.

Gitarre und Bass 7/2005: Da hat Multiinstrumentalist & Gitarrist Peder af Ugglas auf seinem Album „Autumn Shuffle“ (:::) schon mehr zu bieten. Sein instrumentales Konzept reibt deftige Americana-Instrumentals an etwas Blues, etwas Knopflercoodergreen und an skandinavischem Sphären-Sound. Und hier stimmt auch der Mix: Man sitzt mitten im handgemachten Geschehen und erlebt einen Künstler, der seit 15 Jahren spielt, tourt, produziert und erst jetzt sein Debüt veröffentlicht hat. Das Zweitwerk darf ruhig was schneller kommen! ju

STEREOPLAY 7/2005 schreibt unter „Die audiophilen Pop-(SA)CDs: Bereits Mitte Mai waren sie die heimlichen Hits auf der wie stets sehens- und hörenswerten „HighEnd“ in München: Wo immer diese zwei SACDs im Player rotierten, sorgten sie für beeindruckte Blicke. „Autumn Shuffle“, eingespielt von Peder af Ugglas mit Kollegen seiner Hauptband Topolinos, eignet sich bestens, Mehrkanal-Skeptiker zu betören. Nichts Künstliches haftet der Surround-Spur an, sie stellt Ugglas´Mix aus Rock, Blues und Folk ungemein natürlich in den Raum. Musikalisch wandelt der schwedische Steel-Guitar-Virtuose versiert auf den Spuren großer Saitenmänner unserer Zeit: klingt mal rauchig wie Ry Cooder, mal lässig wie J.J.Cale, mal schwelgerisch wie Mark Knopfler und spielt so ausdrucksvoll, dass er aufs Singen glatt verzichten kann: Die Gitarre erzählt, was er zu sagen hat.

Claus Dick in AUDIO 5/2005: Auch wenn der Titel herbstliche Stimmung impliziert – der schwedische Gitarrist zelebriert neben sphärisch-getragenen Stücken auch spritzig-hitzige Frühlingsgefühle auf seinen E- und Akustikgitarren. Im Team mit Drums, Percussion, Akkordeon, Sax, Posaune und Orgel (!) schuf Ugglas relaxte Stücke zwischen Blues, Rock und Jazz. Vor allem seine Slide-Einlagen betören die Sinne und erinnern an Ry Cooder. Mit prima Auflösung, Dynamik und Detailreichtum punktet der Klang. (4/4-5)

Weitere OPUS 3 Titel mit Mattias Wager:

Global Percussion Network „Rauk“ (OPUS 3 SACD 22011)
Mattias Wager „Organ Treasures“ (OPUS 3 SACD 22031)

 

 

 Various Artists „Showcase 2005“

opus_showcase_2005SACD  22050  Various Artists Showcase 2005  

 

Zum 5ten Geburtstag des SACD-Formates präsentiert OPUS 3 records mit Showcase 2005 eine Auswahl der jüngsten Veröffentlichungen verschiedenster Musikrichtungen wie Blues (manchmal mit etwas Rock gewürzt), Jazz, Worldmusic und Klassik!

 

Da Aufnahme- und Produktionstechnik in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen haben, enthält dieser OPUS 3 Sampler eine Auswahl von Titeln, die die neuen und teilweise bahnbrechenden Möglichkeiten der SACD und reiner DSD-Technologie eindrucksvoll belegen.
Wie bei allen anderen OPUS 3 Test CDs und Showcase-Alben sind ausführliche Angaben zu Titeln und Interpreten enthalten. ABER: es gibt einen entscheidenden Unterschied.
Ein Großteil der hier vorliegenden Titel wurde nicht nur zweikanalig aufgenommen und abgemischt, sondern in tatsächlichem surround Sound. Deshalb gibt es zusätzlich präzise und detaillierte Angaben zum akustischen Umfeld, in dem die Aufnahmen entstanden sind.
Hervorragend aufgenommene Mehrkanalproduktionen haben die Hifi-Wiedergabe dem Ziel optimaler und authentischer Reproduktion (sprich: als Zuhörer den Eindruck zu gewinnen, live dabei zu sein) ein großes Stück näher gebracht.

Unabhängig davon ist Showcase 2005 ein hervorragender Appetitanreger für die Klangphilosophie und das musikalische Programm des OPUS 3 Labels.

Matthias Böde unter Audiophile Highlights in Stereo 5/2005: Seit OPUS 3 1979 seine erste „Testrecord“ – damals eine Schallplatte – veröffentlichte, sind die Sampler des schwedischen HighEnd-Labels beinahe eine Institution geworden. Heute laufen sie zwar nicht mehr unter den Stichworten „Timbre“, „Depth of Image“ oder „Dynamics“, sondern heißen schlicht „Showcase“ und erscheinen als Hybrid-SACD im Multichannel-Sound. Doch nach wie vor können die Skandinavier für sich beanspruchen, in punkto Klangqualität mit an der Weltspitze zu stehen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es um ein flottes Pop-Stückchen mit Katinka Wilson geht, um Lars Erstrands Jazz-Nummer „Let Me Call You Sweetheart“, die bezüglich der Raumdarstellung und tonalen Natürlichkeit zum Besten zählt, was ich je aus meinen Elektrostaten hörte, oder um die Aufnahme eines Vokal-Ensembles in einer Kirche, das so plastisch, atmend und in sich aufgefächert erscheint, als schaue man durch ein großes Fenster auf die Szenerie.
Die 15 musikalisch sowie hinsichtlich der Aufnahmeorte sehr abwechslungsreichen, aber durchgängig auf höchstem Niveau eingefangenen Titel geben einen guten Überblick über die Aktivitäten von OPUS 3. Bezaubernd etwa das dezent pulsierende „Rauk“, dessen Töne beinahe zerbrechlich wirken. Aber auch die anderen Titel machen – jeder auf seine Weise – erfahrbar, worum es bei Hifi nicht zuletzt geht: um Erfahrung der Schönheit in Klangbildern.

Weitere OPUS 3 Sampler und Test CDs:

(OPUS 3 HDCD 19400) V.A. „Test CD 4.1“
(OPUS 3 CD 19500) V.A. „A Selection of Testrecords 1-3“
(OPUS 3 HDCD 19692) V.A. „20th Anniversary Celebration Disc“
(OPUS 3 SACD 19420) V.A. „Test CD 4“
(OPUS 3 HDCD 20000) V.A. „Test CD 5“
(OPUS 3 SACD 21000) V.A. „Showcase“

 

 

 Various Artists „SCANDINAVIAN TUNE“
HIGH ENDITION – VOLUME 8

opus_scandinavian_tuneCD  HES 008   V.A. „Scandinavian Tune“

Abbildung mit freundlicher Genehmigung der HIGH END SOCIETY Marketing GmbH, Wuppertal

Seit vielen Jahren veröffentlicht die HighEnd Society in unregelmässigen Abständen Sampler mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.

Nachdem bereits auf dem HighEndition-Sampler Vol. 5 „Blues“ ein Eric Bibb Titel von OPUS 3 records berücksichtigt wurde, liegt mit Scandinavian Tune jetzt eine Compilation der HighEnd Society vor, die sich ausschließlich der Musik widmet, die bei OPUS 3 records produziert und aufgenommen wurde.
Die Titel decken ein breites Feld skandinavischer Musik ab – angesiedelt zwischen Folk, Blues, Jazz, Klassik und Cross-Over.
Für die Zusammenstellung der Titel, das Konzept und dessen Realisierung zeichnete Branko Glisovic verantwortlich, das Mastering besorgte Hans-Jörg Mauksch bei Pauler Acoustics (Stockfisch), so dass für höchstwertige Klangqualität gebürgt werden kann.
Eine 60 minütige tour de force durch verschiedenste Schaffensperioden des schwedischen Labels in – einmal mehr – beeindruckender Qualität!

 

 

 Dave Wilczewski „Room In The Clouds“

opus_david_wilczewskiSACD  22051   Dave Wilczewski Room In The Clouds 

Dave Wilczewski
„Room In The Clouds“ OPUS 3 * 22051 SACD

Aufmerksamen OPUS 3 Hörern wird Dave Wilczewski nicht unbekannt sein. Der Tenorsaxophonist hat bereits auf neueren OPUS 3 Veröffentlichungen (Katinka Wilson und Peder af Ugglas) mitgewirkt.
Room In The Clouds ist nicht nur das Debutalbum dieses Künstlers auf OPUS 3 records sondern auch eine Premiere für das Label selbst: das tatsächlich erste OPUS 3 Jazz Fusion Album.

 

Dave Wilczewski wurde als Sohn polnischer Einwanderer in Boston, USA, geboren – einem idealen Umfeld dank pulsierender Clubszene und der Berklee School Of Music, einer Kaderschmiede für Jazzmusiker!
Vor 20 Jahren zog es Ihn zurück nach Europa – und zwar nach Schweden. Dort arbeitet er seither als erfolgreicher Studiomusiker und „sideman“ mit bekannten schwedischen Künstlern. 2005 tourte er weltweit als Mitglied des Ex-Beach-Boys Brian Wilson in dessen Smile Tour Band!

 

Wer die fantastische Fusion Band VITAL INFORMATION um Bandleader und Superschlagzeuger Steve Smith kennt, dem wird nicht entgangen sein, dass Dave dort 6 Jahre lang Mitglied der Originalbesetzung war und dort als Musiker und Komponist gleichermaßen gewirkt hat.

 

Naheliegend, ja eigentlich selbstverständlich, dass Steve Smith auch die liner notes zum vorliegenden Album beiträgt und darauf verweist, dass Dave Wilczewskis Musik immer original und nach ihm selbst klingt – modern und zeitlos zugleich.
Sein unvergleichlicher Stil hat immer etwas Aktuelles ohne Gefahr zu laufen, „trendy“ oder in ein paar Jahren „überholt“ zu sein. Seine Musik ist offen, herausfordernd, dokumentiert Lust und Spaß am Musizieren – und ist gleichzeitig schlichter Hörgenuss!
Nur wenige Musiker (wie z.B. Don Grolnick, Mike Manieri oder Keith Jarrett) schaffen es, auf ähnlich erfolgreichem Niveau zu komponieren.
Soweit Steve Smith.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Weitere OPUS 3 Titel mit Dave Wilczewski:

Katinka Wilson „One Life“ (OPUS 3 SACD 22032)
Peder af Ugglas „Autumn Shuffle“ (OPUS 3 SACD 22042 oder OPUS 3 LP 22042 X)

Matthias Böde in STEREO 8/2006 unter Audiophile Highlights: Welch schönes Album des amerikanischen Saxofinisten und Flötisten, der alle zwölf Stücke selbst schrieb und arrangierte. Wilczewskis „Raum in den Wolken“ beschreibt eine musikalische Perspektive ohne Erdschwere. So gerieten die Modern-Jazz-Kompositionen, die weder nerven, noch in seichtes Easy Listening abdriften, leicht und locker. Und das schwedische Edel-Label OPUS 3 sorgte für einen Klang-Rahmen, der die musikalische Aussage wunderbar stützt, indem er die Musik zuweilen sphärisch zwischen Himmel und Erde schweben lässt, ohne ihr die tonale Substanz zu rauben. Nicht selten hängen die zart gestrichenen HiHats wie Dunst hinter dem flockigen Spiel der perfekt eingestellten siebenköpfigen Band. Die behutsame Multichannel-Version dieser SACD schickt den Bass unterhalb von 60 Hertz zum Subwoofer und verzichtet auf den Center-Speaker.

 

 

 Pathfinder

opus_pathfinderSACD  22061   East Pathfinder 

 

East
„Pathfinder“ OPUS 3 * 22061 SACD

Nach dem phänomenalen Debut „Autumn Shuffle“ des schwedischen Gitarristen Peder af Ugglas im letzten Jahr präsentiert OPUS 3 records das Debütalbum eines weiteren „local hero“, der keinen internationalen Vergleich scheuen muss: den Gitarristen Bert „East“ Östlund!

Östlund war dreizehn als er sich 1960 eine Nylonsaitengitarre vom Nachbarn lieh. Von diesem Zeitpunkt an wurde dieses Instrument ein untrennbarer Freund und spielte eine rasch wichtiger werdende Rolle in seinem Leben.

1964 soll er mit einer bekannten Popgruppe auf eine 6-monatige Finnland-Tournee gehen. Allerdings gibt es ein Problem: Östlund besitzt weder eine E-Gitarre noch einen Verstärker! Daraufhin besorgt der Bandmanager eine Fender Stratocaster und einen Amp – Startsignal für eine einzigartige musikalische Karriere!
Bereits in den 70ern beginnt er zu komponieren und arrangiert Musik für unzählige Künstler. Ständig und überall nachgefragt wird seine Musik weltweit die Charts rauf- und runtergespielt.
In den 80ern formiert er die Band „7:e himlen“ (7th heaven), mit der Östlund jahrelang tourt und zahlreiche Alben veröffentlicht. Auch zwei Soloalben erscheinen in dieser Zeit unter dem Namen Ensamma Vargen (Einsamer Wolf), die ihn als Musiker, Texter und Komponisten ausweisen.
1990 eröffnet Östlund ein eigenes Aufnahmestudio, in dem er als Musiker, Produzent und Toningenieur arbeitet.
Unter seinem Spitznamen „East“ veröffentlicht er 2003 die CD „Let the Guitar Flow“ (RRCD 110 Riverside Records) – ein Instrumentalalbum mit ausschließlich eigenen Kompositionen, das vor allem in England für Aufsehen sorgt.

Das vorliegende Album „Pathfinder“ zeigt „East“ sowohl als Gitarristen und Pianisten wie auch Komponisten und Arrangeur. Alle 14 zum Teil sommerhitverdächtigen Instrumentals stammen aus seiner eigenen Feder und zeigen das weite musikalische Spektrum des mittlerweile 59jährigen auf. Natürlich dominieren Telecaster- und Stratocastersounds dieses Album – trotzdem wird ein ganzer Bus voll anderer akustischer und elektrischer Gitarren eingesetzt. Ein Fest für Gitarrenfetischisten!

Musikalisch kann es kaum abwechslungsreicher zugehen: ein Hauch von Detroit, Nashville oder Newcastle? Rio oder Paris? Kein Problem – der Mann beherrscht unterschiedlichste Stile, bedient unterschiedlichste Genres mit einer Vorliebe für Pop, Jazz und Latin aus den späten 50ern und frühen 60ern! Und das alles klingt so aktuell, unverbraucht, reif, locker, unangestrengt und gutgelaunt – mit einem Wort: der Mann ist eine Klasse für sich!

Diese OPUS 3 Produktion ist im übrigen die zweite Aufnahme aus dem neuen OPUS 3 Studio und erlaubt einen Ausblick auf zukünftige Musikprojekte.

Günter Brämswig in hifi & records Ausgabe 2/2007: Alter Schwede! Mit einer Armada aus Zupfinstrumenten lädt uns Bert „East“ Östlund zu einer Instrumentalreise ein. Alle 14 Kompositionen und die Arrangements stammen aus seiner Feder. Opus 3 hat sich mit vertrauter Akribie an die Aufnahmen gemacht, die nordischen Appetithäppchen entstanden peu a` peu von Januar bis Dezember 2005. Der Titeltrack „Path-finder“ schielt leicht in die „Shadows-Ära“, hier schöpft „East“ mit einer Stratocaster, Gibson Songwriter De Luxe, Guild-Akustikgitarre und einem Washburn Halbresonanz-Körper aus dem Vollen. Tambourin, Double-Bass und Drums geben dem 60ziger – Jahre – Beat den letzten Schliff. Bossanova ist beim Track 4 der A-Seite angesagt: seicht perlende Gitarrenmelodien, stoische Kontrabass-Zupfer mit verteufelt körperhaften Proportionen und gewiefte Rhythmusbeats, das alles ist Latino-Lebensgefühl original aus Järna, spitze! Der „olle“ Östlund (59 Lenze) beherrscht sein Metier aus dem Effeff und setzt obendrein an den Fender-Rhodes-Tasten noch einen drauf. „Cliffhanger“ und“Poco Loco“ kommen knackig rüber. Swing, Samba, Nashville-Sound, alles was das Herz begehrt, steckt im Kleinod „Au Revoir“. Chet Atkins hätte daran seine helle Freude gehabt.

Andrew Bronner in LP, Ausgabe 2/2007: Ein Mann und siebzehn Gitarren – wer da noch sagt, dass eine Gitarre eben eine Gitarre sei, wird von Bert „East“ Östlund ganz schnell eines Besseren belehrt. Denn ob Strato- oder Telecaster, akustische oder Western-Gitarre, der Mann beherrscht sie alle! In einem 45-tägigen Aufnahme-, Mixing- und Mastering-Marathon stellte der schwedische Gitarrist unter Beweis, dass jedes Instrument nicht nur seine eigene Klangfarbe, sondern seine eigene Seele besitzt.
So wild, wie er die Gitarren je nach Titel untereinander wechselt und mixt, so ideenreich ist auch die Musik. East bahnt sich auf „Pathfinder“ seinen Weg durch die Musik, die ihn geprägt hat, die ihn als Künstler heute noch ausmacht und die ihm gefällt und entspricht. Wie in einem Film ziehen Anleihen an Django Reinhardt vorbei, hier ein Hauch Latin, da eine frische Brise Rock oder Pop. Das alles ist in einen Stil verwoben. Es sind die 50er- und 60er-Jahre, die den hervorragenden Techniker geprägt haben, und das hört man – aber man hört auch den heutigen Zeitgeist. Denn „Pathfinder“ hat Schichten. Viele Schichten. Musikalische Schichten. Und Tonspur-Schichten. Die nämlich hat OPUS-3-Gründer Jan-Eric „Da Vinci“ Persson aufgetragen, äh, übereinander montiert. Nur so ist es überhaupt möglich, dass ein Gitarrist klingt wie fünf – und auch noch einer besser als der andere…
Da die letzte Neumann in Schweden letztes Jahr verkauft wurde, besann sich Jan Erik seiner deutschen Freunde und kam kurzerhand nach Berlin, um die lang angekündigte und sehnsüchtig erwartete 180-g-Vinyl-Version von „Pathfinder“ zu schneiden. Und hat man von OPUS 3 etwas anderes erwartet als klangliche Differenziertheit mit ausgewogenen Mitten und angenehmen Höhen?
Als Sommeralbum 2006 kommt es etwas zu spät, aber stimmen Sie sich doch jetzt schon einmal auf die kommende warme Jahreszeit ein! Sicherlich findet Bert Östlund auch den Weg zu Ihnen!

Cai Brockmann in image hifi 71Ausgabe 5/2006: Darf man heute „Easy Listening“ sagen, ohne dass einem sofort unsägliche TV-Schunkelshows ins Hirn sickern? – Besser wär´s, dennPathfinder ist ein wahres Easy-Listening-Album, das mit Doofbacken-Dumpfheit nicht das Geringste zu tun hat. Vielmehr klingen die sanften Melodien von east nach Urlaub, Strand und Erholung pur, nach Ballonfahrt über Smaland, nach ländlichem Sommerfest auf Bullerbü….
…was gar nicht allzu fern scheint: East heißt eigentlich Bert Östlund und stammt, das Label Opus 3 ist ein Hinweis, aus Schweden. Der mittlerweile fast 60-jährige Komponist/Gitarrist hat einfach perfekt den Bogen raus, eine ganze Wagenladung harmonischer und geschmackvoller Melodien einzuspielen – ohne Misstöne, aber auch ohne Anbiederei, immer vollkommen locker und entspannt. Kurzum Pathfinder hat Sonne im Herzen und lässt den Drink in der Hängematte noch ein wenig köstlicher schmecken. Wer nach dem Genuss dieses Albums noch aggressiv drauf ist, hört wahrscheinlich auch Ella Fitzgerald beim Kickbox-Training.
In den vierzehn Titeln wird übrigens nicht ein einziger Ton gesungen. Stattdessen führt uns East durch seine Gitarrensammlung, lässt diverse Fender Strato- und Telecaster singen, pluckert und swingt mit Gretsch, Levin und Danelectro und reicht eine leckere Auswahl akustischer Saitendelikatessen ans Ohr. Zusammen mit Peter Forss am Kontrabass und dem Drummer Hux Flux Nettermalm (was für ein Name!) spielt sich East durch Genres und Stile mit deutlichem Einfluss der Endfünfziger und Frühsechziger: hier angejazzt, dort ein wenig latinisiert, durchgehend mit pop-o-philem Melodiefluss.
Die Produktion der SACD (läuft auf jedem CD-Player) ist dermaßen souverän und ausbalanciert gelungen, das können selbst Nashville-Cracks nicht besser. Pathfinder ist ein wahres Fest für Soundgourmets, ist von so erhabener, klarer Klangschönheit, dass es sowohl zum intensivsten Eintauchen als auch als akustische Stiltapete taugt. Was, nur zur Erinnerung, in diesem Genre eine echte Auszeichnung ist. Aah, da kommt ja mein Caipirinha…

 

 Sampler „Showcase“

opus_test_cd4Überragender Sampler mit hervoragender Musik aus sämtlichen Produktionsbereichen des Labels OPUS 3.

SACD  19420   Various Artists Test CD 4  

LP          9200   Various Artists Testrecord 4 

XRCD  99300   Various Artists Test CD 4

 Test CD 4 (Depth of Image – Timbre – Dynamics)

(Acoustic Music in Authentic Environments)

Seit April 2006 auch als limitierte 24 bit XRCD von Master Music Ltd. In extrem überschaubarer Stückzahl gefertigt von JVC Japan wird hier das CD Tonträgerformat bis an die Grenzen ausgereizt.

Test CD 4“ enthält 14 sorgfältig ausgewählte Titel verschiedener OPUS 3 Produktionen, die bis zum Jahre 1992 veröffentlicht wurden. Dabei wird einmal mehr in beeindruckender Qualität die gesamte musikalische Bandbreite der Produktionsvielfalt des Labels demonstriert. Darunter auch die legendäre Cindee Peters/Eric Bibb-Version des Klassikers „House Of The Rising Sun“. In berückender Schlichtheit interpretiert ist diese Einspielung aus dem Jahre 1977 (sic!) musikalisch wie auch klanglich eine der definitiven Sternstunden audiophil orientierter Tontechnik. Nicht umsonst seit knapp drei Jahrzehnten ein immer wieder zitiertes Musikbeispiel zur klanglichen Beurteilung eines Hifi Set Ups.

„Test CD 4“ erhielt im In- und Ausland unzählige Besprechungen und Auszeichnungen

Mit informativem Booklet!

Da die digitalen Tonträgerformate deutlich mehr Speicherplatz bieten, ist die LP „Testrecord 4“ um etliche Titel gekürzt. Keine Sorge: der oben erwähnte Cindee Peters Titel ist selbstverständlich enthalten.

Matthias Böde unter Audiophile Highlights zur XRCD in STEREO 10/2006: Sie gehört zum Feinsten und audiophil Anspruchvollsten, was man von den Membranen seiner Lautsprecher perlen lassen kann. Gemeint ist die Sammlung klanglicher wie musikalischer Highlights aus dem sinfonischen und Jazz-Sektor, die das schwedische Edel-Label OPUS 3 unter den Stichworten „Depth of Image – Timbre – Dynamics“ bereits vor Jahren vorstellte und die es nun als höchstwertig gemasterte XRCD 24 erneut herausbringt. Raumtiefe, Natürlichkeit und Dynamik – hier wird die Bedeutung dieser Begriffe erfahrbar. Dass hier auch ein paar uralte Klassiker des OPUS 3-Repertoires wieder auftauchen, spricht nicht gegen die in kleiner Auflage gefertigte Neuerscheinung, die laut Vertrieb große Mühe, Verhandlungsgeschick sowie „unglaubliches Geld“ erfordert hat. Cyndee Peters´ faszinierende Fassung von „House Of The Rising Sun“ oder „Look Over Yonder“ des damals noch unbekannten Eric Bibb (beide von 1977) sind viel zu gut und klanglich immer noch so herausragend, dass sie einfach nicht vergessen werden dürfen. JVC als Inhaber der XRCD-Technologie holte ein Maximum an Transparenz aus den Vorlagen.

 

 Sampler „Showcase“

opus_showcase_99301Überragender Sampler mit hervoragender Musik aus sämtlichen Produktionsbereichen des Labels OPUS 3.

SACD  21000   Various Artists Showcase  

LP        20000   Various Artists Showcase

XRCD  99301   Various Artists Showcase 

Showcase (Depth of Image – Timbre – Dynamics)

(Acoustic Music in Authentic Environments)

 

Seit April 2006 auch als limitierte 24 bit XRCD von Master Music Ltd. In extrem überschaubarer Stückzahl gefertigt von JVC Japan wird hier das CD Tonträgerformat bis an die Grenzen ausgereizt.

Showcase“ enthält 10 sorgfältig ausgewählte Titel neuer OPUS 3 Produktionen, weitere 4 sind bereits auf einer früheren Veröffentlichung (20th Anniversary Celebration Disc OPUS 3 HDCD 19692)) erschienen. Auf der einen Seite handelt es sich dabei um recht populäre Titel, auf der anderen passen sie perfekt in den musikalischen Aufbau der Test CD 5. Denn im Gegensatz zu allen bisherigen Test-CDs von OPUS 3, die ein eher buntes Durcheinander verschiedenster Musikstile boten, ist dieser „Sampler“ durch seinen strukturierten Aufbau in einen harmonischen musikalischen Rahmen gefaßt.
Es beginnt mit einem Besuch im berühmten Jazzclub „The Pawnshop“, führt über Blues, Folk, Worldmusic und Jazz hin zu einem zweiten Eric Bibb-Titel, der – eher gospelorientiert – eine Brücke schlägt zu Geistlicher und Klassischer Musik und mit Ravels Bolero, der Vatnajökull CD entnommen, endet.
Das Booklet enthält neben aufnahmetechnischen Kommentaren und Hinweisen auch kurze Hintergrundinformationen zu auch durchaus emotionalen Erfahrungen, die Jan-Eric Persson während der Aufnahmen gemacht hat.
Natürlich bleiben die Auswahlkriterien, die von den älteren Test-CDs her bekannt sind und die der geklammerte Untertitel erneut verrät, erhalten.
Durch Verwendung puristischster Technik entstehen Aufnahmen von frappierender Räumlichkeit und klanglicher Natürlichkeit, die seit Veröffentlichung der ersten Test-LP im Jahre 1979 von Musikliebhabern als auch Hifi-Freaks gleichermaßen geschätzt werden. Insofern sind Begriffe wie „Abbildungstiefe“, „Klangfarben“ und „Dynamik“ mit den Produktionen des Labels zutiefst und untrennbar verbunden.
Nach 20 Jahren also der fünfte „Testrecord“ von OPUS 3 – den musikalisch perfektesten, mit Sicherheit informativsten und vielleicht schlicht besten, den es je gegeben hat.

Da die digitalen Tonträgerformate deutlich mehr Speicherplatz bieten, ist die LP „Showcase“ um etliche Titel gekürztenthält aber mit Titeln von u.a. Eric Bibb und Tiny Island das Beste vom Besten!

AUDIOphile 1/2000: Noch Bedenken, dass sich mit der herkömmlichen CD und gutem Equipment auch akustische Musik fantastisch wiedergeben lässt? Hier das Gegenmittel: 14 konzentrierte, innige Aufnahmen an akustisch interessanten Orten, von der Saxophon-Legende Benny Waters im Jazz-Club über den spirituellen Eric Bibb bis zu Albeniz und Kirchenchor.

Matthias Böde zur CD in STEREO 6/2000: Es müssen die klaren Seen und die saubere Luft sein, die die Schweden zu einem naturverbundenen, allem künstlichen Schmock abholden Volk gemacht haben. Nicht ohne Grund stammen einige der wichtigsten Label, die sich dem reinen Klang verschrieben haben, aus dem hohen Norden. Und OPUS 3 aus Stockholm gehört dazu. Bereits 1976 begann Jan-Eric Persson, Produzent, Toningenieur und Chef in Personalunion, seine Vorstellung vom audiophilen Klang in Tonträgern umzusetzen, die rasch einen ausgezeichneten Ruf hatten.
Ihr Geheimnis ist bis heute, akustische Instrumente in natürlichen Räumen aufzunehmen. Technisch setzt Persson auf hochwertiges Röhrenequipment und eine ausgeklügelte Anordnung der Stereomikrophone, die auf den britischen Radarspezialisten Alan Dower Blumlein zurückgeht – und natürliche, schöne Musik.
Auf der Test CD 5 sind 14 Aufnahmen aus den Jahren ´76 bis ´99 versammelt, die in punkto Raumtiefe (Depth), Homogenität (Timbre) und Dynamik überzeugen. Keine auf den effektvollen Overkill gezüchteten Angebertracks, sondern sorgfältige Einspielungen, deren Klangqualität wie nebenbei in Erscheinung tritt. Der musikalische Bogen reicht von Benny Waters live im „Pawnshop“ über den Bluesbarden Eric Bibb und kleinere Jazz-Ensembles bis zu Gitarren-, Streicher- und Bläserformationen. Die technische Perfektion wird durch die HDCD-Codierung komplettiert.

Im Supplement „100 Titel – audiophile CDs“ der STEREO 5/2001: Hier gibt´s was zu lernen! In der langen Reihe von OPUS 3-„Test“-CDs darf die Nummer fünf als besonders gelungen gelten. Etliche Musikbeispiele aus Jazz und Klassik dokumentieren den schwer zu fassenden Begriff „Raumabbildung“ auf beeindruckende Art und Weise. Zu diesem Zweck wurden die 14 Titel im „Einpunkt-Verfahren“ in unterschiedlichen Räumen vom Jazz Club bis hin zur großen Kathedrale aufgenommen. Klanglich exzellent, zudem pädagogisch extrem wertvoll.

Matthias Böde zur LP in STEREO 9/2004: Wenn ich die drei bestklingenden Schallplatten benennen sollte, die ich kenne, käme ich nicht umhin, diesen Sampler mit neun zwischen 1996 und 2000 entstandenen Titeln des schwedischen Edel-Labels OPUS 3 anzuführen. In punkto Natürlichkeit, Auflösung, Farbtreue und Raumabbildung brauchen die von Label-Chef Jan-Eric Persson aufgenommenen Stücke, hauptsächlich Jazz, keinen Vergleich zu scheuen.
„Showcase“ ist bereits in einer mehr als 70-minütigen Version als SACD erschienen. Für die tadellos gemachte LP musste das Programm gekürzt werden. Diese Platte eignet sich nicht nur zum Schwelgen in Musik und Klang, sie trennt bei Plattenspielervergleichen auch sofort die Spreu vom Weizen. Nur absolute Top-Laufwerke werden der perfekten Aufnahmequalität gerecht. Früher hießen die OPUS-3-Sampler oft „Test Record“. Das könnte auch über „Showcase“ stehen, die in jeder Hinsicht eine beeindruckende Leistungsschau der Arbeit der Schweden ist.

Matthias Böde unter Audiophile Highlights zur XRCD in STEREO 7/2006: …Das schwedische Edel-Label OPUS 3 hat von seinem Erfolgssampler „Showcase“, der auf einer Hybrid-SACD einige der musikalischen Highlights von 1976 bis 1999 zusammenfasst, eine nach neuestem JVC-Standard produzierte XRCD fertigen lassen. In dem aufwändigen Prozess, in dem das analoge Master zunächst in eine 24-Bit-Fassung gewandelt wird, die dann in einem Encoder in CD-gerechte 16 Bit transformiert und angeblich jitterfrei und unter Zuhilfenahme manch qualitätsfördernden Tricks aufs Glasmaster gebannt wird, sollen Discs entstehen, die das CD-Potenzial ausreizen.
Die Aufnahmen zählen zur absoluten Crème…..Während der CD-Layer der Hybrid-Disc enger, flacher und weniger anspringend als die XRCD-Fassung tönt, stellt sich hinsichtlich der SACD-Spur praktisch ein klangliches Patt ein, wobei deutliche Akzentuierungen feststellbar sind. So kommt die Musik in der SACD-Fassung harmonischer, runder und gefälliger. Eric Bibbs Stimme ist sonorer. Von der insgesamt etwas präsenteren XRCD rücken dynamische Kontraste klarer in den Vordergrund, erscheinen Gitarren fester, ihre Saiten strammer gespannt. Auch scheint die Musik ein wenig schneller zu laufen. Die SACD erzeugt hingegen eine eher entspannt zurückgelehnte Atmosphäre.
Das sollten sich Hifi-Maniacs mal anhören. Aber Beeilung, die XRCD ist auf 1000 Exemplare limitiert.

 

 A Unique Classical Guitar Collection

opus_stockholm_guitar_2SACD  22062   Stockholm Guitar Quartet,
                      Stockholm Guitar Trio, Duodecima,
                      Peder Riis
                       A Unique Classical Guitar Collection  

Stockholm Guitar Quartet – Stockholm Guitar Trio – Duodecima –
Peder Riis
„A Unique Classical Guitar Collection“

A Unique Classical Guitar Collection bietet eine beeindruckend Werkschau klassischer Gitarrenmusik des schwedischen OPUS 3 Labels, für dessen Zusammenstellung auch Peder Riis gewonnen werden konnte. Riis ist Gründer und Leiter des Stockholm Guitar Quartet und bekleidet seit den achtziger Jahren eine Professur für klassische Gitarre an der Universität Lund.

Vor 28 Jahren entdeckte Jan-Eric Persson das Stockholm Guitar Quartet. Die erste Einspielung entpuppte sich als erster großer Erfolg und Bestseller für das damals erst zwei Jahre alte Label. 1980 und 1991 folgten zwei weitere Alben, die den Ruf des Quartetts als auch den des Labels maßgeblich beförderten und festigten.
Bis heute ist das Stockholm Guitar Quartet das weltweit einzige Gitarrenquartett, das Musik für vier unterschiedlich gestimmte Gitarren transkribiert und aufführt. Alle Instrumente dieses Quartetts stammen aus der Werkstatt von Georg Bolin.
Auf dem dritten Album wurden erstmalig spezielle 8-saitige Instrumente dieses Gitarrenbauers verwendet.

A Unique Classical Guitar Collection enthält darüber hinaus Musik aus den OPUS 3 Veröffentlichungen des Stockholm Guitar Trio, dem Gitarrenduo Duodecima und dem Soloalbum von Peder Riis.
Alle Aufnahmen wurden seinerzeit in Kirchen gemacht, so dass die Vorzüge des extrem natürlichen Klanges auf der höher auflösenden Mehrkanal-SACD nun voll zur Entfaltung kommen.
Bei einem entsprechenden Mehrkanal-Set Up kann die Akustik dieser Kirchen problemlos in den Hörraum übertragen werden. Ein wirkliches Erlebnis!

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 7810 Stockholm Guitar Quartet Transcriptions
OPUS 3 CD 7915 Stockholm Guitar Quartet Bach-Telemann
OPUS 3 CD 8015 Peder Riis Classical Guitar
OPUS 3 CD 8201 Duodecima Duodecima
OPUS 3 CD 9001 Stockholm Guitar Quartet Mendelssohn-Brahms-Debussy
OPUS 3 HDCD 19701 Stockholm Guitar Trio Albeniz, Granados, Ravel, Peterson-Berger

 

Matthias Böde in STEREO 2/2007 unter Audiophile CDs: Einmal mehr liefert das skandinavische Label OPUS 3 ein Paradebeispiel für natürliche Klangqualität ab. Schwedische Gitarrenformationen bis zum Quartett spielen Bearbeitungen mehr oder weniger bekannter sinfonischer Stücke vom Barock bis zur Moderne für ihr Instrument. Eine wenig effektvolle, räumlich bestechende Aufnahme, bei der die Gitarren aus einiger Entfernung eingefangen wurden, so dass sie im akustischen Umfeld klingen und nicht wie zuweilen üblich direkt im Lautsprecher zu spielen scheinen.
Die auf dieser Multichannel-Hybrid-SACD, die auf den hinteren Kanälen (optional) Rauminformationen bietet und auf den Einsatz des Subwoofers verzichtet, zusammengefassten Tracks stammen von verschiedenen OPUS-3-Alben und wurden zu ganz unterschiedlichen Zeiten eingespielt. Die frühesten bereits 1978, die letzten fast 20 Jahre später. Trotzdem sind bis auf Nebensächlichkeiten keine echten Änderungen in der Aufnahmequalität und -philosophie festzustellen. Eine bewundernswerte Konstanz, die dieses Album erst recht zum zeitlosen Vergnügen macht.

 

Michael Vrzal in image hifi 6/2006: Ein Stereomikrofon und eine Kirche sind wohl die angemessensten Hilfsmittel, um ein fragiles Instrument wie die Gitarre auf Tonträger zu bannen. Insofern ist das label OPUS 3 von Jan-Eric Persson das ideale Gitarrenlabel. Der Schwede schwört seit jeher auf natürliche Akustik, sein Leib-und-Magen-Mikro ist die röhrenbestückte Stereo-Legende C-24 von AKG. Ein Querschnitt durch die zahlreichen Gitarrenaufnahmen, die Persson vornehmlich in den 80er Jahren auf diese Weise angefertigt hat, ist nun als SACD erschienen – wie üblich mit Mehrkanal-Schicht, da sich aus dem Stereosignal des AKG prinzipbedingt einfach Quadrofonie extrahieren lässt. Den Löwenanteil am Inhalt des Samplers hat das Stockholm Guitar Quartet, das in entspannter manier überwiegend Bearbeitungen aus Barock, Klassik, Romantik und Impressionismus interpretiert. Der Star der SACD ist allerdings Peder Riis: Sein bezwingend fließendes Spiel markiert den Höhepunkt einer überaus relaxten Genussplatte.

 

 

 Stokes „ballads & tunes“

opus_stokesCD   HE 0423-2   Stokes ballads & tunes

 

Stokes „ballads & tunes“
(Bestnr. HE 0423-2)

Drei Männer und eine Frau, die die Seelen ihrer Zuhörer berühren. Vier Vollblut-Folker aus vier verschiedenen Nationen, die in ihrer Musik das Lebensgefühl und die Sehnsucht der Menschen der „Green Isle“ festhalten und in Reinkultur zelebrieren. Jeder Auftritt der Formation gleicht einem Wechselbad der lauten und leisen Töne: Traditionelle Jigs, Reels und Hornpipes treten hier an, aber auch brachiale Rauflieder und wunderschön Melancholie erweckende Balladen (letztere auf der Hörerelbnis CD).
Selten zuvor konnten Musikliebhaber soviel Spielfreude gepaart mit einer ungeheuren Liebe zum perfekten Detail erleben. Wenn Kevin Sheahan (Vocals, Bouzouki, Guitar), Ariane Böker (Fiddle, Tin Whistle), Jörg Gleba (Banjo, Mandolin) und Roman Koput (Mandolin, Guitar) die Bühne betreten, bleibt kein Herz kalt. Ihr Sound begeistert alle Menschen zwischen 18 und 80 Jahren. Das garantieren weit über 350 Konzerte, die das Quartett in den letzten 2 1/2 Jahren auf ihren Tourneen durch Mitteleuropa und Irland gefeiert haben.
Durch gemeinsame Gigs und Session mit weltbekannten Irish Folk-Größen wie den „Dubliners“, Matt Molloy von den „Chieftains“, Kevin Griffin und unzähligen anderen Stars sind die „Stokes“ bereits jetzt ein echter Geheimtipp für authentischen Irish Folk.

reduced to the max

Marco Kolks zeichnete für die Produktion, Winfried Dunkel für die Aufnahme verantwortlich.
Als überzeugter Anhänger analoger Aufnahmetechnik kamen lediglich eine NAGRA IV-S Reporterbandmaschine und zwei Mikrofone vom Typ Sennheiser MKH 40 P 48 zum Einsatz. Für die Aufnahmesession stand ein mehr als ausreichend dimensionierter Raum zur Verfügung, der alle Voraussetzungen einer perfekten Abbildung mitbrachte, so dass auf jede Art unterstützende Raumprozessoren verzichtet werden konnte und die extrem natürlich klingende Akustik eingefangen werden konnte.
Das für die CD-Herstellung unerlässliche Production-Master wurde von Pauler Acoustics besorgt –
bekannt durch die hervorragenden Produktionen des Stockfisch-Labels.

Bereits 2004 veröffentlichte der Hörerlebnis-Verlag Borken diese Einspielung.

 

 Maria Winther „Dreamsville“

opus_maria_wintherSACD  22063   Maria Winther Dreamsville 

 

Maria Winther „Dreamsville“ OPUS 3 * 22063 SACD

Seit gut 15 Jahren ist Jan-Eric Persson auf der Suche nach einer Jazz-Sängerin, die den Ansprüchen und der Philosophie des OPUS 3 Labels genügt. Im Frühjahr 2006 stellt der Pianist und Komponist Gösta Rundqvist, der bereits 1998 mit seinem Trio das wunderbare Album „Treecircle“ eingespielt hat, sein neues Quintett vor. Mit dabei: die Sängerin Maria Winther!
Es bedarf nur weniger Proben und allen Beteiligten ist klar: Maria Winther ist die Sängerin und neue OPUS 3 Künstlerin, nach der so lange gesucht worden ist!
Dann geht alles sehr schnell: Gösta Rundqvist wird nicht nur der Produzent ihres Debutalbums, sondern auch der Arrangeur und musikalische Leiter des Quintetts um Maria Winther. Die Besetzung steht ohnehin schon: mit dem mittlerweile zum Hochschullehrer avancierten Joakim Milder am Tenorsaxophon und dessen altem Weggefährten Christian Spering am Bass (beide sind auf Milders 1992 eingespieltem OPUS 3 Album „Consensus“ bereits zu hören) spielen hier zwei Musiker miteinander, deren gegenseitiges musikalisches Verständnis der gesamten Produktion ihren unverwechselbaren Charakter verleiht. Der Schlagzeuger Ola Hultgren ergänzt mit traumhafter Interaktion das Set Up. Hier spielt die für dieses Genre unverwechselbare schwedische Jazz-Elite!
Das Songmaterial für dieses Album entstammt größtenteils dem „American Songbook“. Songs, mit denen Maria Winther aufgewachsen ist und die seit langer Zeit ein Teil von ihr selbst sind.
Um den Musikern optimale Voraussetzungen für die Einspielung von „Dreamsville“ zu schaffen, wurden die Aufnahmen in alter OPUS 3 Manier in einer kleinen Konzerthalle gemacht. Um die für solche Musik unverzichtbaren Zutaten wie Spontaneität, Interaktion und Improvisation authentisch einzufangen, wurde auf jede Art Overdubbing und/oder nachträgliche Einspielungen verzichtet.
Bleibt nur noch zu erwähnen: „Dreamsville“ ist ein tolles Album!

 

Weitere Veröffentlichungen:
OPUS 3 CD 9201 Joakim Milder Consensus
OPUS 3 CD 19801 Gösta Rundqvist Trio Treecircle

 

Robert Specht in HEF 60 Juni/2007: ……Die Aufnahmen wurden in einer kleinen Konzerthalle gemacht. Da stimmt neben gutem Klang dann auch noch die Atmosphäre.

 

 

 Sampler „30th Anniversary Celebration Album“

opus_celebrationEin neuer Sampler zum 30jährigen Bestehen des OPUS 3 Labels

SACD  22060     Various Artists 
                         30th Anniversary Celebration Album

XRCD  99302     Various Artists 
                         30th Anniversary Celebration Album

DoLP   22060 X   Various Artists 
                         30th Anniversary Celebration Album

Die Legende wird 30!

Jan-Eric Persson kann es selbst kaum glauben: seit 30 Jahren pflegt er die Leidenschaft seines Lebens – Musik, Musikaufnahmen und Musikproduktionen!

 

Damit dürfte OPUS 3 records eines der ältesten audiophilen Plattenlabel der Welt sein – mit einiger Sicherheit aber das mit Abstand am längsten existierende! Lediglich Sheffield Lab begann noch vor 1976 mit der Produktion hochwertiger Aufnahmen ….. doch das ist Vergangenheit!

 

Zum 30sten Geburtstag hat Jan-Eric Persson einen Sampler zusammengestellt, der nicht nur Einblick in 30 Jahre OPUS 3 Aufnahmegeschichte gewährt, sondern vor allem eine sehr persönliche Auswahl seiner Lieblingstitel, Lieblingsinterpreten und Lieblingsaufnahmen enthält. Die insgesamt 19 Titel bei einer prallen Gesamtlaufzeit von 76 Minuten belegen eindrucksvoll (und einmal mehr!), wie authentisch und lebendig Aufnahmen klingen können, die konsequent und von Beginn an mit einem Minimum an (zugegebener Weise: ausgefeilter) Studiotechnik umgesetzt wurden und dabei von der unbeirrbaren Vorstellung und unvergleichlichen Erfahrung Jan-Eric Perssons profitieren konnten.

 

Perssons Auswahl bietet einen Blick auf das breitgefächerte Portfolio sämtlicher musikalischer Genres, die das Label OPUS 3 records im Laufe der Jahre haben so berühmt werden lassen. Dabei überwiegen die fröhlichen, von positiver Grundstimmung bestimmten Up Tempo Nummern – mit leichtem Schwerpunkt auf Titel jüngerer Veröffentlichungen. Die Reihenfolge wurde dabei nicht dem Zufall überlassen, sondern folgt einer Linie bzw. inneren Logik, die für durchgängig hörbaren Genuß sorgen soll.

 

Das hochinformative Booklet enthält Jan-Eric Perssons eigenen und etwas differenzierteren Blick auf das Thema Surround Sound und einen ausführlichen Prolog des britischen Pianisten Matthew Harrison, der mit seinem Beitrag als langjähriger und enger Freund Perssons einen wunderbar persönlichen Abriss der OPUS 3 Story liefert.

 

Wie im Falle des im Jahre 2000 veröffentlichten Bestseller-Samplers „Showcase“ gibt es auch beim „30th Anniversary Celebration Album“ Abweichungen in der Titelauswahl: vor dem Hintergrund etlicher Tracks, die unbedingt auf dieses Album gehört hätten, unterscheiden sich die SACD und die DoLP in insgesamt 5 Titeln.
Da bei der 24bit XRCD-Version prinzipiell maximal 63 Minuten Spielzeit zur Verfügung stehen, musste das Programm um 4 Titel gekürzt werden.

 

Weitere OPUS 3 Sampler und Testrecords:

V.A. „A Selection of Testrecord 1, 2 & 3“ (OPUS 3 CD 19500)
V.A. „Test CD 4“ (OPUS 3 SACD 19420)
V.A. „Testrecord 4“ (OPUS 3 LP 9200 X)
V.A. „Showcase“ (OPUS 3 SACD 21000 / LP 20000 X)
V.A. „Showcase 2005“ (OPUS 3 SACD 22050)

 

Matthias Böde in STEREO 1/2008: Um Analog-Fans zu begeistern, reicht der Hinweis, dass es zur 2006 anlässlich des 30. Geburtstags des schwedischen Edel-Labels OPUS 3 erschienenen Jubiläums-Hybrid-SACD nun auch ein Vinyl-Pendant gibt. Wie die Digitalscheibe des dienstältesten audiophilen Labels – Sheffiel Records startete zwar bereits vor 1976 klanglich höchstwertige Produktionen, ist aber längst Geschichte – enthält die makellos gefertigte Doppel-LP 19 Highlights aus dem Schaffen des OPUS 3-Chef Jan-Eric Persson. Tatsächlich ist das Programm der beiden Tonträger aber keineswegs identisch, sondern weicht in fünf Titeln voneinander ab. Gemeinsam ist ihnen jedoch allerhöchstes Klangniveau. Ob Jazz, Blues oder ältere Musik, das Credo der Natürlichkeit inklusive atmender Aura und realistischer Raum- wie Größenabbildung ist in jedem Stück hörbar. Erstaunlich, wie einheitlich der Standard von den ältesten zu den jüngsten Aufnahmen ist. Akribie und Sorgfalt zählen offensichtlich mehr als technische Raffinessen. Keine Frage, diese Scheiben zählen zum Edelsten, was man auf Plattenteller legen kann.

 

Robert Schmitz-Niehaus in Hörerlebnis 62 (Dezember 2007): Die gute Nachricht zuerst: Es gibt eine neue LP von OPUS 3: „30th Anniversary Celebration Album“. Die schlechte Nachricht: Es ist leider die einzige neue LP in diesem Jahr von OPUS 3. LP und SACD (siehe auch Hörerlebnis 60) unterscheiden sich inhaltlich in insgesamt 5 Titeln. Label-Chef Jan-Eric Persson hat auf diesem Sampler eine sehr persönliche Auswahl seiner Lieblingsinterpreten und Lieblingsaufnahmen zusammengestellt. Das sind 19 Titel mit einer Gesamtlaufzeit von 76 Minuten. Die Aufnahmen klingen authentisch und lebendig – eben OPUS 3-Standard. Da ist neben Musik- auch ein audiophiler Spaß garantiert. Die Auswahl enthält alle Genres und reicht vom Jazz über Blues bis zur Klassik – eben alles, was dieses Label so einzigartig macht. Die Reihenfolge der Titel…sei nicht dem Zufall überlassen worden, sondern solle durchgängig für hörbaren Genuß sorgen. Dem kann ich nichts hinzufügen. Bei Pallas als HQ DoLP gepreßt erübrigen sich Fragen nach der Fertigungsqualität.

 

Anke Kathrin Bronner in LP 6/2007: Gehen Sie gerne auf Partys? Ich meine jetzt nicht gnadenlos überfüllte Räume, in denen sich selbst minder Fanatsiebegabte spielerisch in das Seelenleben einer Ölsardine hineinversetzen können. Nein, ich rede von der guten, alten, antiquierten(?) Begegnung zivilisierter Menschen in gepflegter Atmosphäre, wo man vorher nie weiß, wem man begegnen wird, in welche Richtung die Gespräche (und die eigene Stimmung) gehen werden, und man immer neue Menschen kennenlernt. Wenn Sie diese Abwechslung genauso lieben wie ich, dann sind Sie ein Sampler-Typ! Und für alle Samplertypen hat sich „unser“ Schweden-Label OPUS 3 mal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Rechtzeitig zum 30. Geburtstag gibt es Jan-Eric Perssons (Portrait in LP 05/2006) Lieblingstitel aus drei Dekaden auf einem vollgepackten Doppelalbum. Das Schöne daran: Neben Altbekanntem wie „Don´t Ever Let Nobody Drag Your Spirit Down“ von OPUS-3-Zugpferd Eric Bibb oder „Guitar Stumble“ von East, die samt und sonders bereits von vinyler Quelle genossen werden können, gibt es Titel, die bisher nur via Einsen und Nullen wiedergegeben werden konnten. „Vaquero“ von Tiny Island oder „Dreamsville“, interpretiert von der fantastischen Maria Winther, haben viel zu lange auf ihre analoge Entfaltung warten müssen! Meine Favoriten: die ältesten Aufnahmen Jan-Erics „Live At The Pawnshop“.
Falls Sie versuchen sollten, anhand des Klangs auf das Aufnahmedatum zu schließen – vergessen Sie´s! Sie werden daneben liegen. So entstand das rasante „Crazy Rhythm“ von Kjell Öhman im selben Jahr wie Bibb´s „Spirit And The Blues“-Album – doch nicht nur musikalisch liegen hier Welten dazwischen. Hier der nostalgisch antiquierte Hammond-Sound, da Blues vom Feinsten.
Klanglich rangiert das Doppelalbum, das mangels Neumann in Schweden wieder in Berlin geschnitten wurde, zwischen gut bis hervorragend – die einzelnen Etappen der Aufnahme-Historie bleiben nachvollziehbar, was den zusätzlichen Charme ausmacht.
Übrigens: Im Gegensatz zu Partys werden Sie auf dem „30th AC Album“ nur positive Begegnungen haben.

 

Ein wunderbares „Panakustikum“ des OPUS Drei´schen Kosmos – nicht nur für Ersthörer!

 

Matthias Böde unter Audiophile Highlights in STEREO 4/2007: Pralle 76 Minuten lang läuft dieser SACD-Multichannel-Hybrid-Sampler, den das schwedische Edel-Label OPUS 3 anlässlich seines 30.Geburtstags herausgegeben hat. Gründer und Mastermind Jan-Eric Persson hat seine 19 liebsten Titel aus drei Jahrzehnten auf dieser Disc versammelt. Man trifft Benny Waters 1976 „Live At The Pawnshop“, taucht mit Eric Bibb in intensive Blueswelten ab oder geht mit Tiny Islands traumwandlerischer Interpretation von Taj Mahals „When I Feel The Sea Beneath My Soul“ auf eine Reise ins audiophile Unterbewusstsein – mein persönlicher Favorit unter den wirklich starken Stücken.
Logisch, dass sämtliche Tracks in makelloser Klangqualität erstrahlen. Erstaunlich, wie wenig sich im Laufe der Jahre getan hat. Die neueren Produktionen klingen allenfalls etwas glatter als die älteren. Am hohen OPUS 3-Standard hat sich nie etwas geändert und an der Aufnahmephilosophie schon gar nicht. Diese Scheibe zeigt nicht nur einen Querschnitt durch das musikalische Repertoire der Schweden, sondern beweist, wie natürlich und „echt“ Musik aus der Konserve klingen kann. Das gilt auch für den mehrkanaligen SACD-Layer, der den Aufnahmeraum dezent um den Hörer herum rekonstruiert.

 

Robert Specht in HEF 60 Juni/2007: Seit nunmehr 30 Jahren zählen die Alben vom Label OPUS 3 zu den am besten aufgenommenen; es sind allesamt audiophile Perlen. Einen bunten Querschnitt dieses Schaffens liefert dieser Sampler, dessen älteste Einspielung aus dem Jahr 1976 stammt. Seit Unternehmensbeginn hält Jan-Eric Persson das Zepter für guten Klang hoch. Das hat ihm weltweit Anerkennung gebracht. Und vielen seiner Künstler auch, die heute teilweise bei den ganz großen Plattenfirmen unter Vertrag stehen. Eindrucksvoll dokumentiert der Sampler den kompromißlosen Weg Jan-Eric Perssons. Neuen Technologien hat er sich nie verschlossen. Konsequent setzt er auf gute Technik: auf SACD. Ihr klangliches Potential ist bei entsprechenden Geräten viel größer als vergleichbare CDs. OPUS 3-SACDs lassen sich aber auf allen herkömmlichen CD-Playern abspielen und klingen immer noch exzellent. Die Sparten Blues, Jazz, Folk, Weltmusik und Klassik sind jeweils durch einzelne Songs vertreten. Anspieltips sind Eric Bibb und Maria Winther.

 

 

 Eva Taylor „Live At The Pawnshop“

opus_eva_taylorSACD  22071     Eva Taylor Live At The Pawnshop

 

The Legendary Eva Taylor with Maggies Blue Five „Live At The Pawnshop“ 22071 SACD

Die Aufnahmen entstanden – ähnlich denen der Benny Waters Veröffentlichung – im Stockholmer Jazzclub „Stampen“, international ungleich bekannter unter dem Namen „Pawnshop“.
Jan-Eric Persson hat dieses Konzert im März 1976 im Auftrag der Plattenfirma Kenneth Records mitgeschnitten. Zwar erschien diese Aufnahme bei Kenneth Records als LP, nicht aber in einem digitalen Tonträgerformat – galt somit schon seit zwei Jahrzehnten als vergriffen. Umso erfreuter zeigten sich die Verantwortlichen bei Kenneth Records über Perssons Idee, dieses Konzert als SACD zu remastern.

 

Als Eva Taylor die schwedische Band Maggie´s Blue Five während eines Konzertes in Kopenhagen zum ersten Mal hörte, war sie sich sicher: „Nie zuvor habe ich eine Band gehört, die Classic Jazz der 20er Jahren so spielt wie diese!“
Wenig später tourten Eva Taylor und Maggie´s Blue Five gemeinsam durch Skandinavien. Dabei entstand auch der vorliegende Konzertmitschnitt, dessen musikalische Darbietung klassischer Jazzsongs Jan-Eric Persson bis heute für einzigartig hält!
Persson erinnert sich: es war eine dieser magischen Nächte im Pawnshop im März 1976 als eine junge Lady von 81 Jahren das Publikum für sich einnahm und verzauberte mit ihrer unvergleichlichen Bühnenpräsenz und vitalen Persönlichkeit. Ich denke, Magie wäre das Wort, was mir in Verbindung mit dieser Aufnahme als erstes in den Sinn käme.
Ihre Art, mit Musikern und Publikum zu kommunizieren, ließ Ihre Darbietung – weitab schlichten Zuhörens – jenes besondere Level erreichen, das jene undefinierbare und nicht planbare Zutat erst möglich macht: Atmosphäre!
Diese Atmosphäre haben wir erhalten und aus den Schatzkammern unseres Archivs bergen können. So, wie ein guter Wein mit den Jahren gereift ist, werden Liebhaber der Jazzmusik der 20er Jahre diese Veröffentlichung zu schätzen wissen.

Eva Taylor verkörpert ein direktes Bindeglied zur großen Ära des Jazz. Sie sang ab Mitte der 20er Jahre mit den Clarence Williams Blue Five, mit Louis Armstrong und Sidney Bechet, die allesamt in jener Zeit als einflußreiche und stilbildende Künstler ihre musikalischen Höhepunkte erreichten.

Die kongeniale Begleitband für die vorliegenden Aufnahmen ist Maggie´s Blue Five Band. Dahinter verbirgt sich einmal mehr der große Tomas Örnberg (cl, ss), der mit seiner nach ihm benannten eigenen Blue Five Band und den Swedish Jazz Kings einer der weltweit führenden Vertreter dieses Genres sein dürfte.
Die Band wird komplettiert durch Bent Persson (tp, arrangements), Andreas Heymowski (cl, bcl), Jens `Jesse`Lindgren (tb), Hans Hultman-Boye (p), Göran Stachewsky (bj), Lennart Bohm (b) und Margaretha Thalen (voc, background voc).

Auch dieses Album ist (wie eben auch der Benny Waters-Konzertmitschnitt) vor der erfolgreichen PROPRIUS-Veröffentlichung „Jazz At The Pawnshop“ gemacht worden. Um jedem falschen Verdacht von vornherein zu begegnen sei darauf hingewiesen, daß die vorliegenden OPUS 3 Aufnahmen bereits im März bzw. April 1976 gemacht wurden, die PROPRIUS-Aufnahme hingegen erst 7 Monate später (im Dezember 1976)!

 

Matthias Böde in STEREO 9/2007 unter Audiophile CDs: …“Jazz in the Pawnshop“, 1976 im Stockholmer Club Stampen aufgenommen, kennt jeder Hifi-Fan. Im selben Jahr fand an gleicher Stelle ein weiteres Ereignis statt, als Eva Taylor ein Konzert gab. Die 1895 in den USA geborene Künstlerin stand schon mit zweieinhalb jahren auf der Bühne, trat 1900 in Australien auf, kam 1906 erstmals nach Europa und sang Mitte der 20er jahre bei Louis Armstrong und Sidney Bechet. Dass sie bei uns eher unbekannt ist, liegt auch daran, dass sie sich in den 30ern vom Musikgeschäft zurückzog und erst 1965 nach dem Tod ihres Mannes wieder auf der Bühne erschien. Kann man mit 81 noch singen? Aber ja! Eva Taylors Stil orientiert sich an der Tradition der ersten Hälfte des Jahrhunderts. Die Tontechnik jedoch war modern und hat die Taylor samt ihrer Band Maggies Blue Five extrem realistisch eingefangen. da wird kein Detail unterschlagen, bleibt keine Wendung unbeachtet.

 

Robert Schmitz-Niehaus in HEF 61 (09/2007): Eva Taylor „Live At The Pawnshop“ SACD22071
Jan-Eric Persson, der im Auftrag der Plattenfirma Kenneth Records dieses Konzert mitgeschnitten hatte, erinnert sich: „Es war eine dieser magischen Nächte im Stockholmer Jazzclub Pawnshop im März 1976 als eine junge Lady von 81 Jahren das Publikum für sich einnahm und verzauberte mit ihrer unvergleichlichen Bühnenpräsens und vitalen Persönlichkeit.“ Eva Taylor verkörperte ein direktes Bindglied zur großen Ära des Jazz. Sie sang ab Mitte der 20er Jahre mit den Clarence Williams Blue Five, mit Lous Armstrong und Sidney Bechet, die allesamt in jener Zeit als einflussreiche und stilbildende Künstler ihre musikalischen Höhepunkte ereichten. Mit der schwedischen Band Maggie´s Blue Five tourte Eva Taylor in den 70ern durch Skandinavien. Nie zuvor habe sie eine Band gehört, die Classic Jazz der 20er Jahre so spielte wie diese. Dahinter verbirgt sich einmal mehr der große Tomas Örnberg (cl, ss), der mit seiner nach ihm benannten eigenen Blue Five Band und den Swedish Jazz Kings einer der weltweit führenden Vertreter diese Genres sein dürfte. Die Band wird komplettiert durch Bent Perssson (tp, arrangements), Andreas Heymowski (cl, bcl), Jens `Jesse`Lindgren (tb), Hans Hultman-Boye (p), Göran Stachewsky (bj), Lennart Bohm (p) und Margaretha Thalen (voc, background voc).

 

Tatsächlich kenne ich kaum eine Aufnahme, die eine solche Atmosphäre ausstrahlt. Diese klassischen Jazzsongs in dieser tontechnischen und interpretatorisch exellenten Qualität sind ein Meilenstein in der Musikgeschichte. Die Kenneth Records-LP galt seit zwanzig Jahren als vergriffen. Um so erfreulicher für alle Fans jenes Genres, daß Persson dieses Konzert als SACD remastert hat. Und es lag noch eine interessante Labelinformation bei: Auch dieses Album ist (wie eben auch der Benny-Waters-Konzertmitschnitt) vor der erfolgreichen Proprius-Veröffentlichnung „Jazz At The Pawnshop“ gemacht worden. Um jeden falschen Verdacht von vornherein zu begegnen, sei darauf hingewiesen, daß die vorliegenden OPUS 3-Aufnahmen bereits im März bzw. April 1976 gemacht wurden, die Proprius-Aufnahme hingegen erst sieben Monate später (im Dezember 1976).

 

 

 Peder af Ugglas „Beyond“

opus_peder_af_ugglasSACD  22072     Peder af Ugglas Beyond 

 

3 Jahre nach Veröffentlichung des international gepriesenen Debutalbums „Autumn Shuffle“ legt Peder af Ugglas jetzt sein zweites Soloalbum vor.

Um es vorwegzunehmen: das Warten hat sich gelohnt!
„Beyond“ ist ein Understatement! Reduzierter als sein Vorgänger rücken hier af Uglass´ Fähigkeiten an der elektrischen Slidegitarre in den Fokus.
Die zwölf Instrumentals zeigen einen konzentrierten, dem Blues verpflichteten Musiker mit einem grandiosen Ton und einer ganz eigenen Phrasierung. Natürlich werden Erinnerungen an Mark Knofler, Peter Green, David Lindley oder Ry Cooder wach – aber spätestens mit der Veröffentlichung dieses neuen Albums zeigt sich der eigene, unverwechselbare Stil eines reifen Gitarristen, der möglicherweise viel zu spät mit der Produktion eigener Platten begonnen hat.
Wieder stammen alle Titel aus af Ugglas´ eigener Feder, die ihn als Gitarristen, Pianisten, Arrangeur und Komponisten zeigen.
Die Begleitmusiker folgen einfühlsam und kongenial dem reduzierten Grundkonzept – ein Fest für alle Fans handwerklich und klanglich ausgefuchster Slidegitarrentechnik!

 

Weitere OPUS 3 Titel mit Peder af Ugglas:

„Autmn Shuffle“ (OPUS 3 SACD 22042, OPUS 3 HQ-LP 22042 X, OPUS 3 XRCD 99303)

 

Günter Brämswig in Hifi & Records 4/2008:
Naja, das Beyond-Cover ist nicht gerade ein Hingucker, dafür entschädigt die SACD in musikalischer und highfideler Hinsicht umso mehr. Mit Balalaika, E- oder akustischer Gitarre, mit Piano, Hammond-Orgel oder percussivem Zwischenspiel perfektioniert der Multi-Instrumentalist seine 12 Kleinode. Alle Tracks wurden von Peder af Ugglas komponiert und arrangiert. Mit dem Titelstück gibt er eine erste Visitenkarte seines Könnens ab. Der minimalistische Gitarrenblues ist einfach fesch. Exit erinnert an die Allman Brothers, es bietet vortreffliche Slides und schnörkellose Riffs, ein Schwedenhappen der Extraklasse. Die Titel vier bis sieben illustrieren Buchpassagen des Schriftstellers Vilhelm Molberg. The Emigrants und The Last Letter Home entstanden zwischen 1949 und 1959. Ugglas „erzählt“ die Auswanderer-geschichten auf musikalisch unnachahmliche Weise. Captain´s Call hat waschechten Hammond-Groove. Dazu imponiert ein tanzender Upright-Bass, stockende Piano-Anschläge sorgen für den rhythmischen Unterbau. Mit Beyond hat Ugglas seine Kompetenz nicht nur eindrucksvoll bestätigt, sondern die Messlatte nach dem Autumn Shuffle-Debüt noch ein gutes Stück höher gelegt.

 

Marius Donadello in AV-Magazin.de 8/2008 unter „Journeys“:
Gerade noch rechtzeitig…. trifft aus Berlin eine neue SACD vom audiophilen Label Opus 3 Records ein: „Beyond“ von Peder af Ugglas. Die Produktionen des Label-Chefs Jan-Eric Persson gelten selbst im erlauchten Kreis klanglich hervorragender Tonträger als besonders genussdienlich, diese bei Applied Acoustis erhältliche Aufnahme (SACD 22072) ist das erste Werk aus dem neuen Opus 3-Studio. Ende der Achtziger trennten sich übrigens die Wege der früheren Gründer von Opus 3, so dass seither zwei gleichnamige Labels existieren. Jan-Eric Persson produziert für sein Opus 3 Records seit 2001 nur im SACD-Format und inzwischen ausschließlich fünfkanalig, allerdings immer unter wohl dosiertem Einsatz puristischer Technik, weshalb sich die Einspielungen durch selten so zu hörende Unmittelbarkeit und atmosphärische Dichte auszeichnen – Attribute, die genauso auf Peder af Ugglas‘ Spiel zutreffen. Drei Jahre nach Erscheinen des ersten Albums „Autumn Shuffle“ präsentiert der vielseitig talentierte schwedische Musiker nun sein zweites Soloalbum, dass mit deutlich reduzierten Stilmitteln und Instrumentierung die Slidegitarre in den Fokus der Arrangements rückt. „Beyond“ enthält nur von af Ugglas selbst komponierte Instrumentaltitel, die dem Blues verpflichtet und Vorbildern wie Mark Kopfler oder Ry Cooder traditionell verbunden sind. Trotz der Erinnerungen an solche Größen demonstriert der vom Breitenpublikum unentdeckte Musiker immer seinen eigenen Stil und dürfte mit diesen energiereichen, oftmals sehr beschwingten Stücken auch Leute begeistern, die nicht zwingend Bluesfans sind – mir ging es jedenfalls so.

 

Michael Sohn in STEREOPLAY 2/2008 unter „Die audiophile Pop-CD“:
Raumwunder SACD
Wenn er den etwas sentimentalen santanaesken Einstieg erst einmal hinter sich gelassen hat, beginnt Peder af Ugglas, ein sehr entspannter schwedischer Gitarren-Wizard und Tastenmann, intensiv über seinen instrumentalen Blues-Rock zu reflektieren. Diese faszinierenden Gedankenspiele auf der Slide-Guitar, mal vom Ticken einer Uhr im Takt gehalten, mal von einem behäbigen Bass angestupst oder flinken Pianoläufen kurz aufgewirbelt, erreichen mitunter psychedelische Dimensionen, verlieren aber nie ihre mystisch stoische Ruhe. Wo die CD-Schicht dieser feinen Hybrid-SACD noch etwas zu klaustophobisch daher kommt, lüftet die hochauflösende Spur den Schleier und gibt in Stereo oder 4.1-Surround (der Center bleibt unbeschäftigt) ein detailreiches Klangbild frei.

 

Franz Schöler in STEREO 5/2008 unter „Audiophile Highlights“:
Wenn Mark Knopfler unbekümmert und ohne Rücksicht auf den vielen Unsinn, den man abschätzig da und dort über ihn schreibt, so weiter macht, wird er demnächst möglicherweise nur noch unplugged Fieldrecordings von Folk-Klassikern des 19. Jahrhunderts für das Smithsonian Institute aufnehmen.
Wie der frühe Knopfler von „Love over Gold“ klingt Peder af Ugglas erfreulicherweise öfter bei dieser neuen Platte. Everybody slides, aber der Virtuose doch unendlich elegant und stimmungsvoll, manchmal scheint´s gar berauscht von und verliebt in soviel Schönklang, des er mit seinen Begleitern erzeugt. Ein gewisses Maß an Suchtpotenzial kann man dem nicht absprechen.

 

Robert Schmitz-Niehaus im Hörerlebnis 63 (März 2008): Und wenn wir schon einmal bei einem Ausnahmekünstler sind, dann freut es besonders, wenn sich das Warten auf seine zweite CD…gelohnt hat. Drei Jahre nach Autumn Shuffle liegt nun der Nachfolger Beyond vor. Das Album enthält 12 Instrumentalsongs, die ihren Bluescharakter nicht verleugnen können. Zwar wird Peder af Ugglas´ Spielweise Ähnlichkeiten mit denen von Mark Knopfler, Peter Green, David Lindley oder Ry Cooder nachgesagt, doch finde ich, pflegt er einen ganz eigenen Stil der Slidegitarrentechnik. Das Arrangement, für das er ebenso verantwortlich zeichnet wie für die Kompositionen, ist reduzierter als noch bei Autumn Shuffle. Weniger ist in diesem Fall mehr. Nicht verzichtet wurde hingegen auf die Klangqualität, die bei OPUS 3 zumindest mich immer wieder begeistert.

 

 

 Various Artists „Best of … Audiophile Classics“

opus_audiophile_classicsSACD  22080     Various Artists
                        „Best of … Audiophile Classics“

10 Jahre nach Veröffentlichung des letzten OPUS 3 Klassik-Samplers legt Jan-Eric Persson einen neuen Sampler mit dem gleichermaßen unbescheidenen wie treffenden Titel Best of … Audiophile Classics vor.

 

Sämtliche Titel stammen aus mehr als 30 Jahren OPUS 3 Aufnahmegeschichte, stellen Perlen des OPUS 3-Programmes dar und sind komplett neu eingerichtet. Die Spannweite des Repertoires reicht von den drei großen Bs (Bach, Beethoven, Brahms) über Chopin, Mozart und Schubert bis zu Zappa und anderen modernen komponisten aus dem Crossoverbereich.
Die Auswahl ist übrigens so getroffen, dass es keinerlei Doppelungen mit Titeln älterer Klassik-Sampler gibt.

 

Wie im Falle der insgesamt vier bisher vorliegenden Titel aus dem im Herbst 2007 in Betrieb genommenen OPUS 3 Mastering Studio handelt es sich bei dieser Veröffentlichung eben nicht um ein lediglich hier und da nachgeklittertes Remastering, sondern eine Grundrenovierung des gesamten Prozesses – angefangen bei der Einmessung der Telefunken M 28 Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf altersbedingte Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder bis hin zu den am anderen Ende der Kette stehenden DSD-gestützten Soundfiles. Mit anderen Worten: eine Generalüberarbeitung wie man sie genauer und kompletter nicht machen kann! Das Ergebnis ist einmal mehr überwältigend: Lebendigkeit, Abbildung, Klangtreue und die unvergleichliche Natürlichkeit der Aufnahmen sind auch nach teilweise über 30 Jahren schlichtweg frappierend und gehören unbestritten zum Besten, was es für Musikbegeisterte und Audiophile auf dieser Welt zu hören gibt.

 

Weitere OPUS 3 Veröffentlichungen zum Thema:

V.A. „Classical Delights“ (OPUS 3 HDCD 19900)

 

Matthias Böde unter Audiophile Highlights in STEREO 4/2009: Zehn Jahre nach dem letzten Klassik-Sampler von Opus 3 erscheint nun wieder einer mit Preziosen aus dem Programm des schwedischen Edel-Labels. Dabei besticht die durchgängig ultimative wie obendrein sehr einheitliche Klangqualität – egal ob der Titel nun 1978 oder 2004 aufgenommen wurde.

Kein Zufall, denn für diese Multichannel-Hybrid-SACD-Produktion justierte man Telefunkens M28 penibel durch und kontrollierte die zum Teil betagten Agfa-Masterbänder auf eventuelle Aussetzer. Die Philosophie „naturidentischer“ Klangbilder schwebt dabei über allen Stücken. Ob es sich um eine große Kirchenorgel oder ein Trio, um ein Bläserensemble oder einen Chor handelt, die Tontechnik setzte alles gleichermaßen gekonnt, plastisch und räumlich, eben „natürlich“, in Szene. Um dies zu geniessen, braucht man nicht einmal einen SACD-Player, denn schon der normale CD-Layer bietet sehr hohes audiophiles Niveau. So ist diese Kompilation in jedem Format ein musikalisch abwechslungsreicher Reigen aus den Favoriten von OPUS-3-Chef Jan-Eric Persson in bester klanglicher Verpackung.

 

 

 Lars Erstrand „Swingcerely Yours“

opus_lars_erstrand_2SACD  22081     Lars Erstrand Swingcerely Yours

Im Laufe seiner langen Karriere hat Lars Erstrand für eine Reihe von Plattenlabeln unzählige Alben eingespielt. Auch als Sideman hat er auf weit mehr als hundert Produktionen mitgewirkt. Seine erfolgreichste Guest Appearance dürfte er wohl 1976 im Stockholmer Jazzclub „Stampen“ gefeiert haben. Der dort gemachte Livemitschnitt eines epochemachenden Auftrittes von Arne Domnerus – weit über die Grenzen Schwedens bzw. Europas hinaus bekanntgeworden unter dem Titel „Jazz at the Pawnshop“ – hat Erstrands Ruf eines exzellenten Vibraphonisten in die weltweite Top Five zementiert!

 

Lars Erstrand ist ein vielseitiger Musiker, auch wenn sein Name – wie der keines zweiten Vibraphonisten – ganz unverwechselbar mit der Stirichtung „Swing“ assoziiert wird.
Warum der Mann heute wie vor 40 Jahren als einer der wichtigsten skandinavischen Musiker gehandelt wird, verdeutlicht die Tatsache, dass gerade junge Musiker scharenweise in seinen Band Line Ups auftauchen und Erstrand immer wieder als einen ihrer größten Einflüsse benennen.
Insgesamt hat Lars Erstrand in seiner Karriere 6 Alben bei Opus 3 veröffentlicht – 5 davon werden in diesem Jahr gestrichen werden. Um die Lücke nicht zu groß werden zu lassen, hat sich Jan-Eric Persson entschlossen, gemeinsam mit Lars Erstrand einen komplett neu gemasterten Sampler zusammenzustellen, der die Highlights und persönlichen Lieblingsstücke aus diesen 5 Alben enthält.

Herausgekommen ist dabei eine profunde Werkschau des Musikers Lars Erstrand und des Aufnahme-Asses Jan-Eric Persson. Erstaunlich wie frisch selbst die ältesten Aufnahmen klingen, wie vielfältig und facettenreich Lars Erstrand zu musizieren versteht!

Sollte Ihnen Lars Erstrand auf Ihrer Liste bislang durchgerutscht sein? Diese mit 79:45 Minuten prall gefüllte SACD verschafft Ihnen einen fantastischen Überblick zum musikalischen Schaffen dieses Swing-Urgesteins.

Weitere Veröffentlichungen von Lars Erstrand:

  • SACD 22014 – Lars Erstrand Trio & Quartet with Guests – The „Complete“ Songs
  • CD 19405 Lars Erstrand feat. Bob Barnard, Danny Moss & Roy Williams –
    The Lars Erstrand Sessions
  • CD 9101 Lars Erstrand Quartet – Dream Dancing
  • CD 8603 Erstrand – Lind Quartet – A Tribute To The Benny Goodman Quartet
  • CD 8402 Lars Erstrand and Four Brothers
  • CD 8302 Lars Erstrand – Two Sides of Lars Erstrand

 

 

 Best of Omnibus Wind Ensemble „Circo della vita“

opus_omnibus_windSACD  22082    Best of Omnibus Wind Ensemble
                        Circo della vita

From the vaults of the OPUS 3 records shelves!

Seit im Herbst des letzten Jahres das OPUS 3-eigene Mastering-Studio eingerichtet ist, hat Jan-Eric Persson über einen Best of Sampler des OWE nachgedacht. Dieser liegt jetzt mit ‚Circo della vita‘ – Best of Omnibus Wind Ensemble vor, der ausschließlich Titel früherer Veröffentlichungen enthält, die zwar noch in kleinen Stückzahlen verfügbar sind, aber noch in diesem Jahr auslaufen und nicht mehr neu aufgelegt werden.
Aufwändigst aufgearbeitet ist hier das Beste der drei Veröffentlichungen jenseits des Music by Frank Zappa – Albums versammelt. Und lassen Sie es mich vorsichtig formulieren: ‚Circo della vita‘ ist ein musikalisches und klangliches Fest!
Wie frisch und unverbraucht diese swingenden, jubilierenden, manchmal klagenden, manchmal romantischen Aufnahmen in DSD 24 bit klingen können – das ist schon erstaunlich!
Vor dem Hintergrund, dass drei der vier OWE-Veröffentlichungen (das Music by Frank Zappa Album bleibt weiter erhältlich!) aus dem OPUS 3-Programm Ende des Jahres gestrichen werden, ist ‚Circo della vita‘ mit einer satten Spieldauer von knapp (und wie im Nu vergehenden!) 78 Minuten Spielzeit eine prall gefüllte Konserve, die das Zeug zum nächsten OWE-Bestseller hat!

Gesucht und gefunden

Als sich die 12 Musiker 1982 zur ersten Probe treffen, steht das Projekt unter kuriosen Vorzeichen.
Ein großer Teil der Probenteilnehmer ist zu jener Zeit nämlich arbeitslos und über eine Projektvermittlung eines schwedischen Kulturfonds in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt vermittelt worden.
Bei den Teilnehmern handelt es sich durchweg um ausgebildete Orchestermusiker, die in Ermangelung einer festen Anstellung, lehrender Tätigkeit oder fehlender Engagements den Weg zur Arbeitsvermittlung angetreten haben.
Die anfängliche Skepsis weicht schon bald der gemeinsamen Überzeugung, das hier – Sie entschuldigen meine saloppe Formulierung – zusammenwachsen wird, was auch zusammengehört. Das Projekt erhält den Namen Omnibus Wind Ensemble (OWE) – im Kern ein Bläserensemble, erweitert um Kontrabass und Percussion.
Man beginnt mit der Erarbeitung eines umfassenden Repertoires, gibt Konzerte, erfährt Respekt und Anerkennung für akribische, zugleich aber auch originelle Arrangements und eine entsprechend humorvolle Aufführungspraxis. Mit dem erfolgreichen Spagat zwischen klassischer Musik und Jazz begeistert das OWE seine Zuhörerschaft und eine stetig wachsende Fangemeinde. Und das Beste von allem: die Mitglieder des OWE können sich von Ihrem Projekt ernähren.
Im Laufe der Jahre erfährt das OWE hier und da Umbesetzungen, aber ein Kern von 9 Musikern aus dem Gründungsteam bleiben dem Projekt von der ersten Minute an treu.

Die ersten beiden Alben

10 Jahre nach Ensemble-Gründung produziert und veröffentlicht Jan-Eric Persson das erste OWE-Album „From Mozart to Zappa“. Der programmatische Titel dieses Debutalbums läßt keine Zweifel aufkommen: hier wird jenseits der üblichen Konventionen lustvoll musiziert! Im Vorfeld zu dieser Produktion gibt es 1990 im Rahmen einer internationalen Band & Orchestra Clinic in Chicago vor mehreren tausend Zuhörern einen umjubelten Auftritt. Mozarts Serenade Nr. 12, KV 388 und Florent Schmitts Lied und Scherzo op. 54 sind hundertprozentige Anspieltipps und erklären den hohen OWE-Suchtfaktor!
Das Album verkauft sich überraschend erfolgreich und erzeugt Nachfrage, der bereits ein Jahr später mit dem Folgealbum ‚Viriditas per Omnibus‘ entsprochen wird. Ausschließlich schwedische Komponisten wurden bei der Materialsichtung für diese CD berücksichtigt. Die Bandbreite der vorgestellten Werke reicht von Tor Aulin bis zu Wilhelm Peterson-Berger und bildet eine wertvolle (keinesfalls dröge oder gar langweilige!) Übersicht zur schwedischen Musik der letzten beiden Jahrhunderte, die vielfältig, virtuos und in typischer OWE-Originalität dargeboten wird! Auch wer mit den Komponistennamen nichts anzufangen weiß, braucht Langeweile nicht zu fürchten, denn für blitzsaubere Romantik ist gesorgt. Tor Aulins From Four Water-Colours und Joseph Martin Kraus´ Musik zu Molieres Amphitryon sind hier als Anspieltipps allererste Wahl!

Der Durchbruch

1994 erscheint das vielbejubelte Bestselleralbum ‚Music by Frank Zappa‘. Der Spaß am stilistischen Crossover hatte das OWE bereits seit seiner Gründung vorangetrieben und mit entsprechenden Darbietungen vor allem bei Live-Auftritten immer wieder für Furore gesorgt.
Eher zufällig ergibt sich die Idee zu diesem Konzeptalbum, als sich herausstellt, dass nicht nur ein großer Teil der Ensembles sondern auch Jan-Eric Persson ausgewiesene Zappa-Fans sind! Ich möchte an dieser Stelle auf das legendäre Interview von Jonathan Scull in der STEREOPHILE (Oktoberausgabe 1995) verweisen, in dem Jan-Eric Persson zu dieser Thematik ausführlich Stellung nimmt. Aber zurück zum Thema: nach der Veröffentlichung dieses Albums hagelt es Bombenkritiken weltweit. Selbst der als extrem kritisch geltende amerikanische Zappa-Fanclub überschlägt sich mit seiner Kritik und ordert spontan 500 Exemplare der CD für seine Mitglieder. Im
selbstherausgegebenen Fanzine wird mit Lob nicht gespart! Und das völlig zurecht: unglaublich spritzig und humorvoll interpretiert, aufnahmetechnisch ein echtes Juwel – ein Muß nicht nur für Zappa-Fans! Als Zugabe gibt´s noch Ravels Bolero.
Inca Roads (mit sehr schönen, überlagerten Zitaten aus Wilhelm Peterson-Bergers By Frösö Church und Brown Shoes Don´t Make It sind absolute Kracher auf diesem Album.

Das Sahneschnittchen

1996 erscheint mit der HDCD ‚Opera Pearls‘ das vierte und bislang letzte Album des Ensembles. Es zeigt einen weiteren musikalischen Schwerpunkt des Ensembles. Das Album enthält ausgewählte „Evergreens“ aus der Welt der Oper.
Schon seit seiner Gründung hatte das Ensemble Opern-Overtüren und -Arien aufgeführt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese Praxis zu einer Art Spezialität, die vom Publikum begeistert aufgenommen worden ist.
Opera Pearls enthält berühmte Overtüren und wunderbar betörende Arien – mit großer Hingabe und einigem Witz interpretiert – Eigenschaften, für die das OWE seit seiner ersten Veröffentlichung gerühmt wird und die mit der absolut einzigartigen Besetzung des Ensembles so prächtig harmonieren.
Die inspirierten und erfrischenden Interpretationen der zwölf Musiker des OWEs zeigen das Ensemble auf der Höhe seines Schaffens! Die Repertoire-Auswahl (Bizet – Mozart – Nielsen – Rossini – Wagner) spricht einmal mehr für sich. Die Overtüren zu Carmen und Tannhäuser und der Marsch der Priester aus der Zauberflöte gehören zum absolut Besten, was das Ensemble je eingespielt hat.

Das Ende

Schon vor der Einspielung dieses Albums zeigen sich allerdings ernsthafte Zerfallserscheinungen der Gruppe.
Nach 14 Jahren suchen einige Mitglieder eine neue Herausforderung. Es folgt das Unausweichliche: die Auflösung des Ensembles.

Die Wende?

Ganz im Trend der Zeit denkt das Omnibus Wind Ensemble für 2009 eine Reunion. Ob ein neues Album geplant ist, weiß im Moment niemand. Wer aber Jan-Eric Persson kennt….

Weitere Veröffentlichungen des Omnibus Wind Ensembles:

  • CD 19304 – Omnibus Wind Ensemble „Viriditas per Omnibus“
  • SACD 19423 – Omnibus Wind Ensemble „Music by Frank Zappa“

 

Michael Vrzal in image hifi 3/2009: Spaßgebläse? Mitnichten. Das schwedische Omnibus Wind Ensemble mag mit seiner Einspielung von Frank-Zappa-Songs Humor bewiesen und eine gewisse Popularität erreicht haben. Dessen ungeachtet sind die zwölf Herrschaften aber hoch respektable Instrumentalisten und fühlen sich als solche in allen Stilrichtungen gleichermaßen wohl. Seit 1981 gibt es das Bläserensemble nun schon, vier CDs sind bislang erschienen – da darf man durchaus Zwischenbilanz ziehen. Die fällt in jeder Hinsicht positiv aus. Klanglich gab es ohnehin noch nie etwas zu bemängeln, schließlich veröffentlichten die Omnibussianer immer schon bei OPUS 3, dem skandinavischen Audiophilenlabel. Musikalisch wird ein bunter Reigen geboten, ein musikalisches Tafelkonfekt mit umarrangierten Opernmelodien von Mozart, Rossini, Bizet und neueren skandinavischen Kompositionen. Wohlklang ist Trumpf, und das ist auch schon der einzige leise Kritikpunkt an dieser Best-of-Produktion – ein veritabler akustischer Sorgenvertreiber.

 

 

 Dan & the Electros „It´s Never too Late“

opus_dan_electrosSACD  22091    Dan & the Electros It´s Never too Late 

Nach eineinhalb Jahren Produktionszeit legt Bert „East“ Östlund sein zweites Album bei OPUS 3 vor.
Angesichts der ausgedehnten Produktionsdauer mit Sicherheit eines der aufwändigsten Projekte in der OPUS 3 Geschichte und damit auch eine Herzensangelegenheit des Labelchefs Jan-Eric Persson.

 

Nach zweijähriger Veröffentlichungsabstinenz markiert dieses Album einen produktionstechnischen Meilenstein in der Geschichte des OPUS 3 Labels.
„It´s Never Too Late“ ist eine Zeitreise in die Gründerjahre der Popmusik – 100%ig inspiriert von all jener Musik, die zwischen den Jahren 1954 und 1963 nachhaltig zur Definition von Popmusik beigetragen hat.
Letztendlich all jenen Einflüssen, unter denen Bert „East“ Östlund und Jan-Eric Persson aufwuchsen bzw. denen die jeweils eigene musikalische Sozialisation geschuldet ist.

Die Idee für dieses Album stammt von Bert Östlund, dessen zweiter Vorname Daniel (Dan) den Bandnamen erklärt. Auch um die Eigenständigkeit dieses Projektes gegenüber anderen Östlund („East“)-Produktionen zu verdeutlichen, „firmiert“ die vorliegende Veröffentlichung deshalb unter dem Bandnamen „Dan & The Electros“.

Wenn das Pathfinder-Album auch schon Hinweise und Anleihen auf die populäre Musik der 50er und 60er Jahre enthält, weist „It´s Never Too Late“ in eine komplett andere Richtung.
Zunächst einmal wird hier Tribut gezollt – und zwar jenen britischen und amerikanischen Bands, die entscheidenden Einfluß auf die frühe, hauptsächlich instrumentale Rockmusik hatten. Statt bloße Coverversionen einzuspielen wollte Bert Östlund von Anfang an neues, eigenes Material produzieren. Allerdings in deutlicher Anlehnung an Stil, Sound und Genre der großen Bands jener Zeit.
Und damit sind wir bei der zweiten Grundidee dieses Albums.
Wann immer möglich sollten Originalinstrumente dieser musikalischen Aera eingesetzt werden, z.B. exakt dieselbe Hammond Chord Orgel, die Johnny & The Hurricanes benutzten, oder dieselbe Gitarre, in dem Falle eine 62er Fender Stratocaster, wie sie Hank Marvin and The Shawdows spielten. Am Ende sogar ein ultrarares Exemplar des elektrischen UniVox-Keyboards aus den 50ern (einem Vorläufer späterer Sythesizer!) wie es die Tornados einsetzten auf ihrem 62er Hit „Telstar“, dem ersten britischen Nummer 1 Hit in den USA.

Um ein Höchstmaß an Authenzität zu erzielen wurden Dutzende echter Vintage-Mikrophone für diese Produktion herangeschafft und eingesetzt – sofern technisch tauglich und angesichts der üblichen Ansprüche von Jan-Eric Persson verwendbar! Stellvertretend seien hier genannt: ein amerikanisches RCA 44 a Bändchenmikrophon aus dem Jahre 1934 (für die Raumakustik von Saxophonen und Schlagzeug etc.), sowie ein STC 4038 Coles Electroacoustics für den typischen Leadsound der Shadows, ein von der BBC entwickeltes Bändchenmikrophon aus den 50ern und jede Menge weitere (Röhren-)mikrophon-Spezialitäten.
Auch zu diesem Thema erteilt das Booklet entsprechende Informationen.

Eine große Herausforderung stellte der Balanceakt zwischen altem Soundcharakter und moderner Aufnahmetechnik dar. Insofern überrascht es nicht, dass neben Bariton und Tenorsaxophonen auf zwei Titeln ein echtes Streichorchester und eben keine „bloody synthesizers“ (Jan-Eric Persson) eingesetzt werden. Und auf zwei Titeln im Stile Duane Eddys gibt es sogar Gesangseinlagen.

So überrascht es auch nicht, daß Jan-Eric Persson aus Gründen der Authenzität diese Einspielung als reine STEREO-SACD produziert hat.

 

Für OPUS 3 Labelverhältnisse markiert dieses Album ein Projekt von selten realisiertem Umfang. Hier ist nicht nur die Beschaffung adäquater Instrumente und ebensolchem Aufnahmeequipment gemeint, sondern auch ein nie gekannter personeller Aufwand: neben dem Streichorchester spielten nicht weniger als zwölf unterschiedliche Line Ups um Bert Östlund und Roger Ekman, gleichzeitig Bassist und Produzent dieses Albums, 20 Titel in radiotauglicher Hitlänge ein, die den Blick des geneigten Hörers auf die große Vielfalt und unterschiedlichen musikalischen Stile dieser Zeit eröffnen.

Handwerklich in jeder Hinsicht einmal mehr allererste Sahne – und wer weiß: vielleicht hat die eine oder andere Nummer ja das Zeug zu einem Radiohit!

 

Eine gleichermaßen gelungene als auch großartige Hommage an die Popmusik der 50er und 60er Jahre und eine Huldigung ihrer Helden und Protagonisten!

 

Weitere Veröffentlichungen von Bert „East“ Östlund:

  • SACD 22061 – East „Pathfinder“
  • HQLP 22061 X – East „Pathfinder“

 

 

 Eric Bibb „Rainbow People

opus_eric_bibb_rainbowSACD  7723     Eric Bibb Rainbow People

LP        7723 X  Eric Bibb Rainbow People

Als Eric Bibb vor 32 Jahren sein erstes Album in Schweden aufnahm, konnte niemand ahnen, welch grandiosen Künstler des Singer/Songwriter Genres Jan-Eric Persson entdeckt hatte.
In der Tat ist Bibbs Debutalbum Rainbow People ein beeindruckendes Zeugnis der musikalischen Fähigkeiten des damals 26jährigen Bibb und ein früher Vertreter der Spezies World Music – lang bevor der Begriff für diese Musikrichtung überhaupt eingeführt wurde.
Eric Bibb erinnert sich in den liner notes: more than 30 years later, I realize that what I was musically passionate about in 1977 still fascinates me today. Listening to my fledgling trips down the blues path makes me smile with the knowledge that there´s no substitute for putting in your time. The fact is, 30 years ago I wanted to sing and play like I do today. It sure has been a journey!

 

Auf der anderen Seite steht dieses Album auch für die unglaubliche Klangqualität, die das damals noch recht junge Unternehmen OPUS 3 records mit bescheidenen, aber technisch hochwertigen Mitteln und einem bis heute unverändert klaren Konzept umzusetzen wusste. So überrascht es kaum, dass Rainbow People zu einem der erfolgreichsten Titel in der frühen Firmengeschichte des schwedischen Labels avancierte.

 

Zahlreiche weitere Eric Bibb Alben folgten (u.a. mit Bert Deivert) und mehrten Popularität und Ruhm des Künstlers ebenso wie den des Labels.
Viele Jahre war Rainbow People vergriffen. Die Original-LP gilt heute unter Sammlern und Fans als gesuchtes und teuer bezahltes collector´s item.

 

Nach zähen Verhandlungen mit dem derzeitigen Management von Eric Bibb liegt nun die im eigenen OPUS 3 Mastering Studio komplett neu gemasterte und edierte Veröffentlichung als SACD vor.

 

Wie im Falle der im letzten Jahr erschienen ersten im OPUS 3 Studio remasterten Wiederveröffentlichungen ist auch Rainbow People komplett grundrenoviert worden – angefangen bei der Einmessung der Telefunken M 28 Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf altersbedingte Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder bis hin zu den am anderen Ende der Kette stehenden DSD-gestützten Soundfiles. Mit anderen Worten: eine Generalüberarbeitung wie man sie genauer und kompletter nicht machen kann! Das Ergebnis ist einmal mehr überwältigend: Lebendigkeit, Abbildung, Klangtreue und die unvergleichliche Natürlichkeit sind für diese vor 32 Jahren entstandenen Aufnahmen schlichtweg frappierend und gehören unbestritten zum Besten, was es für Musikbegeisterte und Audiophile auf dieser Welt zu hören gibt.

 

Um Missverständnisse zu vermeiden: auch ein Label wie OPUS 3 arbeitet natürlich am Puls der Zeit. Jan-Eric Persson soll beim Vergleich der frisch gemasterten mit den vor 15 Jahren im Stockholmer CUTTING ROOM Studio gemasterten Aufnahmen angesichts der qualitativen Weiterentwicklung von Analog/Digitalwandlern gelegentlich der Atem gestockt haben!

 

Im Zusammenhang mit der Neueinrichtung dieses Titels sei nochmals auf eine der am häufigst gestellten Fragen und deren Beantwortung hingewiesen
Warum vier Kanäle und wie ist es möglich, aus den ursprünglichen 2-Kanal Masterbändern „surround sound“ zu extrahieren?
Die Blumlein Ein-Punktquellen-Stereo-Aufnahmetechnik, die seit der Gründung von OPUS 3 records konsequent verwendet wird, birgt prinzipbedingt (quasi als Zugabe!) akustische Informationen für die „rear“ Kanäle – eine gemeinsame Voraussetzung fast aller noch existierenden OPUS 3 Masterbänder! Wenn man so will: „surround sound“ frei Haus!
Die center- und sub-wooferkanäle (.1) sind nicht belegt!
Weitere Eric Bibb-Veröffentlichungen im OPUS 3 Programm:
Eric Bibb & Needed Time „Spirit And The Blues“ (OPUS 3 SACD 19421 / HQ-DoLP 19401 X)
Eric Bibb & Needed Time „Good Stuff“ (OPUS 3 SACD 19623 / HQ-DoLP 19603 X)
Eric Bibb „Just Like Love“ (OPUS 3 SACD 22002 / HQ-LP 20002 X)

 

Manfred Krug / da capo records, Fürth, zur LP-Version im hauseigenen Magazin 7/2009:
Ein ganz großer audiophiler Leckerbissen, der auch noch wunderschöne Musik bietet, wurde nun erstklassig wiederaufgelegt: Eric Bibbs Debütalbum „Rainbow People“!
Es genügt für die meisten Plattenfreunde, die nun im Hinterstübchen grübeln, der Hinweis auf das Label Opus 3, um in Verzückung zu geraten. Da tauchen seelige Vorführungen von Stereoanlagen in der Erinnerung auf, die man seit 1977 mit dieser LP genossen hat. Genossen deshalb, weil hier keine laute Krawall und Demo-Lärm aus den Lautsprechern kam, sondern gepflegte Folkmusik vom Feinsten.
Eric Bibb kennen bereits sehr viele Plattenfreunde von seinen LPs wie „Spirit & Blues“, „Good Stuff“ oder „Just Like Love“, doch bevor er sich einen Namen machen konnte, entdeckte ihn Jan-Eric Persson, Chef von Opus 3. Seitdem eroberte der in New York geborene Musiker die herzen seiner Zuhörer im Flug, sein Weg führte in schließlich nach Stockholm zu Opus 3 und von da in alle Welt. Heute steht er auf der gleichen Stufe wie Keb Mo oder Taj Mahal, seine Stil entspricht dem, was man gerne als World Music verkauft. Er selbst und wohl auch der Kenner sieht ihn eher als Wegbereiter des New Folkblues und all seinen Schattierungen.
„Rainbow People“ darf man dahingehend als Meisterwerk bezeichnen, auch wenn es eigentlich erst der Start seiner Karriere markierte.
Gleich die erste Nummer „Catalina Estimada“ wird noch vielen im Ohr klingen, hier singt und spielt Bibb zusammen mit Peter Sahlin am Bass, Ed Epstein am Saxofon sorgt für einen grandiosen Kontrast. „Lonesome Child Blues“ bestätigt jene, die Eric gerne in der Bluesecke sehen und gleich mit der nächsten Nummer „Look Over Yonder“ überrascht er mit einem Traditional inklusive Steeldrums! „Candy Man“ ist eine sehr schöne Folkballade mit Spititual-Hintergrund, herrlich ist auch das Duett mit Cyndee Peters „Lead Me Guide Me“, einem feinen Gospel.
Was alle Stücke dieser LP auszeichnet, ist atemberaubend schöne Darstellung der akustischen Instrumente, für die Opus 3 ebenso berühmt ist wie für die faszinierende räumliche Abbildung. Auch die Stimmen klingen umwerfend real, man hat den Eindruck, live bei der Aufnahme dabei zu sein. Daran hat ohne Zweifel die Grundrenovierung einen gehörigen Anteil, wenngleich auch schon das Original seinerseits frappierend geklungen hat. Die 2009er Fassung legt aber noch einmal ein „Schippe ‚drauf“: Einmessung der Telefunken M 28 Röhrenbandmaschine auf die (überwiegend verwendeten) und penibelst auf altersbedingte Drop Outs kontrollierten Agfa Masterbänder sorgen für eine überwältigende Natürlichkeit und zugleich enormen Lebendigkeit der Aufnahme.
Dieses musikalische wie klangliche Highlight sollte in keiner guten Plattensammlung fehlen, denn es eignet sich sowohl zum Ausloten der Eigenschaften einer perfekt klingenden Hifi-Anlage als auch zum Geniessen von herrlicher Folk/Bluesmusik, eine Perle unter den audiophilen LPs!

Eric Bibb ist am 16. August 1951 in New York geboren. Sein Vater Leon Bibb war in den 60er Jahren in der New Yorker Folkszene populär und sorgte damit schon früh für die musikalische Ausbildung seines Sohnes. Und sein Onkel war kein geringerer als der Begründer des Modern Jazz Quartets: John Lewis!

Titel:
Seite 1

1. Catalina Estimada 4:20
2. Lonesome Child Blues 3:47
3. Look Over Yonder 2:47
4. Candy Man 3:30
5. Sunday School 5:45

Seite 2

6. Lead Me, Guide Me 3:07
7. Encuentro En La Estacion 6:00
8. Going Home 4:43
9. Rainbow People 4:46

Klang 1 Pressung 1

 

 

 Tomas Örnberg´s BLUE FIVE & The Swedish Jazz Kings
A Selection from Tomas Örnberg´s
BLUE FIVE & The Swedish Jazz Kings“

opus_tomas_oernbergSACD  22101     Tomas Örnberg´s BLUE FIVE
                        & The Swedish Jazz Kings
                        A Selection from Tomas Örnberg´s
                        BLUE FIVE & The Swedish Jazz Kings“

Die Geschichte des OPUS 3 Labels ist untrennbar verbunden mit dem Aufstieg des schwedischen Klarinettisten und Saxophonisten Tomas Örnberg.
Örnberg gilt heute als einer der weltweit talentiertesten und erfahrensten Musiker im Bereich des traditionellen Jazz. Ob als Leader oder Sideman – Örnberg hat das Genre nicht nur erhalten, sondern auch auf einzigartige Weise neue Impulse setzen können. Im Laufe seiner beispiellosen Karriere hat er fast alle noch lebenden Legenden begleitet bzw. als Gäste in seinen eigenen Projekten mitwirken lassen.
Als Leader hat er dabei von Anfang an gleichermaßen auf das tontechnisch reduzierte OPUS 3 Konzept als auch das produktionstechnische Know How von Jan-Eric Persson gesetzt, den bis heute mit Tomas Örnberg eine innige Freundschaft verbindet.
Die Früchte dieser mittlerweile 33-jährigen Zusammenarbeit haben sich in einer Vielzahl von OPUS 3 Alben mit den BLUE FIVE als auch mit The Swedish Jazz Kings niedergeschlagen.
Einige dieser Alben sind seit vielen Jahren vergriffen, so dass Jan-Eric Persson im Rahmen seiner Re-Issue Reihe „A Selection from…“ Tomas Örnberg gebeten hat, seine persönlichen Highlights aus dem OPUS 3 Fundus zusammenzustellen. Und natürlich sind alle einschlägig bekannten Gäste wieder vertreten: Kenny Davern (cl), Roy Williams (tb) und Bob Barnard (crnt/tp), die zusammen mit Bent Persson (crnt/tp), dem einzig kontinuierlichen Bandmitglied und kongenialen Partner Tomas Örnbergs der Chicago Jazz Ära der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts Tribut zollen.
Bent Persson trägt bis heute in seiner Funktion als Arrangeur und Co-Produzent einen großen Anteil am Erfolg der Bands um Tomas Örnberg bei.

Zum Thema Re-Mastering der originalen Mastertapes schreibt Jan-Eric Persson:
Glücklicherweise befanden sich alle AGFA-Bänder in exzellentem Zustand.
Wie im Falle der anderen „A Selction from…“ – Alben des OPUS 3 Back-Kataloges überrascht der enorme klangliche Zugewinn durch Verwendung der aktuellesten RME Digitalwandler gegenüber den vor 15 – 25 Jahren bei Cutting Room geschnittenen Masteraufnahmen. Wenngleich im Cutting Room auch seinerzeit das modernste und feinste Equipment zur Verfügung stand……

So überrascht es nicht wirklich, dass dieser Klangunterschied auch dann deutlich wahrnehmbar ist, wenn kein SACD-Player als Abspielgerät benutzt wird. Um allerdings das volle Klangpotential abzurufen, empfiehlt Jan-Eric Persson die Nutzung eines „dedicated“ SACD-Players, der also ausschließlich die Tonträgerformate CD und SACD bedient. Multiformat-Player hingegen sorgen in Perssons Augen für „budget“ sound, den niemand bestellt hat…

Das ausführliches Booklet enthält aktuelle Kommentare von Tomas Örnberg und erteilt Auskunft über die mehr als 30-jährige Arbeit seiner Bandprojekte und Zusammenarbeit mit Jan-Eric Persson.

Weitere Veröffentlichungen mit Tomas Örnberg als Musiker bzw. Produzent auf OPUS 3 records:

OPUS 3 CD 7977 „A Selection from Tomas Örnberg a.o.“
OPUS 3 CD 19102 Tomas Örnberg´s Blue Five and friends „Nobody´s Blues But Mine“
OPUS 3 HDCD 19703 The Swedish Jazz Kings feat. Kenny Davern „Comes Love“
OPUS 3 SACD 22013 Bob Barnard & The Swedish Jazz Kings feat.
Roy Williams „A Tribute To Young Louis“

OPUS 3 CD 19503 Bob Barnard „Cornet Chop Suey“
OPUS 3 SACD 19911 Benny Waters „Live At The Pawnshop“
OPUS 3 SACD 22071 The Legendary Eva Taylor „Live At The Pawnshop“

HARMONY DESIGN